Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Dieser Klassiker des surrealistischen Films (im französischen Original »Un chien andalou«) von Luis Buñuel und Salvador Dalí aus dem Jahre 1929 rief bei seiner Veröffentlichung in Paris sehr unterschiedliche Reaktionen hervor. Auch aus heutiger Sicht polarisiert der Film, wobei die Anerkennung seines künstlerischen Wertes unbestritten ist.
Das ca. 16-minütige Werk besteht aus einer Aneinanderreihung von einzelnen Sequenzen, die verschiedene Begegnungen von Männern und Frauen zeigen. Es sind traumartige, symbolhafte und teilweise absurde Szenen, die keine Handlung im klassischen Sinn ergeben. Dennoch bildet der Film so etwas wie eine Entwicklung ab, die aber wetgehend unverständlich bleibt.
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Inspiriert durch eine Reise an die Küste von Maine USA, kreierte der amerikanische Maler und Lithograf Fitz Hugh Lane (1804–1865) – auch bekannt als Fitz Henry Lane – im Jahr 1855 das Vollmondgemälde »Fishing Party«. Er war ein Vertreter des amerikanischen Luminismus, eine Kunstrichtung, die eine bestimmte Form der lichtdurchfluteten Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert bezeichnet (lumen = lat. Licht).
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Der Mond war nicht immer da. Und obwohl niemand bei seiner Entstehung dabei war, sind sich die Forscher heute weitgehend einig, dass unser Erdtrabant vor rund 4,5 Milliarden Jahren durch eine große Kollision zwischen der Erde und einem anderen Planeten entstanden ist.
Unsere Erde – die damals noch gründlich anders aussah, als wir sie heute kennen – kreiste zusammen mit dem Planeten Theia, der ungefähr die Größe des heutigen Mars hatte, um die Sonne. Irgendwann kam es zum Zusammenstoß dieser beiden Himmelskörper, eine unvorstellbar mächtige Kollision, die Theia vollkommen zerstörte und Unmengen von Gestein in die Umlaufbahn der Erde schleuderte.
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Wir greifen nochmals in die Schatzkiste der altenglischen Geschichten und finden das Märchen »The Buried Moon« oder auch »The Dead Moon«. Das Stück wurde 1894 von dem australischem Historiker Joseph Jacobs in einer Märchensammlung veröffentlicht, hat aber seinen Ursprung wie alle Volksmärchen weiter zurückliegend und wurde mündlich über die Jahrhunderte weitererzählt.
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Haben Sie schon einmal in vorbeiziehenden Wolken ein Gesicht oder die Formen eines Tiers gesehen? Diese Tendenz unserer Wahrnehmung, in Strukturen ein Bild oder Muster zu finden, nennt man Pareidolie (aus dem Griechischen eidolon = Bild). Im Grunde ist dies eine Sinnestäuschung, in der wir Gegenstände subjektiv verändert sehen. Es kann aber Spaß machen und die Fantasie beflügeln, solche Formen zu suchen und zu finden. Kinder sind darin ja bekanntlich besonders gut.
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Es gibt Filme, die im Olymp wohnen. Der Film „Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra aus dem Jahr 1946 gehört dazu. Bei seiner Veröffentlichung, kurz vor Weihnachten des besagten Jahres, war dies allerdings noch nicht der Fall. Der Film war kommerziell ein Misserfolg und wurde erst einige Jahrzehnte Jahre später zum Kultfilm. Heute wird die Geschichte über George Bailey (gespielt von James Stewart), der in einer amerikanischen Kleinstadt viel Gutes tut, am Weihnachtsabend mit seinem Schicksal hadert und schließlich durch die Begegnung mit einem unkonventionellen Engel den Wert des Lebens erkennt, als einer der besten Filme der Filmgeschichte gesehen.
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Immer wieder liest man von der Möglichkeit, ein Mondgrundstück zu kaufen. Ist das eine ernstzunehmende Sache oder eher ein Gag beziehungsweise eine clevere Verkaufsidee? Betrachtet man das Ganze etwas genauer, werden einige erstaunliche Details sichtbar …
Als in den 1960er-Jahren der bemannte Raumflug begann und eine Reise zum Mond wahrscheinlicher wurde, versuchten die Nationen das Thema der Besitzverhältnisse im Weltraum zu regeln und entwarfen 1967 den »Weltraumvertrag«, der Staaten verbietet, den Weltraum und seine Himmelskörper zu eigennützigen oder militärischen Zwecken zu nutzen. Dieser Vertrag wurde von 98 Staaten unterzeichnet, darunter auch die damaligen Supermächte USA und Sowjetunion.
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… diese Zeile aus dem Gedicht „Abendlied“ von 1778 des Dichters Matthias Claudius (1740–1815) gehört zu den bekanntesten Gedichten der deutschen Literatur, nicht zuletzt deshalb, weil es vielfach vertont wurde und damit nicht nur durch seine Worte, sondern auch als Melodie in Erinnerung bleibt. Vor allem als Kinder-Schlaflied hat es jeder schon einmal gehört oder selbst für seine Kinder gesungen:
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„Koyaanisqatsi“ ist ein Film des amerikanischen Regisseurs Godfrey Reggio, der zwischen 1975 und 1982 entstand. Der Begriff „ko-yaa-nis-qatsi“ stammt aus der Sprache der Hopi und bedeutet „Leben aus dem Gleichgewicht“ oder »Leben in Aufruhr«. Der Film kommt ohne Worte aus, vermittelt seine Botschaft in kraftvollen Bildern und mit der eindringlichen Musik von Philip Glass. Es ist ein kritischer Film, der uns durch die Gegenüberstellung von poetischen Naturimpressionen und Aufnahmen der Auswirkungen menschlichen Wirkens die Schattenseiten unserer Zivilisation drastisch vor Augen führt. „Koyaanisqatsi“ ist der erste Teil einer Trilogie, gefolgt von „Powaqqatsi“ (1988) und „Naqoyqatsi“ (2002).
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Buzz Aldrin (* 1930) ist ein amerikanischer Astronaut und der Mann, der im Rahmen der Apollo-11-Mission am 21. Juli 1969 nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond betreten hat. Er stand immer im Schatten seines Kollegen, und man könnte glauben, dass er darunter zu leiden gehabt haben müsste. Dies war aber nicht der Fall, er wollte eigentlich nicht ins Rampenlicht, war zufrieden damit, in der zweiten Reihe zu stehen. Als er 20 Minuten nach Armstrong seine Füße in den Mondstaub setzte, sagte er: »Beautiful, beautiful. Magnificent desolation.« [Wunderschön, Wunderschön. Großartige Einöde.]
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