Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Peter Pan und der Vollmond

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wurde. Sie ist schon über 100 Jahre alt (Uraufführung als Bühnenstück in London im Jahr 1904) und unzählige Male aufgeführt und verfilmt worden. Und immer wieder begegnet einem neben dem Zauber und den fantasievollen Figuren eines: der Vollmond.

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Ist »der Mond« weiblich oder männlich?

Wenn man sich die beiden Urprinzipien »weiblich« und »männlich« vor Augen führt, ist man geneigt, das weibliche, empfangende Prinzip dem Mond zuzuordnen und das männliche, schöpferische Prinzip der Sonne. Und die meisten Sprachen, in denen Hauptwörter ein Geschlecht haben, spiegeln dies wider, wie zum Beispiel die romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch). Es gibt aber eine ganze Reihe von Sprachen, wie zum Beispiel Deutsch, Norwegisch, Polnisch, Slowenisch, Serbisch oder Tschechisch, in denen der Mond männlich ist. Ist also doch mehr männliche Qualität im Mond enthalten, als man gemeinhin annimmt?

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Santa Claus im Vollmondlicht

Ho ho ho – bald ist es soweit, Weihnachten erfreut die Herzen der Menschen und „Santa Claus“ – wie der Weihnachtsmann in Amerika und vielen anderen Ländern genannt wird – fährt in der Weihnachtsnacht mit seinem fliegenden Schlitten über den Himmel, von seinen Rentieren gezogen und mit jeder Menge Geschenke im Gepäck. Sieht man sich die Darstellungen dieser imposanten nächtlichen Schlittenfahrt an, findet man sehr häufig den Vollmond am Himmel.

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»Der beerdigte Mond«

Wir greifen nochmals in die Schatzkiste der altenglischen Geschichten und finden das Märchen »The Buried Moon« oder auch »The Dead Moon«. Das Stück wurde 1894 von dem australischem Historiker Joseph Jacobs in einer Märchensammlung veröffentlicht, hat aber seinen Ursprung wie alle Volksmärchen weiter zurückliegend und wurde mündlich über die Jahrhunderte weitererzählt.

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Tanz bei Vollmond in „Der König der Löwen“

Der König der Löwen aus dem Jahr 1994 ist einer der erfolgreichsten Zeichentrickfilme und wie in anderen Werken aus dem Hause Walt Disney („Susi und Strolch“ und andere) sehen wir den Vollmond in nächtlichen Szenen am Himmel stehen.

Besonders bekannt ist das Motiv, in dem Simba mit seinen Gefährten über einen Baumstamm tanzt, der ihnen vor der Kulisse eines riesengroßen Vollmonds den Weg über einen Fluss ermöglicht. Dieses Motiv wurde auch auf verschiedenen Kinoplakaten verwendet und ist auch im Filmtrailer zu sehen:

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„Dunkel war’s, der Mond schien helle …“

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Wer kennt dieses Gedicht nicht? Es ist ein faszinierendes Werk, das ungewöhnlicherweise keinem bestimmten Dichter zugeordnet werden kann. Wahrscheinlich ist es im 19. Jahrhundert entstanden und wurde dann dem „Volksmund“ zugeschrieben. Es gab immer wieder Spekulationen darüber, ob hinter den berühmten Zeilen eventuell bekannte Name, wie Johann Wolfgang von Goethe, Lewis Carroll oder Christian Morgenstern stehen könnten.

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Jeder Vollmond hat seinen Namen

Der Vollmond war schon immer ein Begleiter durch die Zeit, durch die Monate, durch die Jahreszeiten und das ganze Jahr. Früher war dies umso mehr der Fall, als das Alltagsgeschehen des Menschen noch nicht so strikt von der Uhrzeit diktiert wurde. Da war es die Sonne, die den Tag bestimmte, und der Mond, der die Nächte erhellte. Heute sind Uhr und Kalender unsere Zeitmaßstäbe, was seine Vorteile hat, aber auch seine Schattenseiten. Man verlernt immer mehr, Zeiträume einzuschätzen und bewusst zu erleben. Wir haben fast vergessen wahrzunehmen, wie unterschiedlich sich ein Vollmond im Dezember und ein Vollmond im Juli anfühlen kann …

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Sonne und Mond gleich groß?

Jeder weiß, dass die Sonne viel größer ist als der Mond und viel weiter von der Erde entfernt ist als unser Erdtrabant. Genau in diesem Zusammenhang liegt eine faszinierende Tatsache begründet: Beide Himmelskörper erscheinen bei der Betrachtung von der Erde aus am Firmament nahezu gleich groß. Es muss also so sein, dass die Sonne ziemlich genau um so viel größer ist als der Mond, wie sie weiter von der Erde entfernt ist als der Mond von der Erde …

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Die Mondsonde LADEE

Die Mondsonde »LADEE« (Abkürzung für: Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA ist erfolgreich ins Weltall gestartet, um den Mond weiter zu erforschen. Eine Sonde ist ein unbemanntes Flugobjekt, das durch den Weltraum fliegen oder um Himmelskörpern kreisen kann und dabei per Funk Daten zur Erde sendet.

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Die Mondblume

Es gibt eine Pflanze mit lateinischem Namen Ipomoea alba, die auch »Mondblume« genannt wird, weil sich ihre Blüten am Abend und in der Nacht öffnen und weil ihre runde, weiße Form an den Vollmond erinnert. Sie wächst in tropischen und subtropischen Gebieten, vor allem in Argentinien, Mexiko und Florida. Die Mondblume ist eine Kletterpflanze aus der Gattung der Prunkwinden (Ipomea), eine Gattung, zu der übrigens auch die Süßkartoffel gehört (vor allem in China, Nigeria und Uganda angebaut).

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