Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Die Nachtfalter »Actias luna« und »Actias selene« aus der Familie der Pfauenspinner tragen den Mond im Namen – vielleicht, weil sie sich vom Licht angezogen fühlen und wir Menschen sie mit der Nacht in Verbindung bringen (obgleich sie auch tagsüber aktiv sein können). Vielleicht sind es auch die mondsichelförmigen Flügel oder die Zeichnung der Flügel, die an Augen erinnert, die zur Namensgebung beigetragen haben. Luna ist die Mondgöttin in der römischen Mythologie, Selene ist die entsprechende griechische Mondgöttin.
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Wir hatten bereits über das Thema „Schlafen bei Vollmond“ berichtet mit der Erkenntnis, dass das Phänomen eines unruhigen oder schlechten Schlafs rund um den Vollmond offenkundig für viele Menschen existiert, man aber über die Hintergründe im Dunkeln tappt. Von Skeptikern wird in der Regel angeführt, dass der mangelhafte Schlaf damit zusammenhängen müsse, dass den betroffenen Menschen mehr oder weniger bewusst sei, dass Vollmond ist und damit eine selbsterfüllende Prophezeiung eintreten würde. Die Betroffenen halten dem entgegen, dass sie oftmals erst im Nachhinein erfahren würden, dass Vollmond war oder bis dahin gar nicht auf die Idee gekommen seien, darin einen Zusammenhang zu sehen.
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Die Fotografie war noch nicht erfunden, als der britische Maler J. M. William Turner (1775–1851) im Jahr 1796 sein Bild »Fischer auf See« malte, auf dem er eine nächtliche Szenerie auf stürmischer See darstellte, die vom Vollmond in schweren Wolken beleuchtet wird. Das Bild war das erste ausgestellte Ölgemälde des damals 21-jährigen Turner und markierte den Beginn einer großen Karriere.
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Während das Müllproblem auf unserem Planeten immer ernstere Ausmaße annimmt, stellt man bei genauerer Betrachtung fest, dass der Mensch nicht nur auf der Erde Müll hinterlässt. So gibt es Tonnen von Schrott von Satelliten und Raketen, der im Weltraum um die Erde kreist und auch auf dem menschenleeren Mond liegt bereits etlicher Müll, den die Astronauten bei ihren Missionen dort hinterlassen haben. Außerdem befinden sich unzählige Raumsonden auf dem Mond, die man dort bewusst zerschellen oder landen ließ, nachdem sie die entsprechenden Daten oder Bilder gesammelt und zur Erde übermittelt hatten. Offenbar liegt es in der Natur des Menschen, Müll zu produzieren und im großen Maßstab überall zu verteilen.
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Das Sonoma Valley ist ein Tal in Kalifornien in der Nähe der San Francisco Bay, das auch „Valley of the Moon“ genannt wird. Die ursprünglichen indianischen Einwohner des Tales, nannten es „Sonoma“, was in ihrer Sprache „Tal des Mondes“ bedeutet. Die Miwok und Pomps waren Indianerstämme, die sich im nördlichen Teil von Kalifornien verbreiteten und auch dieses Tal besiedelten.
In einer Legende der Miwok heißt es, dass der Mond aus dem Sonoma Valley entsprungen ist und sich im Einklang mit der Natur dort befindet.
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Das Wort »Mondkalb« hat eine traurige Geschichte, denn es wurde in früheren Jahrhunderten verwendet für Kälber, die mit Fehlbildungen zur Welt kamen. Man nahm an, dass dafür der Mond verantwortlich sei, der allgemein für die weibliche und dunkle Seite des Lebens gesehen wurde. Nicht gerade fair gegenüber dem Mond und leider bezeichnend für eine Geisteshaltung, die das Männliche dem Guten und das Weibliche dem Bösen zuordnen wollte.
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Wir wenden uns zwei interessanten Arten von Lichterscheinungen um den Mond zu: Halos und Koronas. Beide sind optische Phänomene in der Atmosphäre, die allerdings physikalisch betrachtet unterschiedlich zustande kommen und auch verschieden aussehen.
Ein Halo (Abbildung links) entsteht durch Brechung des Lichts an Eiskristallen und erzeugt einen klar abgegrenzten Lichtring um Sonne oder Mond, während die Fläche zwischen Himmelskörper und Ring fast leer erscheint. Es können auch Lichtflecken, -bögen oder -säulen entstehen.
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Gegen Ende des 18. Jahrhunderts, also vor mehr als 200 Jahren, war in Deutschland eine neue Stilrichtung im Begriff, die Malerei zu erobern: die Romantik. Hierbei ging es auch um das, was wir heute noch darunter verstehen, nämlich die Betonung des Gefühls. Es war aber mehr als das …
Es ging um das Selbstverständnis einer ganzen Generation von Menschen, die sich künstlerisch, dichterisch und musikalisch ausdrückten. Sie versuchten, der bis dahin herrschenden Vernunft der Aufklärung und ebenso dem auf Ordnung bedachten Klassizismus eine Sichtweise entgegenzusetzen, die mit irrationalen Inhalten zu tun hatte, wie etwa der Fantasie, der Unendlichkeit oder Transzendenz. Es ging um das, was Wassily Kandinsky (1866–1944) viel später über das Künstlerische im Allgemeinen ausdrückte, als er sagte: „Das Glück des Künstlers ist die Möglichkeit, die Sehnsucht in Formen kleiden zu können.“
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Als Neil Armstrong 1969 im Rahmen der Apollo-11-Mission als erster Mensch den Mond betrat, sprach er die berühmten Worte »That’s one small step for (a) man … one … giant leap for mankind« [*] und setzte damit diesem historischen Schritt ein Denkmal. Selten in der Geschichte verdichtete sich der Erfolg menschlicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit so eindrucksvoll in einem einzigen Augenblick.
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Inspiriert durch eine Reise an die Küste von Maine USA, kreierte der amerikanische Maler und Lithograf Fitz Hugh Lane (1804–1865) – auch bekannt als Fitz Henry Lane – im Jahr 1855 das Vollmondgemälde »Fishing Party«. Er war ein Vertreter des amerikanischen Luminismus, eine Kunstrichtung, die eine bestimmte Form der lichtdurchfluteten Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert bezeichnet (lumen = lat. Licht).
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