Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Die chinesische Mondgöttin Chang’e

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Chang’e ist die chinesischen Göttin des Mondes. Sie steht nicht symbolisch für den Mond, wie beispielsweise die griechische Mondgöttin Selene, Chang’e lebt auf dem Mond und ist mit dem uns wohlbekannten Hasen befreundet. Aber war sie schon immer dort oben?

Die Legende besagt, dass sie vor einigen tausend Jahren dort hinaufgelangte. Es gibt verschiedene Versionen der Geschichte, die wir hier nicht in allen Formen darlegen wollen. Jedenfalls spielt ihr Ehemann Hou Yi eine zentrale Rolle, der durch seine Kunstfertigkeit im Bogenschießen zur Hilfe kam, als zehn Sonnen die Erde zu verbrennen drohten und er neun von ihnen vom Himmel schoss.

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„Schlaflos in Seattle“ – ohne Vollmond?

Wer kennt diesen Film nicht, einen Klassiker der romantischen Komödie? Gefilmt 1993, mit Tom Hanks als Architekt Sam Baldwin und Meg Ryan als Journalistin Annie Reed, die sich nicht kennen und doch finden durch das Zutun von Sams Sohn Jonah, der erkennt, dass Sam und Annie zusammengehören und dafür alle Hebel in Bewegung setzt.

Man sieht auf dem Filmplakat über Meg Ryan den Vollmond stehen und wir haben uns den Film zum 137. Mal angesehen, um herauszufinden, ob der Vollmond im Film auch vorkommt – aber Fehlanzeige. Weder in der Szene, als Sam zum ersten Mal mit der Psychologin im Radio telefoniert während Annie im Auto zuhört, noch in der Schlussszene in New York und auf dem Empire State Building sehen wird das Mondlicht scheinen, obwohl dies sicherlich eine Bereicherung gewesen wäre. Auch mit Bezug auf den Filmtitel und die darin thematisierte Schlaflosigkeit wäre der Vollmond naheliegend gewesen.

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Die Sexstellung „Vollmond“

Nun wird es heiß, denn es gibt sie tatsächlich: die Sexstellung, die sich „Vollmond“ nennt, zumindest in der deutschen Sprache. Nicht überall wird sie so genannt, im Englischen spricht man beispielsweise von „Reverse Cowgirl“. Das macht neugierig …
Bei dieser Stellung liegt ein Partner auf dem Rücken (in der Regel der Mann) und der andere Partner (in der Regel die Frau) sitzt in hockender Stellung auf ihm, wobei sie der liegenden Person den Rücken und damit das Gesäß zuwendet.

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Ist der Mond rund?

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Wenn man zum Vollmond hinaufblickt, sieht man einen Kreis und hat keinen Zweifel: der Mond muss rund sein. Und wir gehen wie selbstverständlich davon aus, dass eine Kugel um unsere Erde kreist. Das stimmt auch, wenn man die Definition von Kugel nicht so exakt nimmt. Der Mond ist kugelförmig, weicht aber deutlich von der perfekten Form ab. Zum einen ist er am Nordpol und Südpol abgeflacht, zum anderen ist seine von der Erde abgewandte Rückseite nach außen gewölbt.

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Asterix und der Vollmond

Wer kennt sie nicht, die furchtlosen Gallier Asterix und Obelix, die seit Jahrzehnten die Herzen der Comic-Fans höher schlagen lassen und immer wieder durch geistreiche Texte und gekonnte Zeichnungen beeindrucken. Die Geschichten stammen aus der Feder des französischen Zeichners Albert Uderzo (1927–2020), der im Jahr 1959 zusammen mit seinem Landsmann René Goscinny (1926–1977) das erste Heft kreierte und damit die Abenteuer der tapferen Gallier ins Leben rief.

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Lunula – das Möndchen

Nachdem wir bereits vom Mondbein erzählt haben, einem der acht menschlichen Handwurzelknochen, der wegen seiner Sichelform nach dem Mond benannt wurde, werfen wir nochmals einen Blick auf die menschliche Hand – diesmal auf die Fingernägel. Und siehe da: Auch dort war der Mond Namensgeber. Der weiße, wie ein Halbmond geformter Bereich des Nagels wird »Lunula« (lat. das Möndchen) genannt und findet sich im Übrigen auch an den Fußnägeln. Die Lunula ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt,  bei manchen sieht man sie nur am Daumen, bei anderen an allen Fingern und Zehen.

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Selenografie – Landkarten vom Mond

Blickt man auf den Mond, kann man mit bloßem Auge die Flecken auf seiner Oberfläche erkennen, die als Mondmeere bezeichnet werden und die die Fantasie der Menschen seit jeher beflügelt haben. Es handelt sich dabei um geschmolzenes Gestein, das bei der Entstehung des Mondes an die Oberfläche trat und dort erstarrte. Sieht man etwas genauer hin und nimmt ein Teleskop zur Hilfe, erkennt man Berge und Täler und eine Vielzahl von Kratern. Kurzum: Es sind Landschaften, die unserem Mond sein Gesicht geben.

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Vollmondzauber in „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“

In diesen Artikel geht es um den Stop-Motion-Film „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) von Tim Burton, dem Meister skurriler und subtiler Inszenierungen. Der Film basiert auf der russischen Sage „Die Leichenbraut“ und greift das Thema einer Hochzeit zweier Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftskreisen (Victor & Victoria) bzw. gegensätzlichen Welten (Victor & Emily) auf, mit den sich daraus ergebenden Spannungen.

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Der Hase auf dem Mond

Haben Sie schon einmal in vorbeiziehenden Wolken ein Gesicht oder die Formen eines Tiers gesehen? Diese Tendenz unserer Wahrnehmung, in Strukturen ein Bild oder Muster zu finden, nennt man Pareidolie (aus dem Griechischen eidolon = Bild). Im Grunde ist dies eine Sinnestäuschung, in der wir Gegenstände subjektiv verändert sehen. Es kann aber Spaß machen und die Fantasie beflügeln, solche Formen zu suchen und zu finden. Kinder sind darin ja bekanntlich besonders gut.

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