Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Wasser auf dem Mond

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Die Erforschung fremder Himmelskörper wird für die Wissenschaft immer dann besonders interessant, wenn sich zeigt, dass dort Leben existieren könnte. Eine wichtige Bedingung hierfür ist das Vorhandensein von Wasser (meist in gefrorener Form), da dies Sauerstoff enthält. Man kann vereinfacht sagen, dass dort, wo Wasser existiert, Leben entstehen könnte oder vielleicht bereits vorhanden ist.

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Buzz Aldrin – der zweite Mann auf dem Mond

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Buzz Aldrin (* 1930) ist ein amerikanischer Astronaut und der Mann, der im Rahmen der Apollo-11-Mission am 21. Juli 1969 nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond betreten hat. Er stand immer im Schatten seines Kollegen, und man könnte glauben, dass er darunter zu leiden gehabt haben müsste. Dies war aber nicht der Fall, er wollte eigentlich nicht ins Rampenlicht, war zufrieden damit, in der zweiten Reihe zu stehen. Als er 20 Minuten nach Armstrong seine Füße in den Mondstaub setzte, sagte er: »Beautiful, beautiful. Magnificent desolation.« [Wunderschön, Wunderschön. Großartige Einöde.]

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Chinesische Mondlandung in Sicht

Nach den USA und der Sowjetunion wird China mit seinem Raumfahrtprogramm als dritte Nation der Welt zum Mond reisen und langfristig wahrscheinlich dort auch mit Astronauten landen. Vorerst ist seit 1. Dezember 2013 ein unbemanntes chinesisches Raumschiff »Chang’e-3« (Mondfee) zum Mond unterwegs, das am 14. Dezember im Mare Imbrium landen soll und einen Rover zur Erkundung der Mondoberfläche transportiert. Das Fahrzeug heißt »Yutu« (Jadehase).

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Die Mondsonde LADEE

Die Mondsonde »LADEE« (Abkürzung für: Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA ist erfolgreich ins Weltall gestartet, um den Mond weiter zu erforschen. Eine Sonde ist ein unbemanntes Flugobjekt, das durch den Weltraum fliegen oder um Himmelskörpern kreisen kann und dabei per Funk Daten zur Erde sendet.

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„Die Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff

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Der deutsche Dichter und Schriftsteller Joseph Freiherr von Eichendorff (1788–1857) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Romantik. Viele seiner Gedichte wurden auch vertont und gesungen.

Von Eichendorff, geboren in Ratibor (heute Racibórz in Polen), studierte ursprünglich Jura und arbeitete in verschiedenen Positionen im Staatsdienst bis zu seinem Ruhestand. Parallel widmete er sich seinen schriftstellerischen und publizistischen Tätigkeiten, bis er im Jahr 1857 an einer Lungenentzündung verstarb.

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Lunatic – die verrückte Seite des Mondes

Wie wir bereits in unserem Artikel über das Schlafwandeln geschrieben hatten, wurde in der Vergangenheit ein Zusammenhang gesehen zwischen dem Mondlicht und Menschen, die sich ungewöhnlich, verrückt oder bedrohlich verhielten. Man nahm an, dass das Mondlicht dieses Verhalten verursacht und sprach dann von »lunatisch«, was vom Lateinischen »lunatus« abstammt und soviel bedeutet wie »vom Mond beeinflusst«. Im Englischen wurde der Begriff »lunatic« über mehrere Jahrhunderte für viele Formen von geistigen Krankheiten verwendet. Da man sich viele dieser Krankheiten über lange Zeit nicht erklären konnte (und es gibt auch heute genug offene Fragen), brauchte man einen Bezugspunkt, ein Wort, dass den Weg durch die Dunkelheit begleiten konnte. Der Mond kam da sehr gelegen.

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Die Mondtäuschung

Haben Sie schon einmal ein Foto vom Vollmond gemacht und sich anschließend gewundert, dass der Mond auf dem Foto viel kleiner aussieht, als er Ihnen in natura erschien? Dieser Effekt tritt besonders dann auf, wenn der Mond über dem Horizont steht. Es handelt sich dabei um die sogenannte Mondtäuschung, die eine optische Täuschung ist, also nur von unserem Wahrnehmungsapparat so gesehen wird und daher auf einem Foto nicht abgebildet werden kann.

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Die Sternschnuppennacht der Perseiden

Wer sieht nicht gern eine Sternschnuppe am Nachthimmel? Man sagt, dass man dann einen Wunsch frei hat, der in Erfüllung gehen soll, wenn man ihn für sich behält, also nicht weitererzählt. Und wer möchte nicht, dass seine Wünsche Wirklichkeit werden?

Physikalisch gesprochen ist eine Sternschnuppe ein »Meteor«, also eine Leuchterscheinung, die beim Eintritt eines »Meteoroiden« (eines mehr oder weniger großen Gesteinsbrockens aus dem Weltall) entsteht, der in der Erdatmosphäre verglüht. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem »Meteoriten«. So heißt ein Meteoroid nur dann, wenn er auf die Erdoberfläche fällt (und dort entsprechenden Schaden anrichten kann). Also keine Angst: Sternschnuppen sind harmlos und schön anzusehen.

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Der Mond in der Astrologie

In der Astrologie, der Lehre von der Deutung und Bedeutung von Sternenkonstellationen für das menschliche Leben, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der Sonne in unserer Gesellschaft und die unbedeutende Rolle, die der Mond darin spielt. Jeder weiß »sein« Tierkreiszeichen, also den Stand der Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt. Wenn man beispielsweise sagt »Ich bin Wassermann« meint man damit, dass die Sonne bei der Geburt im Tierkreiszeichen Wassermann stand. Auch den Aszendenten, als das Zeichen, das zum Geburtszeitpunkt am östlichen Horizont stand (lat. ascendere = aufsteigen) wissen zumindest noch einige Menschen. Aber in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Geburtshoroskop steht, wissen nur die wenigsten.

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Sinatra trifft Rachmaninoff

Sie sind sich wahrscheinlich nie persönlich begegnet, Frank Sinatra (1915–1998), der amerikanische Sänger und Entertainer und Sergei Rachmaninoff (1873–1943), der russische Pianist und Komponist, obwohl es rechnerisch möglich gewesen wäre. Zwischen den beiden Musikern lagen allerdings fast zwei Generationen und stilistisch sicherlich Welten. Es gibt aber einen interessanten Berührungspunkt, der zudem noch mit dem Vollmond zu tun hat.

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