Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Wir blicken nochmals nach China, wo neben dem Mondfest im Herbst auch zum Beginn des neuen Jahres ein Fest gefeiert wird, das mit dem Vollmond in Verbindung steht: das Laternenfest (»Yuanxiao«). Dieses Fest wird traditionell am 15. Tag des ersten Mondmonats des alten chinesischen Kalenders gefeiert und trifft damit (mehr oder weniger genau) mit dem Vollmond zusammen. Das Laternenfest steht am Ende der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr.
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Beginnen wir also das neue Jahr 2011 mit dem Start des Vollmond-Blogs, einer echten Neuerung auf den Vollmondseiten.
Für diejenigen, die vielleicht nicht so genau wissen, um was es sich bei einem Blog handelt, sei kurz erläutert, dass dies so eine Art Internet-Tagebuch ist. Das Wort »Blog« ist eine Abkürzung von »Weblog«, was sich wiederum aus »Web« (für Internet) und »Logbuch« herleitet, einem Begriff aus der Seefahrt für die Aufzeichnung der täglichen Ereignisse. Interessanterweise findet sich in WIKIPEDIA der Hinweis, dass ein Logbuch im Sinne eines Beweismittels fungiere und damit verbindlich zu führen sei, also nicht freiwillig. Als Blogger (so nennen sich diejenigen, die in Blogs schreiben) wollen wir das hier natürlich anders halten: Es soll freiwillig sein und vor allem Spaß machen. Und wann immer es geht, werden wir einen Bezug zum Vollmond herstellen.
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Die Mittelformatkameras der schwedischen Firma Hasselblad genießen einen legendären Ruf und waren – zumindest damals – wohl die besten Kameras der Welt. Kein Wunder also, dass die NASA bei der Auswahl des Equipments für ihre Mond-Missionen auf diese Marke zurückgriffen. Alles drehte sich damals um die fotografische Qualität der Aufnahmen und außerdem um die Zuverlässigkeit der Apparate. Man hatte damals noch nicht die Möglichkeit, gleich zu überprüfen, ob ein Foto etwas geworden war, da das Material erst nach der Rückkehr zur Erde entwickelt werden konnten. Man ging also mit der Wahl der Kameras lieber auf Nummer sicher – unvorstellbar, wenn die Fotos in die Hose gegangen wären.
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Wir hatten bereits in der Vergangenheit über das antiquierte Wort »lunatic« berichtet, das sich vom Lateinischen »lunatus« ableitet und ursprünglich »vom Mond beeinflusst« bedeutet. Im Englischen wurde der Begriff »lunatic« über mehrere Jahrhunderte für viele Formen von geistigen Krankheiten verwendet.
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Löwen jagen meist in der Dunkelheit, da ist es für Raubtiere günstiger, wenn es möglichst finster ist. Demzufolge stört das Mondlicht, denn es macht die Jäger für ihre Beutetiere leichter erkennbar. Wenn dann gar der Vollmond am Himmel steht, passiert es, dass die Löwen öfters einmal leer ausgehen. Somit beginnt bei Vollmond (und kurz davor) eine Zeit, in der die Löwen anfangen zu hungern und somit ihr Antrieb zur Jagd steigt.
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Auch wenn die Vorstellung schön wäre: Es geht hier nicht um Bäume die auf dem Mond wachsen, sondern um Bäume auf der Erde, die aus Samen entstanden sind, die in einer kleinen Dose während der Apollo-14-Mission im Jahre 1971, exakt 34-mal um den Mond kreisten. Für das gemeinsame Projekt der NASA und des USFS (US Forest Service), nahm der Astronaut Stuart Rosa hunderte von Baumsamen mit auf die Reise. Die Samen wurden von fünf verschiedenen Baumarten gewählt: Weihrauch-Kiefer, Platanen, Mammutbaum und die Gewöhnliche Douglasie. Die Samen durchstanden die Schwerelosigkeit und ebenso den luftleeren Raum, als die Dose, in der sie sich befanden, im Vakuum der Dekontaminationskammer zerstört wurde. Die Samen mussten nach diesem Vorfall einzeln eingesammelt werden.
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Die Bibel ist zweifelsohne eines der wichtigsten Bücher der Menschheitsgeschichte – meistgedruckt, meistübersetzt und weltweit am weitesten verbreitet. Sie ist die Heilige Schrift des Christentums und Judentums (in verschiedenen Formen) und damit das manifestierte Wort Gottes von zwei der großen Weltreligionen.
In den Texten mit ihrer archaischen, poetischen Sprache finden sich viele Beschreibungen der Natur und des Himmelsgehens. Es ist also naheliegend, dass auch Sonne, Mond und Sterne erwähnt werden. Aber findet sich auch der Vollmond?
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Wir leben unser weltliches Leben in der Regel nach einem sogenannten Sonnenkalender, dem Gregorianischen Kalender, der seit dem Ende des 16. Jahrhundert unsere Zeitrechnung bestimmt. Der größte Vorteil eines Solarkalenders ist seine Verbindung zu den Jahreszeiten: im Sommer ist es warm, im Winter kalt, so sollte es zumindest sein … manchmal spielt das Wetter bekanntlich verrückt und im Sommer lässt der Sonnenschein auf sich warten, während im Winter der Schnee ausbleibt. Die Jahreszeiten sind verknüpft mit den Monaten des (Sonnen-)Kalenders.
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Die Nachtfalter »Actias luna« und »Actias selene« aus der Familie der Pfauenspinner tragen den Mond im Namen – vielleicht, weil sie sich vom Licht angezogen fühlen und wir Menschen sie mit der Nacht in Verbindung bringen (obgleich sie auch tagsüber aktiv sein können). Vielleicht sind es auch die mondsichelförmigen Flügel oder die Zeichnung der Flügel, die an Augen erinnert, die zur Namensgebung beigetragen haben. Luna ist die Mondgöttin in der römischen Mythologie, Selene ist die entsprechende griechische Mondgöttin.
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Chang’e ist die chinesischen Göttin des Mondes. Sie steht nicht symbolisch für den Mond, wie beispielsweise die griechische Mondgöttin Selene, Chang’e lebt auf dem Mond und ist mit dem uns wohlbekannten Hasen befreundet. Aber war sie schon immer dort oben?
Die Legende besagt, dass sie vor einigen tausend Jahren dort hinaufgelangte. Es gibt verschiedene Versionen der Geschichte, die wir hier nicht in allen Formen darlegen wollen. Jedenfalls spielt ihr Ehemann Hou Yi eine zentrale Rolle, der durch seine Kunstfertigkeit im Bogenschießen zur Hilfe kam, als zehn Sonnen die Erde zu verbrennen drohten und er neun von ihnen vom Himmel schoss.
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