Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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In Australien, dem „südlichen Land“ (lat. terra australis), scheint der Mond seit Jahrtausenden für seine Ureinwohner, die Aborigines (auf Englisch: „Aboriginal Australians“). Schätzungen zufolge bewohnen diese den Kontinent seit mehr als 50.000 Jahren, während die Besiedlung durch die Europäer erst vor 200 bis 400 Jahren begann. Wir wollen ein paar Bezüge zum Vollmond herstellen, die diese faszinierende Kultur mit sich bringt, der – wie vielen anderen – im Verlauf der jüngeren Geschichte viel Unrecht widerfahren ist.
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Eine ganze Menge! Das Osterdatum richtet sich nämlich nach dem Vollmond. Der Termin für das Osterfest, das im Gegensatz zu Weihnachten zu den beweglichen Festen gehört, wird wie folgt definiert: „Ostern ist am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.“
Das sieht auf den ersten Blick ganz einfach aus: ein Blick in den Kalender, Frühlingsanfang ist aktuell am 20. März (kann historisch oder zukünftig auch am 19. oder 21. März sein), dann den nächsten Vollmond suchen und am Wochenende danach ist Ostern.
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Cyrano de Bergerac (1619–1655) war ein französischer Schriftsteller, der weniger durch seine eigenen Stücke [*], als durch ein Werk über seine Person von Edmond Rostand (1868–1918) aus dem Jahr 1897 bekannt wurde. Das Stück heißt wie er „Cyrano de Bergerac“ und wurde im selben Jahr in Paris als Theaterstück uraufgeführt.
Bis heute wurde es vielfach inszeniert und verfilmt. Am bekanntesten ist sicherlich der Film von 1990 mit Gerard Depardieu in der Hauptrolle. Alle Dialoge werden in Versform gesprochen, was dem Ganzen eine historisierende aber auch eindringlich poetische Wirkung verleiht.
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Das Wort „Aggression“ leitet sich von dem lateinischen Verb „aggredi“ ab, was „herangehen, angreifen“ bedeutet. Das ist interessant, denn es findet sich nicht nur eine zerstörerische Energie darin, sondern auch eine voranschreitende, lösungsorientierte. Man spricht ja auch davon, Probleme anzugehen oder an eine Aufgabe heranzugehen. Im Verlauf der Jahrhunderte scheint die Komponente des Angriffs und der Zerstörung Übergewicht bekommen zu haben, so dass wir Aggression heute als negativ bewerten und als Resultat Zerstörung, Gewalt oder Krieg sehen. So wird schnell verständlich, warum es uns Menschen schwer fällt, mit unseren Aggressionen, die wir ausdrücken oder zurückhalten, natürlich umzugehen. Wir haben ihnen einen negativen Stempel aufgedrückt. Und etwas Negatives will man weder in sich tragen noch äußern.
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Passend zum heuten Unabhängigkeitstag am 4. Juli 2016 (»Independence Day«) in den USA, an dem zudem Neumond ist, stellen wir die Frage nach der Abhängigkeit oder Unabhängigkeit vom Mond in den Raum. Sind wir abhängig vom Mond oder nicht? Und ist der Mond abhängig von uns?
Glaubt man den Umfragen, fühlen sich über 40% der Menschen vom Mondgeschehen beeinflusst, insbesondere im Schlaf. Auch sonst wird der Einfluss unseres Erdtrabanten in vielen Bereichen diskutiert, obgleich es bisher keine Beweise dafür gibt. Die Wissenschaft bestätigt eher das Gegenteil und konstatiert mit Verweis auf diverse Studien, dass der Mensch vom Mond unabhängig sei. Dies entspricht allerdings ganz und gar nicht dem Grundgefühl der meisten.
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Es liegt nahe, den Mond zu besingen und so mancher hat sich schon dabei ertappt, ein paar leise Töne zu summen beim Blick ins Vollmondlicht. Es gibt in allen Kulturen eine große Anzahl von Volksliedern, die den Vollmond thematisieren und die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Oft wurden Lieder abends gesungen und demzufolge war es natürlich, dass der Mond ins Spiel kam. Es scheint etwas Inspirierendes darin zu liegen. Wir haben einige Beispiele für neuzeitliche Lieder zum Thema Vollmond zusammengetragen und dabei festgestellt, dass sich das Wort Vollmond in unzähligen Songs quer durch alle Musikstile findet, von Rock bis Pop, von Jazz bis New Age. Vielleicht liegt es an der Unerreichbarkeit des Mondes, die sich in so vielen menschlichen Themen und Erlebnissen widerspiegelt.
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Als Neil Armstrong 1969 im Rahmen der Apollo-11-Mission als erster Mensch den Mond betrat, sprach er die berühmten Worte »That’s one small step for (a) man … one … giant leap for mankind« [*] und setzte damit diesem historischen Schritt ein Denkmal. Selten in der Geschichte verdichtete sich der Erfolg menschlicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit so eindrucksvoll in einem einzigen Augenblick.
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Der König der Löwen aus dem Jahr 1994 ist einer der erfolgreichsten Zeichentrickfilme und wie in anderen Werken aus dem Hause Walt Disney („Susi und Strolch“ und andere) sehen wir den Vollmond in nächtlichen Szenen am Himmel stehen.
Besonders bekannt ist das Motiv, in dem Simba mit seinen Gefährten über einen Baumstamm tanzt, der ihnen vor der Kulisse eines riesengroßen Vollmonds den Weg über einen Fluss ermöglicht. Dieses Motiv wurde auch auf verschiedenen Kinoplakaten verwendet und ist auch im Filmtrailer zu sehen:
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Wie im September 2013 berichtet, schickte die NASA die Mondsonde LADEE (Abkürzung für: Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) ins All um den Mond zu umkreisen und zu erkunden. Vor allem die Entstehung des Eises an den Mondpolen war von besonderem Interesse. Die Raumsonde sammelte außerdem Messdaten über Staubpartikel und Gase, die sich nah an der Oberfläche des Mondes befinden.
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Jeder kennt die Silhouette der Steine von Stonehenge, in der südenglischen Grafschaft Wiltshire, einem der wirklich alten Bauwerke der Menschheit, das durch seine archaische Bauweise und mystische Ausstrahlung immer wieder fasziniert. Vielleicht erinnert es uns Menschen an unseren Ursprung und an etwas, das wir im Trubel unserer hektischen Alltagswelt oft zu vergessen scheinen: die Einfachheit.
Dabei war die Errichtung von Stonehenge für die Menschen damals alles andere als einfach. Das Alter der Anlage wird auf mehr als 5000 Jahre geschätzt. Experten gehen davon aus, dass es viele Millionen von Arbeitsstunden gedauert hat, um die bis zu 50 Tonnen schweren Steine mit der Hand zu behauen, zu transportieren und in der bekannten Formation aufzustellen. Vor allem die horizontalen Decksteine, die auf den senkrechten Pfeilern liegen, lassen uns heute staunen.
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