Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Paul Klee (1879–1940) war ein deutscher Maler und Grafiker, einer der großen Namen der klassischen Moderne, also der Zeit zu Beginn und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die in so vielen Stilrichtungen zum Ausdruck kam und heute als Avantgarde der damaligen Zeit gesehen wird. Paul Klee malte kubistisch, expressionistisch, auch surrealistisch. Die Namen seiner Freunde lesen sich wie das »Who’s who« der Kunstszene: August Macke, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Walter Gropius, Robert Delaunay, Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Pablo Picasso …
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»Mondsüchtig« aus dem Jahr 1987 ist eine romantische Filmkomödie, in der neben Cher und Nicholas Cage der Vollmond eine echte Hauptrolle spielt. Man sieht ihn unzählige Male im Film am nächtlichen Himmel stehen, anders als zum Beispiel bei »Schlaflos in Seattle«, wo er nur auf dem Filmplakat erscheint. Der Wort »mondsüchtig« im Filmtitel bezieht sich dabei weniger auf das Thema des Schlafwandelns, sondern eher darauf, dass das Verhalten der Menschen bei Vollmond manchmal sonderbar sein kann.
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Wie schon an anderer Stelle erwähnt, hat der Mond auch in Asien einen besonderen Stellenwert. Es gibt einige bedeutende Feste, die mit dem Mond in Verbindung stehen, wie beispielsweise das Mondfest und das Laternenfest in China, oder verschiedene Feiern im Buddhismus und Hinduismus.
In Malaysia in Südostasien, gibt es einen traditionellen Drachen, der »Wau Bulan« genannt wird, wobei »Wau« für Drache steht und »Bulan« für den Mond. Der Drache erhielt seinen Namen durch seinen mondsichelförmigen untere Teil. Wenn man ihn steigen lässt, soll er dem aufgehenden Mond gleichen.
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Wir hatten bereits über die romantische Malerei der deutschen Maler Caspar David Friedrich (1774–1840) und Philipp Otto Runge (1777–1810) berichtet. Und auch der englische Maler William Turner (1775–1851) hatte das Mondlicht im Programm. Hier blicken wir eine Generation weiter und finden den niederländisch-belgischen Künstler Petrus van Schendel (1806–1870), dessen Spezialität nächtliche Mondschein-Szenen waren. Was ihn von seinen Vorgängern und Kollegen unterschied, war, dass gerade seine Darstellung des nächtlichen Lichts ihm Bekanntheit und nicht unbeträchtlichen finanziellen Erfolg einbrachte (was für viele Maler nicht selbstverständlich war).
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Eine Sonde ist ein unbemanntes Flugobjekt, mit dem man den Weltraum erkunden kann. Anders als ein Satellit umkreist eine Sonde nicht die Erde, sondern fliegt zu anderen Himmelskörpern, die sie dann auch umkreisen kann, man nennt sie dann Orbiter. Zwei von diesen Sonden sind seit 10. September 2011 unterwegs zum Mond, um diesen mit noch nie dagewesener Genauigkeit neu zu vermessen. Die GRAIL Mondsonden haben zum Jahreswechsel 2011/12 planmäßig die Umlaufbahn des Mondes erreicht und sind nun bei der Arbeit, bis sie irgendwann auf der Mondoberfläche zerschellen werden. In der Zwischenzeit werden sie aber jede Menge Daten an die Erde geschickt haben.
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Bei Vollmond oder im Vollmondlicht zu baden, ist eine faszinierende Erfahrung, die der eine oder andere sicherlich schon gemacht hat. Man kann darunter das Baden im Wasser bei Vollmond verstehen (im Freien oder in der Badewanne) oder das Bad im Mondlicht selbst (dabei lässt man das Licht des Vollmonds auf die Haut scheinen wie beim Sonnenbaden).
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Chang’e ist die chinesischen Göttin des Mondes. Sie steht nicht symbolisch für den Mond, wie beispielsweise die griechische Mondgöttin Selene, Chang’e lebt auf dem Mond und ist mit dem uns wohlbekannten Hasen befreundet. Aber war sie schon immer dort oben?
Die Legende besagt, dass sie vor einigen tausend Jahren dort hinaufgelangte. Es gibt verschiedene Versionen der Geschichte, die wir hier nicht in allen Formen darlegen wollen. Jedenfalls spielt ihr Ehemann Hou Yi eine zentrale Rolle, der durch seine Kunstfertigkeit im Bogenschießen zur Hilfe kam, als zehn Sonnen die Erde zu verbrennen drohten und er neun von ihnen vom Himmel schoss.
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Die Azteken waren ein indigenes Volk (Ureinwohner) das zwischen dem 14. und 16 Jahrhundert in Mittelamerika, im Bereich des heutigen Mexiko lebte. Sie hatten wie alle ursprünglichen Völker verschiedene Gottheiten und Tecciztecatl ist der Gott des Mondes. Über die Azteken sind viele Geschichten überliefert, die meisten davon erscheinen finster und grausam. Auch das Ende dieses Volkes durch die spanischen Eroberer war blutig und gehört nicht zu den Kapiteln, derer sich die Menschheit rühmen könnte. Man blickt also mit gespaltenen Gefühlen in die Vergangenheit.
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Im Jahr 2020 fällt der Vollmond auf einen 31. Oktober und die Halloween-Party kann im Vollmondlicht stattfinden. Das passt offenbar gut zusammen in der Vorstellung der Menschen, denn wo man hinsieht, ist in Darstellungen zu Halloween der Vollmond zu sehen. Historisch gesehen gibt es allerdings keinen Zusammenhang. Halloween ist der Abend vor Allerheiligen (Englisch: »All Hallows‘ Eve«). Der Grundgedanke des Festes ist das Gedenken der Heiligen und in diesem Zusammenhang der Wunsch, die bösen Geister zu vertreiben. So kamen die gruseligen Kostüme ins Spiel.
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Die Weihnachtswerbekampagnen des bekannten englischen Kaufhauses John Lewis haben sich seit Beginn dieser Weihnachtsvideos im Jahre 2007 zu einer jährlichen Tradition entwickelt und sind zum Bestandteil der vorweihnachtlichen Internetkultur geworden. John Lewis wurde für diese Kampagnen im Jahre 2012 mit dem „IPA Effectiveness Award“ ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde das Video „Man On The Moon“ (Mann auf dem Mond) veröffentlicht – passend zum Weihnachtsvollmond am 25. Dezember 2015.
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