Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Der biblische Mond

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Wir haben ja bereits das Wort »Vollmond« in der Bibel gesucht und gefunden, allerdings nur an zwei Stellen im Alten Testament (Psalm 81, Vers 3–4 und Sprüche 7, Vers 18–20). Dies ist verwunderlich, da das Letze Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern bei Vollmond stattgefunden haben muss, und demzufolge im Neuen Testament erwähnt hätte werden müssen.

Wir haben die Suche nun erweitert und nach dem Wort »Mond« in der Bibel gesucht. Auch hier finden sich die meisten Stellen in den Prophetenbüchern und Psalmen des Alten Testaments. Drei Stellen gibt es allerdings auch im Neuen Testament, bei Lukas und Markus.

Rubrik: Lesenswert

Peter Pan und der Vollmond

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wurde. Sie ist schon über 100 Jahre alt (Uraufführung als Bühnenstück in London im Jahr 1904) und unzählige Male aufgeführt und verfilmt worden. Und immer wieder begegnet einem neben dem Zauber und den fantasievollen Figuren eines: der Vollmond.

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Küss mich!

Passend zur Weihnachtszeit hängen wir hier einen virtuellen Mistelzweig auf und rufen alle Liebenden auf, sich zu küssen! Der Brauch hat in vielen Ländern eine lange Tradition. Dabei spielt die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenskraft ebenso eine Rolle, wie die Suche nach einer Möglichkeit, den Kuss in der Öffentlichkeit gesellschaftsfähig zu machen. Der Mistelzweig hilft, die Hemmschwelle zu überwinden, die gerade bei einem ersten Kuss zwischen zwei Menschen stehen kann. Dabei wird übrigens für jeden Kuss eine Beere vom Zweig gepflückt – so lange, bis keine mehr vorhanden ist.

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Der Mond bei René Magritte

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Der belgische Maler René Magritte (1898–1967) war neben Salvador Dalí einer der einflussreichsten Maler des Surrealismus. Damit wird eine Stilrichtung in der Kunst (und anderen Bereichen) bezeichnet, die seit den 1920er-Jahren versucht, traumhafte, fantastische und absurde Elemente als Darstellungsmittel für eine neue, übergeordnete Wirklichkeit zu nutzen.

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»Der Hirte im Mond« (Rumänien)

In dem rumänischen Märchen »Der Hirte im Mond« wird die Geschichte eines Hirten erzählt:

Dieser kam einst zu einem reichen Bojar (einem Adligen) und erhielt von diesem als Gabe ein Stück Land und eine Herde Schafe. Er wurde als Hirte sesshaft und begann des Nachts auf seiner Flöte wundervolle Melodien zu spielen, die ihn – so erfährt man später – an seine verstorbene Liebe erinnerten. Diese Lieder waren so schön, dass alle Schafe zu ihm kamen um zu lauschen, auch die der benachbarten Hirten. Diese wurden neidisch auf den Flötenspieler und versuchten ihn beim Bojar anzuschwärzen. Als dieser aber zu dem Hirten mit der Flöte hielt, trachteten die anderen Hirten dem guten Hirten nach dem Leben und versuchten ihn umzubringen. Er entkam und verließ sein Land voller Trauer und Schmerz.

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Die Mondmeere

Wenn man den Mond betrachtet, sieht man dunkle Flecken auf seiner Oberfläche. In alten Zeiten dachte man, dass es sich dabei um Meere oder Ozeane handelt wie auf der Erde und benannte diese als »Mare« (Mehrzahl: »Maria«). Giovanni Riccioli (1598–1671), ein italienischer Priester und Astronom, war hier federführend und gab vielen der Mondmeere ihre lateinischen, teilweise poetisch anmutenden Namen. Wir wollen ein paar herausgreifen, die wir erwähnenswert finden.

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Die Tarotkarte „Der Mond“

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Das Tarot ist ein Kartenspiel, das zu mystischen Deutungen verwendet wird. Es hat eine lange Tradition, wahrscheinlich bis zurückreichend in die altägyptische Zeit. In Europa verbreiteten sich Spielkarten etwa im 14. und 15. Jahrhundert, darunter auch das sogenannte „Tarock“ (im Italienischen „Tarocchi“), das als Vorläufer des heutigen Tarots gilt und heute noch als eigenständiges Kartenspiel bekannt ist.

Mit der Zeit rückte die Symbolik und Deutung der Tarotkarten immer weiter in den Vordergrund und machte die Karten zu einem beliebten Werkzeug für Mystiker und Wahrsager.

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Die Fernsehserie »Moonlighting« (Das Model und der Schnüffler)

Es ist schon einige Jahre her, als wir in der Fernsehserie »Moonlighting« Bruce Willis in der Rolle des Detektivs David Addison und Cybill Shepherd als ehemaliges Topmodell Maddie Hayes wöchentlich auf Ganovenjagd begleiten durften. Das war 1985 der Karrierestart für Bruce Willis, der aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt wurde und schon damals unvergleichlich süffisant lächeln konnte (und bedeutend mehr Haare hatte). Der Erfolg der Serie liegt neben den schlagfertigen Dialogen natürlich vor allem in der latent erotischen Beziehung der Hauptdarsteller, die raffinierter Weise immer nur fast zusammenkommen.

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Angeln bei Vollmond?

Hat Vollmondlicht einen Einfluss darauf, wie Fische beim Angeln beißen? Manche behaupten, es wäre zwecklos bei Vollmond zu angeln, andere bestehen darauf, das ihre Fänge bei Vollmond besonders groß und kaum zu übertreffen seien.

Man kann davon ausgehen, dass es mehr das Mondlicht ist, was eine Wirkung auf die Fische ausüben könnte, als das astronomische Ereignis Vollmond selbst (das, wie bereits erläutert auch am Tag stattfinden kann). Demzufolge dürfte es kaum einen Unterschied machen, ob man in der Nacht vor/nach dem Vollmond oder in der Vollmondnacht selbst angelt, denn die Lichtmenge ist hier annähernd gleich und wird deutlich mehr durch Wolken und Wetter beeinflusst, als durch die exakte Planetenkonstellation.

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Ein Grundstück auf dem Mond?

Immer wieder liest man von der Möglichkeit, ein Mondgrundstück zu kaufen. Ist das eine ernstzunehmende Sache oder eher ein Gag beziehungsweise eine clevere Verkaufsidee? Betrachtet man das Ganze etwas genauer, werden einige erstaunliche Details sichtbar …

Als in den 1960er-Jahren der bemannte Raumflug begann und eine Reise zum Mond wahrscheinlicher wurde, versuchten die Nationen das Thema der Besitzverhältnisse im Weltraum zu regeln und entwarfen 1967 den »Weltraumvertrag«, der Staaten verbietet, den Weltraum und seine Himmelskörper zu eigennützigen oder militärischen Zwecken zu nutzen. Dieser Vertrag wurde von 98 Staaten unterzeichnet, darunter auch die damaligen Supermächte USA und Sowjetunion.

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