Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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An Vollmond zum Friseur?

Man hört immer wieder, dass man bestimmte Dinge in bestimmten Mondphasen tun oder lieber lassen sollte, so auch bei Vollmond. Man kann daran glauben oder nicht. Es lässt sich sicherlich nicht beweisen und wir sind ehrlich gesagt eher skeptisch, was diese Zuordnungen von menschlichen Aktivitäten zum Mondgeschehen betrifft. Wir wollen es aber nicht ausschließen – immerhin ist weder die Wirksamkeit, noch die Unwirksamkeit solcher Thesen bewiesen. Solange man sich nicht gefangen nehmen lässt von den eigenen Überzeugungen, gehört es zu den Freiheiten des Menschen, sein Leben frei zu gestalten.

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Der Vollmond bei Marc Chagall

Es gibt wahrscheinlich wenige Maler, die so häufig den Vollmond in ihren Bildern verwendet haben wie Marc Chagall (1887–1985), der französische Künstler russisch-jüdischer Herkunft, der wegen seiner symbolhaften Formen und Farben als »le poète« (der Poet) unter den Malern galt.
Chagall hat fast ein Jahrhundert gelebt und wenn man ihn stilistisch überhaupt einordnen kann, dann am ehesten zum Expressionismus. Er hat in Russland, Frankreich (v.a. Paris) und in den USA (v.a. New York) gewirkt und war Zeit seines Lebens innerlich und äußerlich auf der Reise.

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Magha Puja – die Vollmondfeier in Südostasien

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Māgha Pūjā ist ein bedeutender buddhistischer Feiertag, der in Thailand, Laos, Kambodscha und Sri Lanka am Vollmondtag des dritten Monats des thailändischen Mondkalenders im Februar/März gefeiert wird. Das Wort Māgha bezeichnet den Monat und Pūjā die Verehrung. Der Legende nach haben sich an diesem Tag 1.250 Mönche zusammengefunden, um Buddhas zu treffen.

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Mondblindheit

Die »Mondblindheit« (lat. morbus lunaticus) hat nichts mit dem Mondlicht zu tun, und sie befällt glücklicherweise nicht den Menschen. Es ist eine Erkrankung der Augen bei Pferden, die periodisch wiederkehrt. Durch eine Entzündung der Iris, die durch Bakterien aus von Mäusen und Ratten verunreinigtem Futter verursacht werden, kann sich die Hornhaut des Auges eintrüben. Dabei erhält dieses eine bläuliche Farbe, was der Krankheit ihren Namen gab (auch wenn Mondlicht nicht blau ist). Wenn sich diese Entzündung im Abstand von Monaten immer wieder ereignet, kann dies über die Jahre zur vollständigen Erblindung des Tieres führen. Es gibt die Möglichkeit einer Operation der Augen im Frühstadium der Krankheit, aber das ist nicht unkompliziert.

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Supermond. Alles super, oder was?

Der Mond umkreist die Erde. Es ist allerdings kein Kreis – wie einen das Wort „umkreisen“ glauben lässt – sondern eine Ellipse, die sich noch dazu im Weltraum wie eine Art Spirale darstellt, weil ja die Erde zusammen mit dem Mond um die Sonne kreist. So kommt es, dass der Abstand zwischen Erde und Mond nicht gleich groß ist, sondern sich fortwährend verändert. Die Entfernung variiert dabei von ca. 357.000 km (nennt man Perigäum) bis ca. 406.000 km (nennt man Apogäum).

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Der Mondlicht-Topas

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Außer dem Mondstein gibt es noch ein anderes Mineral mit dem Mond im Namen: den Mondlicht-Topas. Der Topas ist eine Verbindung aus Aluminium, Fluor und Silizium und besitzt die Härte 8 auf der Mohshärte-Skala von 1 (= Selenit) bis 10 (= Diamant). Er ist somit ein sehr hartes Mineral. Topase existieren weltweit, die meisten Funde stammen aber aus Brasilien. Wenn die Bedingungen zum Wachstum dieses Minerals günstig sind, können sie leicht ein Gewicht von bis zu 100 kg und mehr erreichen. Der größte Topas, der je gefunden wurde, war 1 m lang und hatte ein Gewicht von 2500 kg (Mosambik, Afrika).

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Die Libration des Mondes

Wer des Nachts einen taumelnden Mond zu sehen glaubt, wird wahrscheinlich zu tief ins Glas geblickt haben, obwohl es eine Taumelbewegung des Mondes in der Astronomie sehr wohl gibt. Diese wird »Libration« genannt, findet aber sehr langsam statt und ist dadurch mit bloßem Auge nur im Zeitraffer wahrnehmbar.

Der Mond befindet sich beim Umlauf um die Erde in einer sogenannten gebundenen Rotation. Das bedeutet, dass er der Erde immer die selbe Seite zuwendet, während die Rückseite des Mondes von der Erde aus nicht sichtbar ist. Durch bestimmte physikalische Gegebenheiten (die mit Umlaufbahnen, Winkelgeschwindigkeiten, Massenzentren u.a. zu tun haben) geschieht es, dass die sichtbare Fläche des Mondes im Verlauf des Mondzyklus leicht variiert und in ihrer Achse leicht schwankt bzw. sich leicht zu drehen scheint.

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Rank und schlank mit Monddiät?

Es gehört zu den anstrengenden Idealen unserer Zeit, schlank und schön und fit sein zu wollen. Eine Millionen-Industrie hängt an diesem Bild und wir Menschen können uns entscheiden, wie viel wir von diesem Spiel mitspielen möchten. Die meisten von uns haben bereits mehr davon in ihren Köpfen, als ihnen vielleicht lieb ist. Und da das Ideal des schlanken Körpers sich nicht natürlicherweise ergibt, haben die Menschen die Schlankheitskur erfunden, oftmals gleichgesetzt mit dem Wort „Diät“. Dabei kommt dieses Wort eigentlich vom griech. díaita und bezieht sich auf die richtige Lebenseinteilung und Lebensweise im allgemeinen. Die Gewichtsabnahme steht also ursprünglich gar nicht im Vordergrund, sondern eher ein Leben im Gleichgewicht.

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Lavaröhren auf dem Mond

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Wenn dünnflüssige Lava aus Vulkanen herausfließt, ist es möglich, dass sich in den Rinnen durch die unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten und Temperaturen Hohlräume bilden. Es entsteht sozusagen ein Dach über dem Lavastrom, der im Inneren weiterfließt. Nach dem Erkalten des Gesteins bleiben dann röhrenförmige Höhlen erhalten.

Es gibt dieses Phänomen bei Vulkanausbrüchen auf der Erde und Forscher gehen davon aus, dass es solche Röhren oder Höhlen auch auf dem Mond geben könnte, aus einer Zeit, in der es noch aktive Vulkane dort gab. Durch die geringere Schwerkraft würde die Röhrenbildung begünstigt und könnte dazu geführt haben, dass es kilometergroße Hohlräume unter der Mondoberfläche geben könnte.

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Nächtliche Malerei mit Petrus van Schendel

Wir hatten bereits über die romantische Malerei der deutschen Maler Caspar David Friedrich (1774–1840) und Philipp Otto Runge (1777–1810) berichtet. Und auch der englische Maler William Turner (1775–1851) hatte das Mondlicht im Programm. Hier blicken wir eine Generation weiter und finden den niederländisch-belgischen Künstler Petrus van Schendel (1806–1870), dessen Spezialität nächtliche Mondschein-Szenen waren. Was ihn von seinen Vorgängern und Kollegen unterschied, war, dass gerade seine Darstellung des nächtlichen Lichts ihm Bekanntheit und nicht unbeträchtlichen finanziellen Erfolg einbrachte (was für viele Maler nicht selbstverständlich war).

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