Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
Mehr lesen
Wenn es um die Naturkräfte geht, sind die Menschen zwischen Angst und Faszination hin- und hergerissen. Sie suchen die Herausforderung, um mit diesen Kräften in Berührung zu kommen. Gleichzeitig muss jeder früher oder später diese Urgewalten respektvoll anerkennen. Sehr eindrucksvoll wird dies beim Wellenreiten sichtbar, wenn ein Mensch auf einem Surfbrett auf einer meterhohen Welle gleitet. Wenn es ihm gelingt, vor dem Wellenkamm zu bleiben und nicht von der Brechung der Welle überrollt zu werden, ist er der Gewinner, glaubt das Element zu beherrschen. Gelingt es ihm nicht, wird es meist gefährlich oder zumindest ungemütlich. Es ist ein Spiel mit dem Risiko.
Mehr lesen
Wir haben bereits über Vollmond-Delikatessen berichtet, die bei Vollmond hergestellt werden. Besonders beliebt sind hier vor allem Vollmond-Brot, -Käse, -Wurst, -Kaffee, -Bier und -Wasser. Es gibt aber auch Nahrungsmittel die einfach durch ihre Form mit dem Mond in Verbindung gebracht wurden und damit den Mond im Namen tragen. So zum Beispiel der Mondkuchen beim chinesischen Mondfest oder der amerikanische »Moon Pie«, ein Sandwich-Keks, der seit 1917 hergestellt wird.
Mehr lesen
Als der deutsche Schriftsteller Michael Ende von 1977 bis 1979 »Die Unendliche Geschichte« schrieb, schuf der einen Meilenstein der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Die Geschichte des schüchternen Jungen Bastian Balthasar Bux auf seiner Abenteuerreise durch die Welt von Phantásien hat Millionen von Lesern aller Altersgruppen fasziniert und wurde bis heute in über 40 Sprachen übersetzt.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert,
Liebenswert | 2 Kommentare
Wenn man sich die beiden Urprinzipien »weiblich« und »männlich« vor Augen führt, ist man geneigt, das weibliche, empfangende Prinzip dem Mond zuzuordnen und das männliche, schöpferische Prinzip der Sonne. Und die meisten Sprachen, in denen Hauptwörter ein Geschlecht haben, spiegeln dies wider, wie zum Beispiel die romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch). Es gibt aber eine ganze Reihe von Sprachen, wie zum Beispiel Deutsch, Norwegisch, Polnisch, Slowenisch, Serbisch oder Tschechisch, in denen der Mond männlich ist. Ist also doch mehr männliche Qualität im Mond enthalten, als man gemeinhin annimmt?
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert,
Sehenswert | 2 Kommentare
Wir hatten bereits über die romantische Malerei der deutschen Maler Caspar David Friedrich (1774–1840) und Philipp Otto Runge (1777–1810) berichtet. Und auch der englische Maler William Turner (1775–1851) hatte das Mondlicht im Programm. Hier blicken wir eine Generation weiter und finden den niederländisch-belgischen Künstler Petrus van Schendel (1806–1870), dessen Spezialität nächtliche Mondschein-Szenen waren. Was ihn von seinen Vorgängern und Kollegen unterschied, war, dass gerade seine Darstellung des nächtlichen Lichts ihm Bekanntheit und nicht unbeträchtlichen finanziellen Erfolg einbrachte (was für viele Maler nicht selbstverständlich war).
Mehr lesen
Es ist wieder Zeit für einen Song zum Thema Mond: »Moondance« von Van Morrison. Das im Februar 1970 auf dem gleichnamigen Album veröffentlichte Stück des nordirischen Musikers gehört zu den Klassikern der Mondlieder. Es bewegt sich stilitisch zwischen Rhythm & Blues und Countryrock, lässt aber auch Jazz-Einflüsse erkennen. »Moondance« platzierte sich in den englischen und amerikanischen Charts. Es war zwar kein Megahit, gehört aber dennoch bis heute zum Konzert-Repertoire von ›Van the Man‹ und ist auch immer wieder im Radio zu hören.
Mehr lesen
Der amerikanisch-britische Weltraumthriller »Gravity« aus dem Jahr 2013 bietet neben seiner außergewöhnlich spannenden Handlung atemberaubende Bilder aus dem Weltraum, die neben der Erde auch die Sonne und den Mond zeigen. Regisseur des Films ist Alfonso Cuarón (der auch Harry Potter und der Gefangene von Askaban drehte). Der Film ist kommerziell sehr erfolgreich und spielte bereits kurz nach dem Start ein Vielfaches seiner Produktionskosten ein.
Mehr lesen
Immer wieder liest man von der Möglichkeit, ein Mondgrundstück zu kaufen. Ist das eine ernstzunehmende Sache oder eher ein Gag beziehungsweise eine clevere Verkaufsidee? Betrachtet man das Ganze etwas genauer, werden einige erstaunliche Details sichtbar …
Als in den 1960er-Jahren der bemannte Raumflug begann und eine Reise zum Mond wahrscheinlicher wurde, versuchten die Nationen das Thema der Besitzverhältnisse im Weltraum zu regeln und entwarfen 1967 den »Weltraumvertrag«, der Staaten verbietet, den Weltraum und seine Himmelskörper zu eigennützigen oder militärischen Zwecken zu nutzen. Dieser Vertrag wurde von 98 Staaten unterzeichnet, darunter auch die damaligen Supermächte USA und Sowjetunion.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert,
Unbeschwert | 2 Kommentare
Wer kennt ihn nicht, Batman, den Comic-Helden, der des Nachts als Fledermausmann mit Superkräften gegen die dunklen Subjekte der Großstadt zu Felde zieht. Wer hat ihn nicht im Film gesehen oder eines der Comichefte in Händen gehalten? Was uns an dieser Stelle besonders interessiert, sind allerdings nicht seine stattliche Erscheinung oder das schicke Outfit, sondern die Nähe zum Vollmond. In unzähligen Abbildungen sieht man Batman vor dem kreisrunden Mond stehen, den schwarzen Umhang im Winde wehend. Und auch das berühmte Batman-Logo ist immer wieder in Zusammenhang mit dem Mond zu sehen, ob im Gegenlicht davor schwebend oder als vollmondartige Lichtprojektion am schwarzen Nachthimmel (das sogenannte »Bat-Signal«).
Mehr lesen
Wir nähern uns einem finsteren Thema, dem Werwolf, einem Wesen, das sich bei Vollmond vom Menschen in einen Wolf verwandeln soll. Jeder hat davon gehört oder in Filmen mehr oder weniger glaubwürdige Darstellungen gesehen. Woher kommt dieser Glaube? Warum gerade ein Wolf? Und warum im Vollmondlicht?
Im Wort »Werwolf« steckt unschwer erkennbar der »Wolf« und das Wort »Wer«, was soviel wie »Mann, Mensch« bedeutet und sich in vielen alten Sprachen wiederfindet, so im Germanischen, Althochdeutschen, Altenglischen u.a. Wir sprechen also von einem Mannwolf oder Wolfsmensch, jemand der die Gestalt eines Wolfes annehmen kann oder muss. Dieser Glaube war in alten Zeiten weit verbreitet. Und es ging dabei nicht um die Klischees, die wir heute in Horrorfilmen zu sehen bekommen.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert,
Sehenswert | 721 Kommentare