Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Sind Schlafwandler mondsüchtig?

Als Schlafwandeln wird eine Schlafstörung bezeichnet, bei der der Betroffene sich in einer Tiefschlafphase im Bett aufrichtet oder aufsteht und umhergeht ohne dabei aufzuwachen. Man nennt dies auch Somnambulismus, was von lat. »somnus« = Schlaf und »ambulare« = wandern abstammt. Eine weitere, veraltete Bezeichnung »Mondsucht« (Lunatismus) kommt daher, dass man früher davon ausging, dass der Vollmond mit seinem Licht den Schläfer dazu bringt, das Bett zu verlassen. Dies ist heute wissenschaftlich widerlegt: Schlafwandeln findet unabhängig vom Mondzyklus statt.

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Moonraker – eine englische Legende

Auch wenn der Titel dieses Artikels dies nahelegt, geht es im Folgenden nicht um James Bond, den berühmten Geheimagenten Ihrer Majestät, sondern um eine andere Legende, die sich im südenglischen Wiltshire zugetragen haben soll.

Eine Bande von Alkohol-Schmugglern versuchte damals, ihre Fässer im Teich eines Dorfes vor den Augen der offiziellen Steuereintreiber zu verstecken. Als sie von diesen nachts am Ufer angetroffen und zur Rede gestellt wurden, versuchten die Schmuggler mit Gartenwerkzeugen die Wasseroberfläche zu rechen, um den Blick auf die Fässer zu erschweren. Sie behaupteten dabei, sie wollten einen runden Käse aus dem Teich holen und deuteten auf das Spiegelbild des Vollmonds im Wasser. Die Amtspersonen erklärten sie für nicht ganz bei Verstand und ließen sie gewähren.

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Abhängig oder unabhängig vom Mond?

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Passend zum heuten Unabhängigkeitstag am 4. Juli 2016 (»Independence Day«) in den USA, an dem zudem Neumond ist, stellen wir die Frage nach der Abhängigkeit oder Unabhängigkeit vom Mond in den Raum. Sind wir abhängig vom Mond oder nicht? Und ist der Mond abhängig von uns?

Glaubt man den Umfragen, fühlen sich über 40% der Menschen vom Mondgeschehen beeinflusst, insbesondere im Schlaf. Auch sonst wird der Einfluss unseres Erdtrabanten in vielen Bereichen diskutiert, obgleich es bisher keine Beweise dafür gibt. Die Wissenschaft bestätigt eher das Gegenteil und konstatiert mit Verweis auf diverse Studien, dass der Mensch vom Mond unabhängig sei. Dies entspricht allerdings ganz und gar nicht dem Grundgefühl der meisten.

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„Lunatic“ – die verrückte Seite des Mondes

Wie wir bereits in unserem Artikel über das Schlafwandeln geschrieben hatten, wurde in der Vergangenheit ein Zusammenhang gesehen zwischen dem Mondlicht und Menschen, die sich ungewöhnlich, verrückt oder bedrohlich verhielten. Man nahm an, dass das Mondlicht dieses Verhalten verursacht und sprach dann von „lunatisch“, was vom Lateinischen „lunatus“ abstammt und soviel bedeutet wie »vom Mond beeinflusst«. Im Englischen wurde der Begriff „lunatic“ über mehrere Jahrhunderte für viele Formen von geistigen Krankheiten verwendet. Da man sich viele dieser Krankheiten über lange Zeit nicht erklären konnte (und es gibt auch heute genug offene Fragen), brauchte man einen Bezugspunkt, ein Wort, dass den Weg durch die Dunkelheit begleiten konnte. Der Mond kam da sehr gelegen.

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Der Herzschlag des Vollmonds

Wir haben die Besucherzahlen unserer Vollmondseiten mit der Kurve eines Elektrokardiogramms (EKG) verglichen und eine erstaunliche Ähnlichkeit festgestellt. Fast erscheint es so, dass die Aufmerksamkeit, die wir Menschen dem Vollmond schenken, einen eigenen Herzschlag hat …

Es ist klar, dass das Interesse am Vollmond mit seinem Rhythmus zusammenhängt. Die durchschnittliche Länge eines Mondmonats beträgt ca. 29,5 Tage, also etwas mehr als vier Wochen und etwas weniger als ein Kalendermonat. Man kann sagen, dass bei Vollmond sehr viele Menschen auf den Mond schauen, in den anderen Mondphasen sind es deutlich weniger.

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Kluge Köpfe im Vollmondlicht

Dass Menschen im Mondlicht zusammenfinden ist schon immer so gewesen. Was sich allerdings in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Birmingham, Großbritannien regelmäßig rund um den Vollmond ereignete, war eine Begegnung besonderer Art. Es trafen sich damals die klügsten und einflussreichsten Köpfe des Landes (Naturwissenschaftler, Ärzte, Dichter, Theologen, Philosophen, Erfinder und Industrielle) im Rahmen der von Erasmus Darwin 1765 ins Leben gerufenen »Lunar Society«.

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Sinatra trifft Rachmaninoff

Sie sind sich wahrscheinlich nie persönlich begegnet, Frank Sinatra (1915–1998), der amerikanische Sänger und Entertainer und Sergei Rachmaninoff (1873–1943), der russische Pianist und Komponist, obwohl es rechnerisch möglich gewesen wäre. Zwischen den beiden Musikern lagen allerdings fast zwei Generationen und stilistisch sicherlich Welten. Es gibt aber einen interessanten Berührungspunkt, der zudem noch mit dem Vollmond zu tun hat.

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Buddha und der Vollmond

Der Mai-Vollmond ist für viele Buddhisten ein besonderer Tag, denn es wird weltweit das Vesakh-Fest gefeiert. Der Überlieferung nach wurde Buddha an einem Vollmond im Monat Mai geboren, erfuhr später seine Erleuchtung und verstarb auch an diesem Tag. So wird dieser Zeitpunkt in vielen Ländern, wie Singapur, Vietnam, Thailand, Indonesien sowie Indien, Nepal, Sri Lanka und anderen besonders gefeiert. Und über allem leuchtet der Vollmond.

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Los geht’s

Beginnen wir also das neue Jahr 2011 mit dem Start des Vollmond-Blogs, einer echten Neuerung auf den Vollmondseiten.

Für diejenigen, die vielleicht nicht so genau wissen, um was es sich bei einem Blog handelt, sei kurz erläutert, dass dies so eine Art Internet-Tagebuch ist. Das Wort »Blog« ist eine Abkürzung von »Weblog«, was sich wiederum aus »Web« (für Internet) und »Logbuch« herleitet, einem Begriff aus der Seefahrt für die Aufzeichnung der täglichen Ereignisse. Interessanterweise findet sich in WIKIPEDIA der Hinweis, dass ein Logbuch im Sinne eines Beweismittels fungiere und damit verbindlich zu führen sei, also nicht freiwillig. Als Blogger (so nennen sich diejenigen, die in Blogs schreiben) wollen wir das hier natürlich anders halten: Es soll freiwillig sein und vor allem Spaß machen. Und wann immer es geht, werden wir einen Bezug zum Vollmond herstellen.

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