Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wurde. Sie ist schon über 100 Jahre alt (Uraufführung als Bühnenstück in London im Jahr 1904) und unzählige Male aufgeführt und verfilmt worden. Und immer wieder begegnet einem neben dem Zauber und den fantasievollen Figuren eines: der Vollmond.
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Wir nähern uns einem finsteren Thema, dem Werwolf, einem Wesen, das sich bei Vollmond vom Menschen in einen Wolf verwandeln soll. Jeder hat davon gehört oder in Filmen mehr oder weniger glaubwürdige Darstellungen gesehen. Woher kommt dieser Glaube? Warum gerade ein Wolf? Und warum im Vollmondlicht?
Im Wort »Werwolf« steckt unschwer erkennbar der »Wolf« und das Wort »Wer«, was soviel wie »Mann, Mensch« bedeutet und sich in vielen alten Sprachen wiederfindet, so im Germanischen, Althochdeutschen, Altenglischen u.a. Wir sprechen also von einem Mannwolf oder Wolfsmensch, jemand der die Gestalt eines Wolfes annehmen kann oder muss. Dieser Glaube war in alten Zeiten weit verbreitet. Und es ging dabei nicht um die Klischees, die wir heute in Horrorfilmen zu sehen bekommen.
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Es gehört zu den anstrengenden Idealen unserer Zeit, schlank und schön und fit sein zu wollen. Eine Millionen-Industrie hängt an diesem Bild und wir Menschen können uns entscheiden, wie viel wir von diesem Spiel mitspielen möchten. Die meisten von uns haben bereits mehr davon in ihren Köpfen, als ihnen vielleicht lieb ist. Und da das Ideal des schlanken Körpers sich nicht natürlicherweise ergibt, haben die Menschen die Schlankheitskur erfunden, oftmals gleichgesetzt mit dem Wort „Diät“. Dabei kommt dieses Wort eigentlich vom griech. díaita und bezieht sich auf die richtige Lebenseinteilung und Lebensweise im allgemeinen. Die Gewichtsabnahme steht also ursprünglich gar nicht im Vordergrund, sondern eher ein Leben im Gleichgewicht.
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Nena mit ihrer Band gehört zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschen Musikgeschichte. Mit »99 Luftballons« aus dem Jahr 1983 hat sie sich auch international einen Namen gemacht und war auch in den USA in den Charts bis auf Platz 2 erfolgreich, wenn auch mit der englischen Version »99 Red Balloons« [*]. Dies ist nur wenigen deutschen Musikern gelungen.
Das Lied »Vollmond«, ebenfalls von 1983, besingt Nena den silbernen Mond und beschreibt dabei die romantische Sehnsucht und Ruhelosigkeit, die einen bei Vollmond ergreifen kann:
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Haben Sie schon einmal in vorbeiziehenden Wolken ein Gesicht oder die Formen eines Tiers gesehen? Diese Tendenz unserer Wahrnehmung, in Strukturen ein Bild oder Muster zu finden, nennt man Pareidolie (aus dem Griechischen eidolon = Bild). Im Grunde ist dies eine Sinnestäuschung, in der wir Gegenstände subjektiv verändert sehen. Es kann aber Spaß machen und die Fantasie beflügeln, solche Formen zu suchen und zu finden. Kinder sind darin ja bekanntlich besonders gut.
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Lunik 2 war eine sowjetische Raumsonde, die am 13./14. September 1959 auf dem Mond aufschlug. Raumsonden sind unbemannte Flugkörper, die zu Erkundungszwecken eingesetzt werden. In diesem Fall ging es um die Erforschung des Monds, mit dem Ziel, einen Menschen auf den Mond zu bringen und sicher zurückkehren zu lassen. Die Geschichte zeigt, dass dies erst 10 Jahre später gelingen sollte, mit der Mondladung von Neil Armstrong im Rahmen der Apollo-11-Mission im Juli 1969.
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In Japan existiert ein Brauch, der „Tsukimi“ oder auch „Otsukimi“ genannt wird, was wörtlich „Mond-Betrachtung“ bedeutet (tsuki = jap. Mond). Diese Tradition geht bis in die Heian-Zeit (794–1192) zurück, in der sich die japanische Kultur und Künste in hohem Maße verfeinerten. Damals wurden Elemente des chinesischen „Mid-Autumn Moon Festival“ in Japan eingeführt und hierzu im achten Sonnenmonat (der nach unserem heutigen Kalender dem September entspricht) Feste gefeiert und Rituale abgehalten.
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Natürlich hat man den Nachthimmel vor Augen, wenn man an den Vollmond denkt. In Wirklichkeit hat aber das Ereignis »Vollmond« nichts damit zu tun, ob bei uns gerade Tag oder Nacht ist. Vollmond ist dann, wenn Sonne – Erde – Mond im Weltraum in einer Reihe stehen und zwar in genau dieser Reihenfolge, die Erde liegt also zwischen Sonne und Mond. Je nachdem zu welcher Uhrzeit dies geschieht, ist auf der sonnenabgewandten Erdhalbkugel gerade Nacht und man sieht dort den Mond am Himmel stehen. Auf der sonnenzugewandten Erdhalbkugel ist aber in diesem Moment Tag und man sieht den Mond nicht, da er von diesem Standpunkt aus betrachtet hinter der Erde liegt.
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Peter Bradley Adams ist ein amerikanischer Singer-Songwriter, der es geschafft hat, in der Flut der kommerziellen Lieder und lauten Beats seine eigene Geschichte zu erzählen – mit warmer Stimme und leisen Klängen.
Sein Lied „Full Moon Song“ aus dem Jahr 2011 ist eine dieser Geschichten. Nach eigenen Angaben entstand dieser Song nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt (aus dem er allerdings nicht ausgebrochen ist, wie der Text es nahelegt, sondern auf Kaution freikam). Er erzählt von der Freiheit, die ihm nun deutlich wird und ein neues Leben ermöglicht. Er möchte die Welt mit den Augen eines Kindes erleben und die Liebe ohne Angst, etwas zu verlieren.
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Wer sieht nicht gern eine Sternschnuppe am Nachthimmel? Man sagt, dass man dann einen Wunsch frei hat, der in Erfüllung gehen soll, wenn man ihn für sich behält, also nicht weitererzählt. Und wer möchte nicht, dass seine Wünsche Wirklichkeit werden?
Physikalisch gesprochen ist eine Sternschnuppe ein »Meteor«, also eine Leuchterscheinung, die beim Eintritt eines »Meteoroiden« (eines mehr oder weniger großen Gesteinsbrockens aus dem Weltall) entsteht, der in der Erdatmosphäre verglüht. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem »Meteoriten«. So heißt ein Meteoroid nur dann, wenn er auf die Erdoberfläche fällt (und dort entsprechenden Schaden anrichten kann). Also keine Angst: Sternschnuppen sind harmlos und schön anzusehen.
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