Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert, Unbeschwert

„Rupes Recta“ – eine Linie auf dem Mond

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„Rupes Recta“ ist der Name für eine lange Linie, die auf der Mondoberfläche sichtbar ist. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „gerade Furche“, wird wegen seiner auffälligen Form aber auch als „Schwert des Mondes“ bezeichnet.

Rupes Recta befindet sich am Rand des Mondmeeres Mare Nubium und ist eine der bekanntesten Geländestufen auf dem Mond. Sie hat eine Länge von mehr als 100 km, einer Breite von 2–3 km und einer Höhe von etwa 250 Metern.

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert

Sonne und Mond gleich groß?

Jeder weiß, dass die Sonne viel größer ist als der Mond und viel weiter von der Erde entfernt ist als unser Erdtrabant. Genau in diesem Zusammenhang liegt eine faszinierende Tatsache begründet: Beide Himmelskörper erscheinen bei der Betrachtung von der Erde aus am Firmament nahezu gleich groß. Es muss also so sein, dass die Sonne ziemlich genau um so viel größer ist als der Mond, wie sie weiter von der Erde entfernt ist als der Mond von der Erde …

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An Vollmond zum Friseur?

Man hört immer wieder, dass man bestimmte Dinge in bestimmten Mondphasen tun oder lieber lassen sollte, so auch bei Vollmond. Man kann daran glauben oder nicht. Es lässt sich sicherlich nicht beweisen und wir sind ehrlich gesagt eher skeptisch, was diese Zuordnungen von menschlichen Aktivitäten zum Mondgeschehen betrifft. Wir wollen es aber nicht ausschließen – immerhin ist weder die Wirksamkeit, noch die Unwirksamkeit solcher Thesen bewiesen. Solange man sich nicht gefangen nehmen lässt von den eigenen Überzeugungen, gehört es zu den Freiheiten des Menschen, sein Leben frei zu gestalten.

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Vollmondlieder

Es liegt nahe, den Mond zu besingen und so mancher hat sich schon dabei ertappt, ein paar leise Töne zu summen beim Blick ins Vollmondlicht. Es gibt in allen Kulturen eine große Anzahl von Volksliedern, die den Vollmond thematisieren und die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Oft wurden Lieder abends gesungen und demzufolge war es natürlich, dass der Mond ins Spiel kam. Es scheint etwas Inspirierendes darin zu liegen. Wir haben einige Beispiele für neuzeitliche Lieder zum Thema Vollmond zusammengetragen und dabei festgestellt, dass sich das Wort Vollmond in unzähligen Songs quer durch alle Musikstile findet, von Rock bis Pop, von Jazz bis New Age. Vielleicht liegt es an der Unerreichbarkeit des Mondes, die sich in so vielen menschlichen Themen und Erlebnissen widerspiegelt.

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Die Sternschnuppennacht der Perseiden

Wer sieht nicht gern eine Sternschnuppe am Nachthimmel? Man sagt, dass man dann einen Wunsch frei hat, der in Erfüllung gehen soll, wenn man ihn für sich behält, also nicht weitererzählt. Und wer möchte nicht, dass seine Wünsche Wirklichkeit werden?

Physikalisch gesprochen ist eine Sternschnuppe ein »Meteor«, also eine Leuchterscheinung, die beim Eintritt eines »Meteoroiden« (eines mehr oder weniger großen Gesteinsbrockens aus dem Weltall) entsteht, der in der Erdatmosphäre verglüht. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem »Meteoriten«. So heißt ein Meteoroid nur dann, wenn er auf die Erdoberfläche fällt (und dort entsprechenden Schaden anrichten kann). Also keine Angst: Sternschnuppen sind harmlos und schön anzusehen.

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Kann man im Vollmondlicht lesen?

Mondlicht ist mit nur 1 Lux Helligkeit tausendfach schwächer als Sonnenlicht mit über 100.000 Lux. Dennoch hat man manchmal bei Vollmond das Gefühl, dass es so hell ist, dass man lesen können müsste. Wir wollen einen Versuch machen und laden alle Vollmond-Freunde ein, einen kleinen Lesetest im Vollmondlicht zu starten und hier über die Ergebnisse zu berichten.

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Vollmond-Bisse

Obwohl man annehmen könnte, dass es im Folgenden um Vampire oder Werwölfe geht, beschäftigen wir uns mit anderen Bissen, nämlich denen von Tieren gegenüber Menschen. Es gibt eine Studie aus der Unfallambulanz des Krankenhauses Bradford Royal Infirmary im englischen Bradford aus den Jahren 1997–1999. Darin wurde die Frage untersucht, ob Tiere bei Vollmond häufiger zubeißen. Betrachtet wurden 1.621 Patienten, die mit Verletzungen durch Tierbisse behandelt wurden. Der Großteil der Betroffenen wurden von Hunden gebissen (95,1 %), die anderen von Katzen (3,4 %), Pferden (0,8%) und Ratten (0,7 %). Das Erstaunliche dieser Untersuchung ist, dass sich tatsächlich ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Vollmondgeschehen und den Bissen der Tiere feststellen ließ. Damit dürfte dies die erste uns bekannte Studie sein, die ein solches Ergebnis liefert!

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Der Vollmond der Aborigines

In Australien, dem „südlichen Land“ (lat. terra australis), scheint der Mond seit Jahrtausenden für seine Ureinwohner, die Aborigines (auf Englisch: „Aboriginal Australians“). Schätzungen zufolge bewohnen diese den Kontinent seit mehr als 50.000 Jahren, während die Besiedlung durch die Europäer erst vor 200 bis 400 Jahren begann. Wir wollen ein paar Bezüge zum Vollmond herstellen, die diese faszinierende Kultur mit sich bringt, der – wie vielen anderen – im Verlauf der jüngeren Geschichte viel Unrecht widerfahren ist.

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Der Mond – kleiner als ein Daumen …

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Immer wieder wird über die, für uns Menschen auf der Erde sichtbare Größe des Mondes am Nachthimmel gesprochen und wir wollen einige Details hierzu in Erinnerung rufen bzw. nochmals erläutern und zusammenfassen:

Sonne und Mond am Himmel etwa gleich groß
Der Vollmond am Himmel erscheint fast gleich groß wie die Sonne bei Tag, denn die Sonne ist etwa 400-mal so groß wie der Mond, aber auch etwa 400-mal so weit entfernt. Das gleicht sich also aus und so kommt es, dass diese beiden, sehr unterschiedlich großen Himmelskörper für uns gleich groß erscheinen.

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Der Vollmond, das Auge und das Rasiermesser im Film »Ein andalusischer Hund«

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Dieser Klassiker des surrealistischen Films (im französischen Original »Un chien andalou«) von Luis Buñuel und Salvador Dalí aus dem Jahre 1929 rief bei seiner Veröffentlichung in Paris sehr unterschiedliche Reaktionen hervor. Auch aus heutiger Sicht polarisiert der Film, wobei die Anerkennung seines künstlerischen Wertes unbestritten ist.

Das ca. 16-minütige Werk besteht aus einer Aneinanderreihung von einzelnen Sequenzen, die verschiedene Begegnungen von Männern und Frauen zeigen. Es sind traumartige, symbolhafte und teilweise absurde Szenen, die keine Handlung im klassischen Sinn ergeben. Dennoch bildet der Film so etwas wie eine Entwicklung ab, die aber wetgehend unverständlich bleibt.

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