Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Der »Moon Pie« – ein Mond-Keks

Wir haben bereits über Vollmond-Delikatessen berichtet, die bei Vollmond hergestellt werden. Besonders beliebt sind hier vor allem Vollmond-Brot, -Käse, -Wurst, -Kaffee, -Bier und -Wasser. Es gibt aber auch Nahrungsmittel die einfach durch ihre Form mit dem Mond in Verbindung gebracht wurden und damit den Mond im Namen tragen. So zum Beispiel der Mondkuchen beim chinesischen Mondfest oder der amerikanische »Moon Pie«, ein Sandwich-Keks, der seit 1917 hergestellt wird.

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Neumond – das Gegenteil von Vollmond!

Neumond ist der Gegenpol zum Vollmond, also der Zeitpunkt, zu dem der Mond für uns Menschen nicht sichtbar ist am Himmel. Vielleicht wird ihm deshalb weniger Beachtung geschenkt, denn was man nicht sieht, das kommt weniger stark ins Bewusstsein.
Es gibt aber einen Aspekt, der dem Neumond immer wieder Bedeutung und Faszination verleiht. Es ist das Wort »neu« und der damit beschriebene Moment der Erneuerung und des Neubeginns. Dieses Wort findet sich in verschiedenen Sprachen wieder:

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Der Vollmond der Aborigines

In Australien, dem „südlichen Land“ (lat. terra australis), scheint der Mond seit Jahrtausenden für seine Ureinwohner, die Aborigines (auf Englisch: „Aboriginal Australians“). Schätzungen zufolge bewohnen diese den Kontinent seit mehr als 50.000 Jahren, während die Besiedlung durch die Europäer erst vor 200 bis 400 Jahren begann. Wir wollen ein paar Bezüge zum Vollmond herstellen, die diese faszinierende Kultur mit sich bringt, der – wie vielen anderen – im Verlauf der jüngeren Geschichte viel Unrecht widerfahren ist.

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Ist Mondlicht weiß oder blau?

Bekanntlich ist Mondlicht in Wirklichkeit Sonnenlicht, das von der Oberfläche des Mondes reflektiert wird und bei uns auf der Erde ankommt. Man kann sich nun die Frage stellen, ob Mondlicht eine andere Farbe als Sonnenlicht haben könnte, insbesondere deshalb, weil uns eine nächtliche Szenerie in der Regel bläulich erscheint. Auch Filmszenen werden in Blau dargestellt sowie auch jede Menge Bilder und Fotos. Wir wollen die Antwort vorwegnehmen: Mondlicht ist annähernd weiß. Man sieht die Nacht aus anderen Gründen blau.

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Der Mond und die Gezeiten (Ebbe und Flut)

Es ist allgemein bekannt, dass Ebbe und Flut durch die Gezeitenkräfte verursacht werden, welche durch die Anziehungskräfte zwischen Erde und Mond (und auch zwischen Erde und Sonne) entstehen. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass der Mond die Wassermassen der Ozeane bewegt. Bei Vollmond und Neumond stehen Sonne, Mond und Erde annähernd in einer Linie, somit sind dann die Kräfte größer und verursachen sogenannte Springfluten, also eine etwas erhöhte Flut. Nun folgern viele Menschen daraus, dass der Mond – und insbesondere der Vollmond – demnach auch uns Menschen bewegen und beeinflussen müsse, da unsere Körper zum Großteil aus Wasser bestehen. Dass diese Behauptung mehrere Denkfehler enthält, möchten wir im Folgenden gern erläutern.

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Jeder Vollmond hat seinen Namen

Der Vollmond war schon immer ein Begleiter durch die Zeit, durch die Monate, durch die Jahreszeiten und das ganze Jahr. Früher war dies umso mehr der Fall, als das Alltagsgeschehen des Menschen noch nicht so strikt von der Uhrzeit diktiert wurde. Da war es die Sonne, die den Tag bestimmte, und der Mond, der die Nächte erhellte. Heute sind Uhr und Kalender unsere Zeitmaßstäbe, was seine Vorteile hat, aber auch seine Schattenseiten. Man verlernt immer mehr, Zeiträume einzuschätzen und bewusst zu erleben. Wir haben fast vergessen wahrzunehmen, wie unterschiedlich sich ein Vollmond im Dezember und ein Vollmond im Juli anfühlen kann …

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Michael Jacksons Film „Moonwalker“

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„Moonwalker“ ist ein Musikfilm aus dem Jahr 1988 mit Michael Jackson in der Hauptrolle. Der Film ist eine wilde und poppige Mischung aus Musikvideos, Konzertmitschnitten, Aktionszenen, Science-Fiction-Effekten und Cartoons – also weniger ein klassischer Film, als vielmehr eine Collage. Die Filmhandlung dreht sich darum, wie Michael drei Kinder (gespielt u.a. von Sean Lennon, dem Sohn von John Lennon) und die Kinder der Welt vor den Machenschaften des Bösewichts Mr. Big (gespielt von Joe Pesci) rettet.

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Chinesische Mondlandung in Sicht

Nach den USA und der Sowjetunion wird China mit seinem Raumfahrtprogramm als dritte Nation der Welt zum Mond reisen und langfristig wahrscheinlich dort auch mit Astronauten landen. Vorerst ist seit 1. Dezember 2013 ein unbemanntes chinesisches Raumschiff »Chang’e-3« (Mondfee) zum Mond unterwegs, das am 14. Dezember im Mare Imbrium landen soll und einen Rover zur Erkundung der Mondoberfläche transportiert. Das Fahrzeug heißt »Yutu« (Jadehase).

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Mond beeinflusst Jagdverhalten von Löwen

Löwen jagen meist in der Dunkelheit, da ist es für Raubtiere günstiger, wenn es möglichst finster ist. Demzufolge stört das Mondlicht, denn es macht die Jäger für ihre Beutetiere leichter erkennbar. Wenn dann gar der Vollmond am Himmel steht, passiert es, dass die Löwen öfters einmal leer ausgehen. Somit beginnt bei Vollmond (und kurz davor) eine Zeit, in der die Löwen anfangen zu hungern und somit ihr Antrieb zur Jagd steigt.

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»The Moon’s Rapture« von Frank Frazetta

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Frank Frazetta (1928–2010) war ein amerikanischer Fantasy- und Science-Fiction-Illustrator und gehört zu den größten Künstlern dieses Genres. Er war mit seinem charakteristischen Stil Vorbild für eine ganze Generation von Künstlern. Sein Werk erfährt bis heute große Wertschätzung.

Er begann in den 1960er-Jahren mit Illustrationen von Covern für Comics und Bücher (z.B. »Conan der Barbar« oder »Tarzan«), gestaltete Filmplakate (z.B. »Was gibt’s Neues, Pussy?« oder »Tanz der Vampire«) und Plattencover. Daneben schuf er viele freie Kunstwerke.

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