Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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»Mondsüchtig« aus dem Jahr 1987 ist eine romantische Filmkomödie, in der neben Cher und Nicholas Cage der Vollmond eine echte Hauptrolle spielt. Man sieht ihn unzählige Male im Film am nächtlichen Himmel stehen, anders als zum Beispiel bei »Schlaflos in Seattle«, wo er nur auf dem Filmplakat erscheint. Der Wort »mondsüchtig« im Filmtitel bezieht sich dabei weniger auf das Thema des Schlafwandelns, sondern eher darauf, dass das Verhalten der Menschen bei Vollmond manchmal sonderbar sein kann.
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Passend zur Weihnachtszeit hängen wir hier einen virtuellen Mistelzweig auf und rufen alle Liebenden auf, sich zu küssen! Der Brauch hat in vielen Ländern eine lange Tradition. Dabei spielt die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenskraft ebenso eine Rolle, wie die Suche nach einer Möglichkeit, den Kuss in der Öffentlichkeit gesellschaftsfähig zu machen. Der Mistelzweig hilft, die Hemmschwelle zu überwinden, die gerade bei einem ersten Kuss zwischen zwei Menschen stehen kann. Dabei wird übrigens für jeden Kuss eine Beere vom Zweig gepflückt – so lange, bis keine mehr vorhanden ist.
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„Full Moon Silhouettes“ ist ein knapp 4-minütiges Echtzeitvideo des australischen Fotografen und Visuelle-Effekte-Künstlers Mark Gee, das den Mondaufgang des Vollmonds über der Aussichtsplattform des Mount Victoria in Wellington (Neuseeland) zeigt. Man sieht eine ungeschnittene Sequenz, in der der Mond von rechts unten über den Horizont steigt und sich nach links oben bewegt (weil es auf der Südhalbkugel stattfindet!). Dabei sind die Besucher der Aussichtsplattform als schwarze Silhouetten vor dem gelben Mond und seinen Mondmeeren zu sehen
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In der Astrologie, der Lehre von der Deutung und Bedeutung von Sternenkonstellationen für das menschliche Leben, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der Sonne in unserer Gesellschaft und die unbedeutende Rolle, die der Mond darin spielt. Jeder weiß »sein« Tierkreiszeichen, also den Stand der Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt. Wenn man beispielsweise sagt »Ich bin Wassermann« meint man damit, dass die Sonne bei der Geburt im Tierkreiszeichen Wassermann stand. Auch den Aszendenten, als das Zeichen, das zum Geburtszeitpunkt am östlichen Horizont stand (lat. ascendere = aufsteigen) wissen zumindest noch einige Menschen. Aber in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Geburtshoroskop steht, wissen nur die wenigsten.
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Es ist allgemein bekannt, dass Ebbe und Flut durch die Gezeitenkräfte verursacht werden, welche durch die Anziehungskräfte zwischen Erde und Mond (und auch zwischen Erde und Sonne) entstehen. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass der Mond die Wassermassen der Ozeane bewegt. Bei Vollmond und Neumond stehen Sonne, Mond und Erde annähernd in einer Linie, somit sind dann die Kräfte größer und verursachen sogenannte Springfluten, also eine etwas erhöhte Flut. Nun folgern viele Menschen daraus, dass der Mond – und insbesondere der Vollmond – demnach auch uns Menschen bewegen und beeinflussen müsse, da unsere Körper zum Großteil aus Wasser bestehen. Dass diese Behauptung mehrere Denkfehler enthält, möchten wir im Folgenden gern erläutern.
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Am Mittwoch, 15. Juni 2011 (bzw. Donnerstag 16. Juni für bestimmte Zeitzonen) ist Vollmond und gleichzeitig eine totale Mondfinsternis. Diese wird allerdings nur im Nahen und Mittleren Osten vollständig zu beobachten sein, in Asien und Australien geht der Mond bereits wieder unter, in Europa und Afrika geht er gerade erst auf, während die Mondfinsternis stattfindet. In Amerika wird das Ereignis gar nicht zu sehen sein.
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Paul Klee (1879–1940) war ein deutscher Maler und Grafiker, einer der großen Namen der klassischen Moderne, also der Zeit zu Beginn und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die in so vielen Stilrichtungen zum Ausdruck kam und heute als Avantgarde der damaligen Zeit gesehen wird. Paul Klee malte kubistisch, expressionistisch, auch surrealistisch. Die Namen seiner Freunde lesen sich wie das »Who’s who« der Kunstszene: August Macke, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Walter Gropius, Robert Delaunay, Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Pablo Picasso …
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In diesen Artikel geht es um den Stop-Motion-Film „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) von Tim Burton, dem Meister skurriler und subtiler Inszenierungen. Der Film basiert auf der russischen Sage „Die Leichenbraut“ und greift das Thema einer Hochzeit zweier Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftskreisen (Victor & Victoria) bzw. gegensätzlichen Welten (Victor & Emily) auf, mit den sich daraus ergebenden Spannungen.
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In China ist der September-Vollmond ein besonderer Tag. Es ist der Tag des Mondfestes oder Mittherbstfestes. Dieses Fest wird traditionell am 15. Tag des achten Mondmonats des alten chinesischen Kalenders gefeiert. Durch die durchschnittliche Länge des Mondmonats von 29,5 Tagen, ist der 15. Tag in der Regel ein Vollmondtag, in manchen Jahren gibt es leichte Verschiebungen. Das Mondfest gehört zu den wichtigsten Festen Chinas, wird aber auch in Korea und Vietnam gefeiert sowie in den entsprechenden Vierteln der Großstädte rund um den Globus.
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Heute ist Freitag der 13. und wir wollen betrachten, ob man darin Glück sehen kann und was das mit dem Vollmond zu tun hat. Interessanterweise hat sich die Bewertung der Zahl 13 in verschiedenen Ländern und Kulturen in unterschiedliche Richtungen entwickelt und man findet ebenso viele Beispiele, die für Unglück, wie solche, die für Glück sprechen.
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