Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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„Susi und Strolch“ aus dem Jahr 1955 gehört zu den schönsten und erfolgreichsten Zeichentrickfilmen von Walt Disney. Die Geschichte der eleganten Hundedame Susi (im englischen Original: Lady) und des lebensfrohen Vagabunden Strolch (im Original: Tramp) zeigt, wie die Liebe die gesellschaftlichen Grenzen überwinden kann. In Wirklichkeit ist dies natürlich ein Problem der Menschen und nicht das unserer vierbeinigen Freunde. Es ist aber – wie immer bei Disney – einfach überzeugend inszeniert. Und so gesellt sich in den nächtlichen Szenen ein guter Bekannter zu Susi und Strolch: der Vollmond.
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Wer kennt ihn nicht, den giftgrünen, tollpatschigen und doch so liebenswerten Menschenfresser mit dem Herz aus Gold. »Shrek«, das ist eine Reihe von computeranimierten Kinofilmen, die mit ihrem ersten Teil bei der Veröffentlichung im Jahre 2001 die bis dahin aufwendigste computeranimierte Produktion war und in 2002 mit einem Oskar für die beste Animation belohnt wurde. Die Geschichte basiert auf dem Kinderbuch »Shrek!« des amerikanischen Cartoonzeichners und Kinderbuchautors William Steig. Der Titel stammt aus dem Jiddischen und bedeutet übersetzt »Schrecken«. Der Film war so erfolgreich, dass eine Reihe von Fortsetzungen folgten.
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Vielleicht liegt es im Plan der Schöpfung, dass wir Menschen so empfänglich sind für alles, was größer ist, als das, was wir bereits kennen oder erlebt haben. Im Folgenden geht es wohlgemerkt nur um Himmelskörper …
Wie wir kürzlich in unserem Beitrag »Sonne und Mond gleich groß?« hier im Vollmondblog beschrieben haben, ändert der Mond durch seine besondere Umlaufbahn seinen Abstand zur Erde und erscheint damit für einen Betrachter auf der Erde unterschiedlich groß, je nachdem wie nah er der Erde in diesem Moment ist. Ist der Mond (oder ein anderer Himmelskörper) der Erde am nächsten spricht man von Perigäum, ist er am weitesten entfernt, nennt man dies Apogäum. Man kann diese Begriffe getrost wieder vergessen, merken darf man sich, dass der Mond für uns unterschiedlich groß erscheinen kann.
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Die Bibel ist zweifelsohne eines der wichtigsten Bücher der Menschheitsgeschichte – meistgedruckt, meistübersetzt und weltweit am weitesten verbreitet. Sie ist die Heilige Schrift des Christentums und Judentums (in verschiedenen Formen) und damit das manifestierte Wort Gottes von zwei der großen Weltreligionen.
In den Texten mit ihrer archaischen, poetischen Sprache finden sich viele Beschreibungen der Natur und des Himmelsgehens. Es ist also naheliegend, dass auch Sonne, Mond und Sterne erwähnt werden. Aber findet sich auch der Vollmond?
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Auch wenn der Titel dieses Artikels dies nahelegt, geht es im Folgenden nicht um James Bond, den berühmten Geheimagenten Ihrer Majestät, sondern um eine andere Legende, die sich im südenglischen Wiltshire zugetragen haben soll.
Eine Bande von Alkohol-Schmugglern versuchte damals, ihre Fässer im Teich eines Dorfes vor den Augen der offiziellen Steuereintreiber zu verstecken. Als sie von diesen nachts am Ufer angetroffen und zur Rede gestellt wurden, versuchten die Schmuggler mit Gartenwerkzeugen die Wasseroberfläche zu rechen, um den Blick auf die Fässer zu erschweren. Sie behaupteten dabei, sie wollten einen runden Käse aus dem Teich holen und deuteten auf das Spiegelbild des Vollmonds im Wasser. Die Amtspersonen erklärten sie für nicht ganz bei Verstand und ließen sie gewähren.
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Wir haben schon in unserem Artikel „Angeln bei Vollmond“ auf die Diskussion hingewiesen, ob Mondlicht das Verhalten von Fischen beeinflussen könnte. Nun haben wir eine Studie von australischen Forschern aus dem Jahr 2013 gefunden, die das Tauchverhalten von 39 grauen Riff-Haien in Palau (einem Inselstaat im Pazifischen Ozean) untersucht haben und zwar im Bezug auf Umwelteinflüsse, wie Wassertemperatur und auch das Mondgeschehen, insbesondere Vollmond und Neumond. Sie statteten die Haie mit Sendern aus und konnten so messen, wo und wie tief diese zu bestimmten Zeiten tauchten.
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In seinem ersten Soloalbum »The Dream of the Blue Turtle« aus dem Jahr 1985 veröffentlichte Sting das Lied »Moon over Bourbon Street«, in dem es nicht nur um den Mond geht. Er besingt darin das Dasein als Vampir, zu dem er vor Jahren wurde und das ihn nun dazu verdammt, im Mondschein und fahlen Laternenlicht den Passanten in dieser Straße zu folgen …
Es ist eine Besonderheit des Lieds, dass es den blutige Teil der Tat ausspart und nur indirekt beschreibt. Auch das Wort Vampir kommt nicht vor, wird allerdings eindeutig thematisiert, zum Beispiel durch die Zeile: »… you’ll never see my shade or hear the sound of my feet …«
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In der Astrologie, der Lehre von der Deutung und Bedeutung von Sternenkonstellationen für das menschliche Leben, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der Sonne in unserer Gesellschaft und die unbedeutende Rolle, die der Mond darin spielt. Jeder weiß »sein« Tierkreiszeichen, also den Stand der Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt. Wenn man beispielsweise sagt »Ich bin Wassermann« meint man damit, dass die Sonne bei der Geburt im Tierkreiszeichen Wassermann stand. Auch den Aszendenten, als das Zeichen, das zum Geburtszeitpunkt am östlichen Horizont stand (lat. ascendere = aufsteigen) wissen zumindest noch einige Menschen. Aber in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Geburtshoroskop steht, wissen nur die wenigsten.
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Der Jazz-Klassiker »Fly Me To The Moon«, ursprünglich geschrieben von Bart Howard im Jahre 1954, wurde durch Frank Sinatra (1915–1998) weltberühmt. Seine Version aus dem Jahre 1964 begleitete die Raumfahrtmission Apollo 10 im Mai 1969 zum Mond und wurde gespielt, als das Raumschiff den Mond umkreiste. Es war auch das allererste Lied, das auf dem Mond abgespielt wurde, als Buzz Aldrin mit einem tragbaren Kassettenrekorder im Rahmen der Apollo-11-Mission im Juli 1969 den Mond betrat.
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Das amerikanische Filmstudio DreamWorks SKG wurde 1994 von dem Filmregisseur Steven Spielberg, dem Disney-Animationsleiter Jeffrey Katzenberg und dem Musikproduzenten David Geffen gegründet (die Initialen der Gründer bilden das „SKG“ im Firmennamen). Im Vorspann zu seinen Filmen zeigt DreamWorks einen Jungen, der angelnd auf der zunehmenden Mondsichel sitzt, umgeben von imposanten Wolkenformationen.
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