Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert, Unbeschwert

Tecciztecatl – der Mondgott der Azteken

Die Azteken waren ein indigenes Volk (Ureinwohner) das zwischen dem 14. und 16 Jahrhundert in Mittelamerika, im Bereich des heutigen Mexiko lebte. Sie hatten wie alle ursprünglichen Völker verschiedene Gottheiten und Tecciztecatl ist der Gott des Mondes. Über die Azteken sind viele Geschichten überliefert, die meisten davon erscheinen finster und grausam. Auch das Ende dieses Volkes durch die spanischen Eroberer war blutig und gehört nicht zu den Kapiteln, derer sich die Menschheit rühmen könnte. Man blickt also mit gespaltenen Gefühlen in die Vergangenheit.

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert | 1 Kommentar

Der Google Lunar X-Prize

Google ist in aller Munde und es gibt in unserer computerorientierten Welt wohl kaum einen Tag, an dem einem der Name des US-amerikanischen Unternehmens mit seiner berühmten Internetsuchmaschine nicht in der einen oder anderen Form begegnet. Wir googeln – so will es auch der DUDEN seit dem Jahr 2004.

Google hat schon des Öfteren bewiesen, wie man mit unkonventionellen Ideen die Welt verändern kann. Seit 2007 gibt es ein Projekt, dass diese Tradition fortsetzt: der »Google Lunar X-Prize«.

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert, Unbeschwert

»Mond im Leerlauf« (Mondpause)

mondpause_198x198

Der Begriff »Mondpause« bezeichnet in der Astrologie eine bestimmte Zeitspanne beim Lauf des Mondes durch die Tierkreiszeichen. Die Rahmenbedingungen hierzu schaffen die sogenannten »Aspekte« des Mondes, also seine Beziehungen zu anderen Planeten am Himmel. Wenn sich der Mond und ein Planet beispielsweise gegenüberstehen, spricht man von einer »Opposition«. Weitere wichtige Aspekte sind die »Konjunktion« (nebeneinander), »Quadrat« (Winkelabstand 90°), »Trigon« (120°) und »Sextil« (60°). Wenn der Mond nun also durch ein Tierkreizeichen wandert, tauchen verschiedene dieser Aspekte auf. Nach etwa 2,5 Tagen wechselt er in das nächste Tierkreiszeichen, um dort wiederum neue Aspekte zu bilden. Die Phase zwischen dem letzten Aspekt im aktuellen Tierkreiszeichen und dem Übergang zum nächsten Tierkreiszeichen wird »Mondpause« oder »Mond im Leerlauf« (engl.: »Void Of Course / VOC«) genannt. Die Länge einer Mondpause kann von ein paar Minuten bis zu zwei Tagen betragen.

Rubrik: Lesenswert | 3 Kommentare

„Moonrise, New Mexiko“ von Ansel Adams

Ansel Adams (1902–1984) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Fotografen, der vor allem durch seine großartigen Schwarzweißfotografien amerikanischer Landschaften und Nationalparks berühmt wurde. Er ist Vorbild vieler Fotografen und hat mit seinen Aufnahmen Maßstäbe gesetzt. Und wie es der Zufall so will, ist eine seiner bekanntesten Fotografien ein Bild mit dem aufgehenden Mond in New Mexiko.

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert

Die Himmelsscheibe von Nebra

Diese Scheibe aus Bronze und Gold gehört mit einem Alter von etwa 3.600 Jahren zu den ältesten Fundstücken, die astronomische Phänomene darstellen und dabei Planeten und Sterne am Himmel zeigen. Sie ist deshalb von großem Wert, weil dadurch belegt wird, dass die Menschen aus der Bronzezeit (2200-800 v. Chr.) nicht nur über die handwerklichen Fähigkeiten verfügten, so eine Scheibe aus Metall in dieser Feinheit zu fertigen, sondern vor allem das Wissen über astronomische Vorgänge besaßen. Sie haben das Himmelsgeschehen mit bloßem Auge genau beobachtet und stellten dies in kunstvoller Form dar.

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert | 5 Kommentare

Ist »der Mond« weiblich oder männlich?

Wenn man sich die beiden Urprinzipien »weiblich« und »männlich« vor Augen führt, ist man geneigt, das weibliche, empfangende Prinzip dem Mond zuzuordnen und das männliche, schöpferische Prinzip der Sonne. Und die meisten Sprachen, in denen Hauptwörter ein Geschlecht haben, spiegeln dies wider, wie zum Beispiel die romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch). Es gibt aber eine ganze Reihe von Sprachen, wie zum Beispiel Deutsch, Norwegisch, Polnisch, Slowenisch, Serbisch oder Tschechisch, in denen der Mond männlich ist. Ist also doch mehr männliche Qualität im Mond enthalten, als man gemeinhin annimmt?

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert | 2 Kommentare

Chinesische Mondlandung in Sicht

Nach den USA und der Sowjetunion wird China mit seinem Raumfahrtprogramm als dritte Nation der Welt zum Mond reisen und langfristig wahrscheinlich dort auch mit Astronauten landen. Vorerst ist seit 1. Dezember 2013 ein unbemanntes chinesisches Raumschiff »Chang’e-3« (Mondfee) zum Mond unterwegs, das am 14. Dezember im Mare Imbrium landen soll und einen Rover zur Erkundung der Mondoberfläche transportiert. Das Fahrzeug heißt »Yutu« (Jadehase).

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert

Warum Korallen den Vollmond anbeten

Obwohl man leicht annehmen könnte, dass der Vollmond die Fortpflanzung vieler Lebewesen beeinflusst, ist dies nur für wenige Spezies wirklich belegt. Man mutmaßt über Wölfe, bestimmte Insekten oder Krebse und auch viele Menschen schwören, dass sie bei Vollmond nicht anders könnten, als die Nähe zum anderen (oder gleichen) Geschlecht zu suchen. Wirklich sicher sind sich die Forscher jedoch bei einer Tierart, die viele gar nicht als Tiere einschätzen würden: die Korallen. Hier ist nachgewiesen, dass die Fortpflanzung von der Wassertemperatur und vom Mondlicht abhängt.

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert | 4 Kommentare

Der Vollmond in der Bibel

Die Bibel ist zweifelsohne eines der wichtigsten Bücher der Menschheitsgeschichte – meistgedruckt, meistübersetzt und weltweit am weitesten verbreitet. Sie ist die Heilige Schrift des Christentums und Judentums (in verschiedenen Formen) und damit das manifestierte Wort Gottes von zwei der großen Weltreligionen.

In den Texten mit ihrer archaischen, poetischen Sprache finden sich viele Beschreibungen der Natur und des Himmelsgehens. Es ist also naheliegend, dass auch Sonne, Mond und Sterne erwähnt werden. Aber findet sich auch der Vollmond?

Rubrik: Lesenswert | 1 Kommentar

Die Sexstellung „Vollmond“

Nun wird es heiß, denn es gibt sie tatsächlich: die Sexstellung, die sich „Vollmond“ nennt, zumindest in der deutschen Sprache. Nicht überall wird sie so genannt, im Englischen spricht man beispielsweise von „Reverse Cowgirl“. Das macht neugierig …
Bei dieser Stellung liegt ein Partner auf dem Rücken (in der Regel der Mann) und der andere Partner (in der Regel die Frau) sitzt in hockender Stellung auf ihm, wobei sie der liegenden Person den Rücken und damit das Gesäß zuwendet.

Rubrik: Lesenswert, Liebenswert, Sehenswert | 6 Kommentare
Cookie Consent mit Real Cookie Banner