Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Passend zum heuten Unabhängigkeitstag am 4. Juli 2016 (»Independence Day«) in den USA, an dem zudem Neumond ist, stellen wir die Frage nach der Abhängigkeit oder Unabhängigkeit vom Mond in den Raum. Sind wir abhängig vom Mond oder nicht? Und ist der Mond abhängig von uns?
Glaubt man den Umfragen, fühlen sich über 40% der Menschen vom Mondgeschehen beeinflusst, insbesondere im Schlaf. Auch sonst wird der Einfluss unseres Erdtrabanten in vielen Bereichen diskutiert, obgleich es bisher keine Beweise dafür gibt. Die Wissenschaft bestätigt eher das Gegenteil und konstatiert mit Verweis auf diverse Studien, dass der Mensch vom Mond unabhängig sei. Dies entspricht allerdings ganz und gar nicht dem Grundgefühl der meisten.
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Die Mondsonde »LADEE« (Abkürzung für: Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA ist erfolgreich ins Weltall gestartet, um den Mond weiter zu erforschen. Eine Sonde ist ein unbemanntes Flugobjekt, das durch den Weltraum fliegen oder um Himmelskörpern kreisen kann und dabei per Funk Daten zur Erde sendet.
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Es wird oft gesagt, dass bei Vollmond mehr Kinder geboren werden. Mittlerweile haben verschiedene Untersuchungen ergeben, dass dies nicht der Fall ist.
Als bekanntes Beispiel kann eine amerikanische Studie aus den Jahren 1997–2001 genannt werden, die den Einfluss des Mondzyklus auf Geburten untersucht hat, mit der beeindruckenden Anzahl von 564.039 Geburten über einen Zeitraum von 62 Mondzyklen. Es wurde also nicht nur der Vollmond, sondern alle Phasen des Mondzyklus betrachtet mit dem Ergebnis, dass es keinen nachweisbaren Zusammenhang gibt:
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Nachdem wir bereits vom Mondbein erzählt haben, einem der acht menschlichen Handwurzelknochen, der wegen seiner Sichelform nach dem Mond benannt wurde, werfen wir nochmals einen Blick auf die menschliche Hand – diesmal auf die Fingernägel. Und siehe da: Auch dort war der Mond Namensgeber. Der weiße, wie ein Halbmond geformter Bereich des Nagels wird »Lunula« (lat. das Möndchen) genannt und findet sich im Übrigen auch an den Fußnägeln. Die Lunula ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt, bei manchen sieht man sie nur am Daumen, bei anderen an allen Fingern und Zehen.
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Das amerikanische Filmstudio DreamWorks SKG wurde 1994 von dem Filmregisseur Steven Spielberg, dem Disney-Animationsleiter Jeffrey Katzenberg und dem Musikproduzenten David Geffen gegründet (die Initialen der Gründer bilden das „SKG“ im Firmennamen). Im Vorspann zu seinen Filmen zeigt DreamWorks einen Jungen, der angelnd auf der zunehmenden Mondsichel sitzt, umgeben von imposanten Wolkenformationen.
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Es gibt ein berühmtes Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain (1835–1910), das aus seinem satirischen Reisebericht »Bummel durch Europa« aus dem Jahr 1880 stammt: »Jeder Mensch ist wie ein Mond, er hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt«. Er spielt dabei auf die astronomische Tatsache an, dass der Mond der Erde durch die gebundene Rotation stets nur eine Seite zuwendet. Die Rückseite des Mondes bleibt uns von der Erde aus betrachtet verborgen.
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»Mondsüchtig« aus dem Jahr 1987 ist eine romantische Filmkomödie, in der neben Cher und Nicholas Cage der Vollmond eine echte Hauptrolle spielt. Man sieht ihn unzählige Male im Film am nächtlichen Himmel stehen, anders als zum Beispiel bei »Schlaflos in Seattle«, wo er nur auf dem Filmplakat erscheint. Der Wort »mondsüchtig« im Filmtitel bezieht sich dabei weniger auf das Thema des Schlafwandelns, sondern eher darauf, dass das Verhalten der Menschen bei Vollmond manchmal sonderbar sein kann.
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Es gibt Geschichten, die sind so kurios, dass man sie erst gar nicht glauben kann. So ist uns vor einigen Tagen die Meldung begegnet, dass sich einige Multimilliardäre zusammengeschlossen haben, um der Welt den Mond abzukaufen. Das Motiv für dieses ungewöhnliche Vorhaben ist offenbar eine Investition in Zukunftsprojekte.
Es ist seit längerem bekannt, dass der Mond für eine zukünftige Nutzung durch den Menschen interessant sein könnte und damit auch als wirtschaftliche Investition attraktiv ist. Dabei geht es vor allem um mögliche Bodenschätze, aber auch um die Möglichkeit einer Bildung von Mondkolonien. Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass der Anbau von Pflanzen – über lange Zeiträume betrachtet – so etwas wie eine sauerstoffhaltige Atmosphäre um den Mond erzeugen könnte. Damit wäre dann eine Besiedelung unseres Erdtrabanten vorstellbar und es scheint fast sicher, dass es genügend Freiwillige geben dürfte, die bereit wären, von der Erde wegzuziehen.
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Eine ganze Menge! Das Osterdatum richtet sich nämlich nach dem Vollmond. Der Termin für das Osterfest, das im Gegensatz zu Weihnachten zu den beweglichen Festen gehört, wird wie folgt definiert: „Ostern ist am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.“
Das sieht auf den ersten Blick ganz einfach aus: ein Blick in den Kalender, Frühlingsanfang ist meist am 21. März, dann den nächsten Vollmond suchen und am Wochenende danach ist Ostern.
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Der amerikanisch-britische Weltraumthriller »Gravity« aus dem Jahr 2013 bietet neben seiner außergewöhnlich spannenden Handlung atemberaubende Bilder aus dem Weltraum, die neben der Erde auch die Sonne und den Mond zeigen. Regisseur des Films ist Alfonso Cuarón (der auch Harry Potter und der Gefangene von Askaban drehte). Der Film ist kommerziell sehr erfolgreich und spielte bereits kurz nach dem Start ein Vielfaches seiner Produktionskosten ein.
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