Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Wann wird ein Vollmond „Blue Moon“ genannt?

Jeder weiß, dass etwa einmal im Monat Vollmond ist … aber seltsam: der Vollmond ist immer an einem anderen Tag des Monats und immer zu einer anderen Uhrzeit. Das liegt daran, dass der Mondmonat im Durchschnitt kürzer ist, als der Kalendermonat. Ohne zu mathematisch zu werden, kann man sagen, dass ein Mondzyklus ca. 29,5 Tage lang ist. So verteilen sich die Vollmondtermine unregelmäßig über die Kalendermonate und es kommt vor (etwa alle 2,5 Jahre), dass zwei Vollmondtermine in einen Monat fallen, einer am Monatsanfang und einer am Monatsende. Diesen zweiten Vollmond innerhalb eines Monats nennt man heute „Blue Moon“ (Blauer Mond).

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Buzz Aldrin – der zweite Mann auf dem Mond

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Buzz Aldrin (* 1930) ist ein amerikanischer Astronaut und der Mann, der im Rahmen der Apollo-11-Mission am 21. Juli 1969 nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond betreten hat. Er stand immer im Schatten seines Kollegen, und man könnte glauben, dass er darunter zu leiden gehabt haben müsste. Dies war aber nicht der Fall, er wollte eigentlich nicht ins Rampenlicht, war zufrieden damit, in der zweiten Reihe zu stehen. Als er 20 Minuten nach Armstrong seine Füße in den Mondstaub setzte, sagte er: »Beautiful, beautiful. Magnificent desolation.« [Wunderschön, Wunderschön. Großartige Einöde.]

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Der Raumanzug

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Wenn man es genau betrachtet, werden wir Menschen den Mond nie direkt berühren können, denn selbst wenn ein Astronaut auf seiner Oberfläche steht und mit der Hand den Boden berührt, ist da immer ein Handschuh und Raumanzug dazwischen, ohne den das Überleben im Weltall oder auf fremden Himmelskörpern (man denke auch an den Mars) nicht möglich ist.

Es gibt verschiedene Gefahren, vor denen ein Raumanzug seinen Träger schützt: Vakuum, Kälte und Hitze, Schwerelosigkeit, Mikrometeoriten und Strahlung. Dabei wird unterschieden zwischen Anzügen, die nur innerhalb der Raumkapseln getragen werden bei bestimmten Manövern und Anzügen, mit denen Weltraumspaziergänge unternommen werden, das Raumschiff also verlassen wird.

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Kinder des Vollmonds

Wir wollen kurz einen Blick werfen auf Menschen, die bei Vollmond geboren wurden. Hierzu möchten wir kurz in Erinnerung rufen, dass bei Vollmond entgegen einer weit verbreiteten Meinung nicht mehr Kinder geboren werden, als zu einem anderen Zeitpunkt der Mondphase. Dies haben umfangreiche Studien über viele Jahrzehnte ergeben. Auch wenn viele Menschen das anders wahrnehmen oder erleben – die Zahlen sprechen hier eine deutliche Sprache. Wir haben dazu bereits in unserem Artikel »Mehr Geburten bei Vollmond?« berichtet. Es gibt also viele Vollmondkinder, und ebenso viele Neumondkinder etc.

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Das römische Lunula-Amulett

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Im antiken römischen Reich wurden gern Lunula-Amulette getragen, oft als Talisman, aber auch als Schutz vor bösen Mächten und Dämonen. Für Mädchen wurden besondere halbmondförmige Amulette als Schmuckstücke angefertigt, um sie unter den Schutz von der Göttin Diana zu stellen. Diana ist die Göttin des Mondes und auch der Jagd in der römischen Mythologie. Ihr entspricht Artemis bei den griechischen Göttern.

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Meteoroiden-Einschlag auf dem Mond

Erst vor kurzem hat die NASA bei der Untersuchung von Videoaufnahmen festgestellt, dass es am 17. März 2013 eine verhältnismäßig große Explosion auf dem Mond gab, verursacht durch den Einschlag eines Meteoroiden. Es handelte sich um einen ca. 40 cm großen und 40 kg schweren Brocken, der mit 90.000 km/h auf die Mondoberfläche traf. Die Sprengkraft dieser Explosion entsprach umgerechnet 5 Tonnen TNT. Der Lichtblitz, der beim Einschlag im »Mare Imbrium« aufleuchtete, war so hell, dass er mit bloßem Auge von der Erde aus sichtbar war.

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Der Mond auf Geldscheinen

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Wir haben darüber nachgedacht, ob es auf der Welt eine Banknote geben könnte, auf der der Mond abbildet ist. Dank Google wird man fündig und entdeckt mehrere Beispiele aus verschiedenen Ländern – in bekannten und weniger bekannten Währungen. Links abgebildet sieht man ein Detail des Schweizer 10-Franken-Scheins, der unser Sonnensystem zeigt mit verschiedenen Planeten, darunter auch unsere Erde und ihren Mond.

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Guru Purnima an Vollmond

Im Juni oder Juli jeden Jahres gedenken in Indien, aber auch in weiten Teilen Asiens, die Schüler mit einem großen Fest ihren spirituellen Lehrern (Gurus). Dieses Fest wird jeweils an einem Vollmond (Purnima) gefeiert.

Der Tag wird im Hinduismus auch dem Weisen Vyasa geweiht, der mit wichtigen indischen Schriften in Zusammenhang steht, wie die Veden, eine bedeutsame Sammlung religiöser Texte.

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Peter Pan und der Vollmond

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wurde. Sie ist schon über 100 Jahre alt (Uraufführung als Bühnenstück in London im Jahr 1904) und unzählige Male aufgeführt und verfilmt worden. Und immer wieder begegnet einem neben dem Zauber und den fantasievollen Figuren eines: der Vollmond.

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»New Moon on Monday« von Duran Duran

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Im Jahr 1984 wurde der Song »New Moon on Monday« der britischen Musikgruppe Duran Duran veröffentlicht. Das war tief in den 80er-Jahren, als die Männer ihre Frisuren kunstvoll drapierten und dazu Klamotten trugen, die man heutzutage nicht ohne ein Schmunzeln betrachten kann. Das Musikvideo kommt ambitioniert daher, mit der Handlung einer Widerstandsgruppe »La Luna«, die gegen ein militärisches Regime kämpft und dabei auch die Kräfte des Monds zur Hilfe holt. Mit großem Aufwand wurde damals in dem französischen Dorf Noyers bei winterlichen Temperaturen gedreht.

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