Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Dass Menschen im Mondlicht zusammenfinden ist schon immer so gewesen. Was sich allerdings in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Birmingham, Großbritannien regelmäßig rund um den Vollmond ereignete, war eine Begegnung besonderer Art. Es trafen sich damals die klügsten und einflussreichsten Köpfe des Landes (Naturwissenschaftler, Ärzte, Dichter, Theologen, Philosophen, Erfinder und Industrielle) im Rahmen der von Erasmus Darwin 1765 ins Leben gerufenen »Lunar Society«.
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Passend zur Weihnachtszeit hängen wir hier einen virtuellen Mistelzweig auf und rufen alle Liebenden auf, sich zu küssen! Der Brauch hat in vielen Ländern eine lange Tradition. Dabei spielt die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenskraft ebenso eine Rolle, wie die Suche nach einer Möglichkeit, den Kuss in der Öffentlichkeit gesellschaftsfähig zu machen. Der Mistelzweig hilft, die Hemmschwelle zu überwinden, die gerade bei einem ersten Kuss zwischen zwei Menschen stehen kann. Dabei wird übrigens für jeden Kuss eine Beere vom Zweig gepflückt – so lange, bis keine mehr vorhanden ist.
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Peter Bradley Adams ist ein amerikanischer Singer-Songwriter, der es geschafft hat, in der Flut der kommerziellen Lieder und lauten Beats seine eigene Geschichte zu erzählen – mit warmer Stimme und leisen Klängen.
Sein Lied „Full Moon Song“ aus dem Jahr 2011 ist eine dieser Geschichten. Nach eigenen Angaben entstand dieser Song nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt (aus dem er allerdings nicht ausgebrochen ist, wie der Text es nahelegt, sondern auf Kaution freikam). Er erzählt von der Freiheit, die ihm nun deutlich wird und ein neues Leben ermöglicht. Er möchte die Welt mit den Augen eines Kindes erleben und die Liebe ohne Angst, etwas zu verlieren.
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Es gibt Filme, die im Olymp wohnen. Der Film „Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra aus dem Jahr 1946 gehört dazu. Bei seiner Veröffentlichung, kurz vor Weihnachten des besagten Jahres, war dies allerdings noch nicht der Fall. Der Film war kommerziell ein Misserfolg und wurde erst einige Jahrzehnte Jahre später zum Kultfilm. Heute wird die Geschichte über George Bailey (gespielt von James Stewart), der in einer amerikanischen Kleinstadt viel Gutes tut, am Weihnachtsabend mit seinem Schicksal hadert und schließlich durch die Begegnung mit einem unkonventionellen Engel den Wert des Lebens erkennt, als einer der besten Filme der Filmgeschichte gesehen.
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„Rupes Recta“ ist der Name für eine lange Linie, die auf der Mondoberfläche sichtbar ist. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „gerade Furche“, wird wegen seiner auffälligen Form aber auch als „Schwert des Mondes“ bezeichnet.
Rupes Recta befindet sich am Rand des Mondmeeres Mare Nubium und ist eine der bekanntesten Geländestufen auf dem Mond. Sie hat eine Länge von mehr als 100 km, einer Breite von 2–3 km und einer Höhe von etwa 250 Metern.
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Es wird viel erzählt darüber, wie der Vollmond den Schlaf des Menschen beeinflussen kann oder könnte. Und wie so oft scheiden sich bei diesem Thema die Geister. Die einen sind sich sicher, dass sie rund um den Vollmond schlecht oder besonders unruhig schlafen und lange nicht einschlafen können. Die anderen schlafen bei Vollmond wie die Murmeltiere … dazwischen sind viele Menschen, die nichts von alledem merken und an ihrem Schlaf nicht feststellen können, ob der Mond nun voll ist oder nicht.
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Bei Vollmond oder im Vollmondlicht zu baden, ist eine faszinierende Erfahrung, die der eine oder andere sicherlich schon gemacht hat. Man kann darunter das Baden im Wasser bei Vollmond verstehen (im Freien oder in der Badewanne) oder das Bad im Mondlicht selbst (dabei lässt man das Licht des Vollmonds auf die Haut scheinen wie beim Sonnenbaden).
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Es gehört zu den anstrengenden Idealen unserer Zeit, schlank und schön und fit sein zu wollen. Eine Millionen-Industrie hängt an diesem Bild und wir Menschen können uns entscheiden, wie viel wir von diesem Spiel mitspielen möchten. Die meisten von uns haben bereits mehr davon in ihren Köpfen, als ihnen vielleicht lieb ist. Und da das Ideal des schlanken Körpers sich nicht natürlicherweise ergibt, haben die Menschen die Schlankheitskur erfunden, oftmals gleichgesetzt mit dem Wort „Diät“. Dabei kommt dieses Wort eigentlich vom griech. díaita und bezieht sich auf die richtige Lebenseinteilung und Lebensweise im allgemeinen. Die Gewichtsabnahme steht also ursprünglich gar nicht im Vordergrund, sondern eher ein Leben im Gleichgewicht.
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Es ist wieder Zeit für einen Song zum Thema Mond: »Moondance« von Van Morrison. Das im Februar 1970 auf dem gleichnamigen Album veröffentlichte Stück des nordirischen Musikers gehört zu den Klassikern der Mondlieder. Es bewegt sich stilitisch zwischen Rhythm & Blues und Countryrock, lässt aber auch Jazz-Einflüsse erkennen. »Moondance« platzierte sich in den englischen und amerikanischen Charts. Es war zwar kein Megahit, gehört aber dennoch bis heute zum Konzert-Repertoire von ›Van the Man‹ und ist auch immer wieder im Radio zu hören.
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Fast genau vor 40 Jahren, am 06.02.1971, gelang Alan B. Shepard, seines Zeichens Kommandant der Apollo-14-Mission, der bis dahin weiteste einhändige Golfschlag der Geschichte. Er schaffte dies nicht etwa deshalb, weil er so außergewöhnliche Fähigkeiten im Golfspiel hatte, sondern, weil er den Golfball auf dem Mond abschlug und der Ball durch die dort herrschende geringe Schwerkraft und die fehlende Bremswirkung einer Atmosphäre sehr weit fliegen konnte.
Shepard musste den Ball dabei einhändig spielen, da der steife Raumanzug die beidhändige Schlägerhaltung nicht zuließ. Er unternahm vier Versuche und schlug insgesamt zwei Bälle. Wie weit diese genau flogen, ist nicht dokumentiert, man kann aber davon ausgehen, dass es einige hundert Meter waren. Im Original-Audiomaterial der NASA hört man Shepard nach dem letzten Abschlag scherzhaft sagen: »Miles and miles and miles…«.
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