Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Das Wort „Aggression“ leitet sich von dem lateinischen Verb „aggredi“ ab, was „herangehen, angreifen“ bedeutet. Das ist interessant, denn es findet sich nicht nur eine zerstörerische Energie darin, sondern auch eine voranschreitende, lösungsorientierte. Man spricht ja auch davon, Probleme anzugehen oder an eine Aufgabe heranzugehen. Im Verlauf der Jahrhunderte scheint die Komponente des Angriffs und der Zerstörung Übergewicht bekommen zu haben, so dass wir Aggression heute als negativ bewerten und als Resultat Zerstörung, Gewalt oder Krieg sehen. So wird schnell verständlich, warum es uns Menschen schwer fällt, mit unseren Aggressionen, die wir ausdrücken oder zurückhalten, natürlich umzugehen. Wir haben ihnen einen negativen Stempel aufgedrückt. Und etwas Negatives will man weder in sich tragen noch äußern.
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„Full Moon Silhouettes“ ist ein knapp 4-minütiges Echtzeitvideo des australischen Fotografen und Visuelle-Effekte-Künstlers Mark Gee, das den Mondaufgang des Vollmonds über der Aussichtsplattform des Mount Victoria in Wellington (Neuseeland) zeigt. Man sieht eine ungeschnittene Sequenz, in der der Mond von rechts unten über den Horizont steigt und sich nach links oben bewegt (weil es auf der Südhalbkugel stattfindet!). Dabei sind die Besucher der Aussichtsplattform als schwarze Silhouetten vor dem gelben Mond und seinen Mondmeeren zu sehen
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Wir hatten bereits über das Thema „Schlafen bei Vollmond“ berichtet mit der Erkenntnis, dass das Phänomen eines unruhigen oder schlechten Schlafs rund um den Vollmond offenkundig für viele Menschen existiert, man aber über die Hintergründe im Dunkeln tappt. Von Skeptikern wird in der Regel angeführt, dass der mangelhafte Schlaf damit zusammenhängen müsse, dass den betroffenen Menschen mehr oder weniger bewusst sei, dass Vollmond ist und damit eine selbsterfüllende Prophezeiung eintreten würde. Die Betroffenen halten dem entgegen, dass sie oftmals erst im Nachhinein erfahren würden, dass Vollmond war oder bis dahin gar nicht auf die Idee gekommen seien, darin einen Zusammenhang zu sehen.
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„Rupes Recta“ ist der Name für eine lange Linie, die auf der Mondoberfläche sichtbar ist. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „gerade Furche“, wird wegen seiner auffälligen Form aber auch als „Schwert des Mondes“ bezeichnet.
Rupes Recta befindet sich am Rand des Mondmeeres Mare Nubium und ist eine der bekanntesten Geländestufen auf dem Mond. Sie hat eine Länge von mehr als 100 km, einer Breite von 2–3 km und einer Höhe von etwa 250 Metern.
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Passend zum Mondfest, das gerade in Asien gefeiert wurde, werfen wir einen Blick in den Fernen Osten und gehen weit zurück in der Zeit bis ins Jahr 700 n. Chr. Damals herrschte in China die Tang-Dynastie, ein mächtiges Herrscherhaus, das fast 300 Jahre an der Macht war. Und es waren zwei Dichter, deren Namen noch heute bekannt sind, Li Bai (701–762) und Du Fu (712–770; siehe nebenstehendes fiktives Portrait). Beide schufen großartige Werke. Li Bai war etwas älter und daher ein paar Jahre voraus, Du Fu soll sein Idol jedoch überflügelt haben – so sagen manche Gelehrte.
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Diese Scheibe aus Bronze und Gold gehört mit einem Alter von etwa 3.600 Jahren zu den ältesten Fundstücken, die astronomische Phänomene darstellen und dabei Planeten und Sterne am Himmel zeigen. Sie ist deshalb von großem Wert, weil dadurch belegt wird, dass die Menschen aus der Bronzezeit (2200-800 v. Chr.) nicht nur über die handwerklichen Fähigkeiten verfügten, so eine Scheibe aus Metall in dieser Feinheit zu fertigen, sondern vor allem das Wissen über astronomische Vorgänge besaßen. Sie haben das Himmelsgeschehen mit bloßem Auge genau beobachtet und stellten dies in kunstvoller Form dar.
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Vielleicht liegt es im Plan der Schöpfung, dass wir Menschen so empfänglich sind für alles, was größer ist, als das, was wir bereits kennen oder erlebt haben. Im Folgenden geht es wohlgemerkt nur um Himmelskörper …
Wie wir kürzlich in unserem Beitrag »Sonne und Mond gleich groß?« hier im Vollmondblog beschrieben haben, ändert der Mond durch seine besondere Umlaufbahn seinen Abstand zur Erde und erscheint damit für einen Betrachter auf der Erde unterschiedlich groß, je nachdem wie nah er der Erde in diesem Moment ist. Ist der Mond (oder ein anderer Himmelskörper) der Erde am nächsten spricht man von Perigäum, ist er am weitesten entfernt, nennt man dies Apogäum. Man kann diese Begriffe getrost wieder vergessen, merken darf man sich, dass der Mond für uns unterschiedlich groß erscheinen kann.
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Immer wieder wird über die, für uns Menschen auf der Erde sichtbare Größe des Mondes am Nachthimmel gesprochen und wir wollen einige Details hierzu in Erinnerung rufen bzw. nochmals erläutern und zusammenfassen:
Sonne und Mond am Himmel etwa gleich groß
Der Vollmond am Himmel erscheint fast gleich groß wie die Sonne bei Tag, denn die Sonne ist etwa 400-mal so groß wie der Mond, aber auch etwa 400-mal so weit entfernt. Das gleicht sich also aus und so kommt es, dass diese beiden, sehr unterschiedlich großen Himmelskörper für uns gleich groß erscheinen.
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Wer kennt sie nicht, die furchtlosen Gallier Asterix und Obelix, die seit Jahrzehnten die Herzen der Comic-Fans höher schlagen lassen und immer wieder durch geistreiche Texte und gekonnte Zeichnungen beeindrucken. Die Geschichten stammen aus der Feder des französischen Zeichners Albert Uderzo (1927–2020), der im Jahr 1959 zusammen mit seinem Landsmann René Goscinny (1926–1977) das erste Heft kreierte und damit die Abenteuer der tapferen Gallier ins Leben rief.
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»Mondholz« (auch »Mondphasenholz«) wird Holz von Bäumen genannt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt der Mondphase gefällt werden und dem dadurch bessere Eigenschaften zugesprochen werden im Bezug auf Qualität, Stabilität, Haltbarkeit, Resistenz gegen Schädlinge etc. Wie bei vielen der mondbezogenen Traditionen, liegen bisher wenige Nachweise über den tatsächlichen Einfluss des Mondes vor. Dennoch glauben viele Menschen an diese besondere Wirkung und sind bereit, für Mondholz bis zu 30 % mehr zu bezahlen. Die Anwendung reicht von Bauwerken bis zu Musikinstrumenten.
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