Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Vollmondlieder

Es liegt nahe, den Mond zu besingen und so mancher hat sich schon dabei ertappt, ein paar leise Töne zu summen beim Blick ins Vollmondlicht. Es gibt in allen Kulturen eine große Anzahl von Volksliedern, die den Vollmond thematisieren und die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Oft wurden Lieder abends gesungen und demzufolge war es natürlich, dass der Mond ins Spiel kam. Es scheint etwas Inspirierendes darin zu liegen. Wir haben einige Beispiele für neuzeitliche Lieder zum Thema Vollmond zusammengetragen und dabei festgestellt, dass sich das Wort Vollmond in unzähligen Songs quer durch alle Musikstile findet, von Rock bis Pop, von Jazz bis New Age. Vielleicht liegt es an der Unerreichbarkeit des Mondes, die sich in so vielen menschlichen Themen und Erlebnissen widerspiegelt.

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Die Fernsehserie »Moonlighting« (Das Model und der Schnüffler)

Es ist schon einige Jahre her, als wir in der Fernsehserie »Moonlighting« Bruce Willis in der Rolle des Detektivs David Addison und Cybill Shepherd als ehemaliges Topmodell Maddie Hayes wöchentlich auf Ganovenjagd begleiten durften. Das war 1985 der Karrierestart für Bruce Willis, der aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt wurde und schon damals unvergleichlich süffisant lächeln konnte (und bedeutend mehr Haare hatte). Der Erfolg der Serie liegt neben den schlagfertigen Dialogen natürlich vor allem in der latent erotischen Beziehung der Hauptdarsteller, die raffinierter Weise immer nur fast zusammenkommen.

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Mola mola – der Mondfisch

Der Mondfisch ist der größte und schwerste Knochenfisch dieser Welt mit einem Gewicht von bis zu 2.500 Kilogramm, bis zu 3 Metern Länge und 4 Metern Höhe! Er wird über 100 Jahre alt. Seinen lateinischen Namen »Mola mola« hat er von seiner Form, die an einen »Mühlstein« erinnern kann. In vielen Sprachen nennt man ihn aber »Mondfisch«, wegen seiner runden Form.

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Nächtliche Malerei mit Petrus van Schendel

Wir hatten bereits über die romantische Malerei der deutschen Maler Caspar David Friedrich (1774–1840) und Philipp Otto Runge (1777–1810) berichtet. Und auch der englische Maler William Turner (1775–1851) hatte das Mondlicht im Programm. Hier blicken wir eine Generation weiter und finden den niederländisch-belgischen Künstler Petrus van Schendel (1806–1870), dessen Spezialität nächtliche Mondschein-Szenen waren. Was ihn von seinen Vorgängern und Kollegen unterschied, war, dass gerade seine Darstellung des nächtlichen Lichts ihm Bekanntheit und nicht unbeträchtlichen finanziellen Erfolg einbrachte (was für viele Maler nicht selbstverständlich war).

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Der Google Lunar X-Prize

Google ist in aller Munde und es gibt in unserer computerorientierten Welt wohl kaum einen Tag, an dem einem der Name des US-amerikanischen Unternehmens mit seiner berühmten Internetsuchmaschine nicht in der einen oder anderen Form begegnet. Wir googeln – so will es auch der DUDEN seit dem Jahr 2004.

Google hat schon des Öfteren bewiesen, wie man mit unkonventionellen Ideen die Welt verändern kann. Seit 2007 gibt es ein Projekt, dass diese Tradition fortsetzt: der »Google Lunar X-Prize«.

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Der Mond – kleiner als ein Daumen …

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Immer wieder wird über die, für uns Menschen auf der Erde sichtbare Größe des Mondes am Nachthimmel gesprochen und wir wollen einige Details hierzu in Erinnerung rufen bzw. nochmals erläutern und zusammenfassen:

Sonne und Mond am Himmel etwa gleich groß
Der Vollmond am Himmel erscheint fast gleich groß wie die Sonne bei Tag, denn die Sonne ist etwa 400-mal so groß wie der Mond, aber auch etwa 400-mal so weit entfernt. Das gleicht sich also aus und so kommt es, dass diese beiden, sehr unterschiedlich großen Himmelskörper für uns gleich groß erscheinen.

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Meteoroiden-Einschlag auf dem Mond

Erst vor kurzem hat die NASA bei der Untersuchung von Videoaufnahmen festgestellt, dass es am 17. März 2013 eine verhältnismäßig große Explosion auf dem Mond gab, verursacht durch den Einschlag eines Meteoroiden. Es handelte sich um einen ca. 40 cm großen und 40 kg schweren Brocken, der mit 90.000 km/h auf die Mondoberfläche traf. Die Sprengkraft dieser Explosion entsprach umgerechnet 5 Tonnen TNT. Der Lichtblitz, der beim Einschlag im »Mare Imbrium« aufleuchtete, war so hell, dass er mit bloßem Auge von der Erde aus sichtbar war.

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Harry Potter und der Vollmond

Wen wundert es, dass der Vollmond in den Harry-Potter-Romanen, den populärsten Fantasy-Geschichten dieser Tage eine Rolle spielt. Das ist bei all der Zauberei und Magie ziemlich naheliegend. Aber wo genau kommt der Vollmond vor? Gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bänden? Welchen Bezug gibt es sonst noch zum Vollmond? Und: Welcher der Darsteller ist möglicherweise bei Vollmond geboren? Diese Fragen haben uns beschäftigt und einige erstaunliche Details zutage gefördert.

Zunächst haben wir die Texte aller sieben Harry-Potter-Bücher durchsucht und gezählt, wie oft das Wort »Vollmond« vorkommt. Insgesamt haben wir 14 Stellen gefunden.

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Warum Korallen den Vollmond anbeten

Obwohl man leicht annehmen könnte, dass der Vollmond die Fortpflanzung vieler Lebewesen beeinflusst, ist dies nur für wenige Spezies wirklich belegt. Man mutmaßt über Wölfe, bestimmte Insekten oder Krebse und auch viele Menschen schwören, dass sie bei Vollmond nicht anders könnten, als die Nähe zum anderen (oder gleichen) Geschlecht zu suchen. Wirklich sicher sind sich die Forscher jedoch bei einer Tierart, die viele gar nicht als Tiere einschätzen würden: die Korallen. Hier ist nachgewiesen, dass die Fortpflanzung von der Wassertemperatur und vom Mondlicht abhängt.

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Mooning – den nackten Hintern zeigen

Das Hinterteil des Menschen wird bisweilen mit dem Mond in Verbindung gebracht, wie sich auch bei der sogenannten Sexstellung „Vollmond“ zeigt. Dies liegt an der großen, runden Form der Gesäßbacken, die bei richtiger Beleuchtung und dem richtigen Blickwinkel bisweilen an die Mondkugel erinnern können.

Wenn jemand öffentlich seinen Popo zeigt, tut er oder sie dies in der Regel, um eine gesellschaftliche Norm zu brechen und Protest oder Geringschätzung auszudrücken. Oder aber aus Spaß daran, andere Menschen zu provozieren. Dieses „Hintern blankziehen“ nennt man im Englischen „mooning“. Es leitet sich vom Verb „to moon“ ab, was „dem (Mond)licht aussetzen“ bedeutet.

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