Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Haben Sie schon einmal in vorbeiziehenden Wolken ein Gesicht oder die Formen eines Tiers gesehen? Diese Tendenz unserer Wahrnehmung, in Strukturen ein Bild oder Muster zu finden, nennt man Pareidolie (aus dem Griechischen eidolon = Bild). Im Grunde ist dies eine Sinnestäuschung, in der wir Gegenstände subjektiv verändert sehen. Es kann aber Spaß machen und die Fantasie beflügeln, solche Formen zu suchen und zu finden. Kinder sind darin ja bekanntlich besonders gut.
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In Australien, dem „südlichen Land“ (lat. terra australis), scheint der Mond seit Jahrtausenden für seine Ureinwohner, die Aborigines (auf Englisch: „Aboriginal Australians“). Schätzungen zufolge bewohnen diese den Kontinent seit mehr als 50.000 Jahren, während die Besiedlung durch die Europäer erst vor 200 bis 400 Jahren begann. Wir wollen ein paar Bezüge zum Vollmond herstellen, die diese faszinierende Kultur mit sich bringt, der – wie vielen anderen – im Verlauf der jüngeren Geschichte viel Unrecht widerfahren ist.
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Peter Bradley Adams ist ein amerikanischer Singer-Songwriter, der es geschafft hat, in der Flut der kommerziellen Lieder und lauten Beats seine eigene Geschichte zu erzählen – mit warmer Stimme und leisen Klängen.
Sein Lied „Full Moon Song“ aus dem Jahr 2011 ist eine dieser Geschichten. Nach eigenen Angaben entstand dieser Song nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt (aus dem er allerdings nicht ausgebrochen ist, wie der Text es nahelegt, sondern auf Kaution freikam). Er erzählt von der Freiheit, die ihm nun deutlich wird und ein neues Leben ermöglicht. Er möchte die Welt mit den Augen eines Kindes erleben und die Liebe ohne Angst, etwas zu verlieren.
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Wir greifen nochmals in die Schatzkiste der altenglischen Geschichten und finden das Märchen »The Buried Moon« oder auch »The Dead Moon«. Das Stück wurde 1894 von dem australischem Historiker Joseph Jacobs in einer Märchensammlung veröffentlicht, hat aber seinen Ursprung wie alle Volksmärchen weiter zurückliegend und wurde mündlich über die Jahrhunderte weitererzählt.
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Wenn man es genau betrachtet, werden wir Menschen den Mond nie direkt berühren können, denn selbst wenn ein Astronaut auf seiner Oberfläche steht und mit der Hand den Boden berührt, ist da immer ein Handschuh und Raumanzug dazwischen, ohne den das Überleben im Weltall oder auf fremden Himmelskörpern (man denke auch an den Mars) nicht möglich ist.
Es gibt verschiedene Gefahren, vor denen ein Raumanzug seinen Träger schützt: Vakuum, Kälte und Hitze, Schwerelosigkeit, Mikrometeoriten und Strahlung. Dabei wird unterschieden zwischen Anzügen, die nur innerhalb der Raumkapseln getragen werden bei bestimmten Manövern und Anzügen, mit denen Weltraumspaziergänge unternommen werden, das Raumschiff also verlassen wird.
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Mondlicht ist mit nur 1 Lux Helligkeit tausendfach schwächer als Sonnenlicht mit über 100.000 Lux. Dennoch hat man manchmal bei Vollmond das Gefühl, dass es so hell ist, dass man lesen können müsste. Wir wollen einen Versuch machen und laden alle Vollmond-Freunde ein, einen kleinen Lesetest im Vollmondlicht zu starten und hier über die Ergebnisse zu berichten.
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Jeder kennt die Silhouette der Steine von Stonehenge, in der südenglischen Grafschaft Wiltshire, einem der wirklich alten Bauwerke der Menschheit, das durch seine archaische Bauweise und mystische Ausstrahlung immer wieder fasziniert. Vielleicht erinnert es uns Menschen an unseren Ursprung und an etwas, das wir im Trubel unserer hektischen Alltagswelt oft zu vergessen scheinen: die Einfachheit.
Dabei war die Errichtung von Stonehenge für die Menschen damals alles andere als einfach. Das Alter der Anlage wird auf mehr als 5000 Jahre geschätzt. Experten gehen davon aus, dass es viele Millionen von Arbeitsstunden gedauert hat, um die bis zu 50 Tonnen schweren Steine mit der Hand zu behauen, zu transportieren und in der bekannten Formation aufzustellen. Vor allem die horizontalen Decksteine, die auf den senkrechten Pfeilern liegen, lassen uns heute staunen.
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Fragt man zwei Liebende, in welche Stadt sie gern reisen würden, um ihrer Liebe Ausdruck zu verleihen, werden viele wahrscheinlich zwei Städte nennen: Paris und Venedig. Während Paris als »Stadt der Liebe« verschiedenste Aspekte der Liebe verkörpert (naheliegender Weise auch des erotischen), steht Venedig vor allem für die romantische Begegnung zwischen zwei Menschen. Dies ist sicherlich der Grund, warum dort so viele Hochzeiten gefeiert und Flitterwochen verbracht werden.
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Es ist faszinierend, wie der französische Schriftsteller Jules Verne (1828–1905) in seinen Science-Fiction-Werken die Mondfahrt um 100 Jahre voraussah und in Worte fassen konnte. Zugegeben, die Beschreibungen von Reisen an unvorstellbare Orte hatten es ihm angetan: von der Tiefsee („20.000 Meilen unter dem Meer“), über die Erdumrundung („Reise um die Erde in 80 Tagen“) bis ins Erdinnere („Reise zum Mittelpunkt der Erde“). Da durfte der Weltraum nicht fehlen und so schrieb Jules Verne zunächst den Roman „Von der Erde zum Mond“ (»De la Terre à la Lune«, 1865) und später die Fortsetzung „Reise um den Mond“ (»Autour de la Lune«, 1870).
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Diese Scheibe aus Bronze und Gold gehört mit einem Alter von etwa 3.600 Jahren zu den ältesten Fundstücken, die astronomische Phänomene darstellen und dabei Planeten und Sterne am Himmel zeigen. Sie ist deshalb von großem Wert, weil dadurch belegt wird, dass die Menschen aus der Bronzezeit (2200-800 v. Chr.) nicht nur über die handwerklichen Fähigkeiten verfügten, so eine Scheibe aus Metall in dieser Feinheit zu fertigen, sondern vor allem das Wissen über astronomische Vorgänge besaßen. Sie haben das Himmelsgeschehen mit bloßem Auge genau beobachtet und stellten dies in kunstvoller Form dar.
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