Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Der Film »Mondsüchtig«

»Mondsüchtig« aus dem Jahr 1987 ist eine romantische Filmkomödie, in der neben Cher und Nicholas Cage der Vollmond eine echte Hauptrolle spielt. Man sieht ihn unzählige Male im Film am nächtlichen Himmel stehen, anders als zum Beispiel bei »Schlaflos in Seattle«, wo er nur auf dem Filmplakat erscheint. Der Wort »mondsüchtig« im Filmtitel bezieht sich dabei weniger auf das Thema des Schlafwandelns, sondern eher darauf, dass das Verhalten der Menschen bei Vollmond manchmal sonderbar sein kann.

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Die Jagd des Ameisenlöwen bei Vollmond

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Der Ameisenlöwe ist die Larve der Ameisenjungfer, die zu den Netzflüglern gehört. Dieses Insekt wird bis zu 1,5 cm groß und fällt vor allem durch seine großen Kieferzangen auf, die bereits seine räuberische Gesinnung erahnen lassen. Der Ameisenlöwe ist berühmt für seine ausgefeilte Methode zum Beutefang. Er gräbt Trichter in den Sand, die wie eine Falle für andere Insekten (z.B. Ameisen oder Spinnen) funktioniert. Betritt ein Beutetier den Rand des Trichters beginnt der Ameisenlöwe auf dem Grund des Trichters das Tier mit Sand zu bewerfen. Die dabei entstehenden Bewegungen lösen das Abrutschen der Trichterwand aus und befördern die Beute in die Fänge des Ameisenlöwen, der diese mit seinem Gift tötet.

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Mondbäume

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Auch wenn die Vorstellung schön wäre: Es geht hier nicht um Bäume die auf dem Mond wachsen, sondern um Bäume auf der Erde, die aus Samen entstanden sind, die in einer kleinen Dose während der Apollo-14-Mission im Jahre 1971, exakt 34-mal um den Mond kreisten. Für das gemeinsame Projekt der NASA und des USFS (US Forest Service), nahm der Astronaut Stuart Rosa hunderte von Baumsamen mit auf die Reise. Die Samen wurden von fünf verschiedenen Baumarten gewählt: Weihrauch-Kiefer, Platanen, Mammutbaum und die Gewöhnliche Douglasie. Die Samen durchstanden die Schwerelosigkeit und ebenso den luftleeren Raum, als die Dose, in der sie sich befanden, im Vakuum der Dekontaminationskammer zerstört wurde. Die Samen mussten nach diesem Vorfall einzeln eingesammelt werden.

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Der Vollmond in Venedig

Fragt man zwei Liebende, in welche Stadt sie gern reisen würden, um ihrer Liebe Ausdruck zu verleihen, werden viele wahrscheinlich zwei Städte nennen: Paris und Venedig. Während Paris als »Stadt der Liebe« verschiedenste Aspekte der Liebe verkörpert (naheliegender Weise auch des erotischen), steht Venedig vor allem für die romantische Begegnung zwischen zwei Menschen. Dies ist sicherlich der Grund, warum dort so viele Hochzeiten gefeiert und Flitterwochen verbracht werden.

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Wird der Mond verkauft?

Es gibt Geschichten, die sind so kurios, dass man sie erst gar nicht glauben kann. So ist uns vor einigen Tagen die Meldung begegnet, dass sich einige Multimilliardäre zusammengeschlossen haben, um der Welt den Mond abzukaufen. Das Motiv für dieses ungewöhnliche Vorhaben ist offenbar eine Investition in Zukunftsprojekte.

Es ist seit längerem bekannt, dass der Mond für eine zukünftige Nutzung durch den Menschen interessant sein könnte und damit auch als wirtschaftliche Investition attraktiv ist. Dabei geht es vor allem um mögliche Bodenschätze, aber auch um die Möglichkeit einer Bildung von Mondkolonien. Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass der Anbau von Pflanzen – über lange Zeiträume betrachtet – so etwas wie eine sauerstoffhaltige Atmosphäre um den Mond erzeugen könnte. Damit wäre dann eine Besiedelung unseres Erdtrabanten vorstellbar und es scheint fast sicher, dass es genügend Freiwillige geben dürfte, die bereit wären, von der Erde wegzuziehen.

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Das Mondfest in China

In China ist der September-Vollmond ein besonderer Tag. Es ist der Tag des Mondfestes oder Mittherbstfestes. Dieses Fest wird traditionell am 15. Tag des achten Mondmonats des alten chinesischen Kalenders gefeiert. Durch die durchschnittliche Länge des Mondmonats von 29,5 Tagen, ist der 15. Tag in der Regel ein Vollmondtag, in manchen Jahren gibt es leichte Verschiebungen. Das Mondfest gehört zu den wichtigsten Festen Chinas, wird aber auch in Korea und Vietnam gefeiert sowie in den entsprechenden Vierteln der Großstädte rund um den Globus.

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Der Vollmond auf japanischen Farbholzschnitten

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Japanische Holzschnitte haben eine jahrhundertelange Tradition und stehen für hohes handwerkliches Können und künstlerische Ausdruckskraft. Gerade wenn man sich vergegenwärtigt, dass diese Drucktechnik schon im 8. Jahrhundert praktiziert wurde (als der Buchdruck in Europa noch in weiter Ferne lag), wird klar, welche kulturelle Leistung darin liegt. Ein Holzschnitt funktioniert wie ein Stempel, der in einen Holzblock geschnitzt wird. Daraufhin wird die Farbe auf das Holz aufgetragen und auf ein Papier gedruckt. Wenn man verschiedene Farben übereinander druckt benötigt man je Farbe einen eigenen Holzschnitt und erhält somit die charakteristische Tiefenwirkung.

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Der Vollmond bei Paul Klee

Paul Klee (1879–1940) war ein deutscher Maler und Grafiker, einer der großen Namen der klassischen Moderne, also der Zeit zu Beginn und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die in so vielen Stilrichtungen zum Ausdruck kam und heute als Avantgarde der damaligen Zeit gesehen wird. Paul Klee malte kubistisch, expressionistisch, auch surrealistisch. Die Namen seiner Freunde lesen sich wie das »Who’s who« der Kunstszene: August Macke, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Walter Gropius, Robert Delaunay, Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Pablo Picasso …

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Angeln bei Vollmond?

Hat Vollmondlicht einen Einfluss darauf, wie Fische beim Angeln beißen? Manche behaupten, es wäre zwecklos bei Vollmond zu angeln, andere bestehen darauf, das ihre Fänge bei Vollmond besonders groß und kaum zu übertreffen seien.

Man kann davon ausgehen, dass es mehr das Mondlicht ist, was eine Wirkung auf die Fische ausüben könnte, als das astronomische Ereignis Vollmond selbst (das, wie bereits erläutert auch am Tag stattfinden kann). Demzufolge dürfte es kaum einen Unterschied machen, ob man in der Nacht vor/nach dem Vollmond oder in der Vollmondnacht selbst angelt, denn die Lichtmenge ist hier annähernd gleich und wird deutlich mehr durch Wolken und Wetter beeinflusst, als durch die exakte Planetenkonstellation.

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Ein Hotel auf dem Mond?

Ein Hotel auf dem Mond – das hört sich zunächst utopisch an oder auch absurd. Tatsache ist, dass der Mensch darüber nachdenkt, den Weltraum oder andere Himmelskörper zu besiedeln und zu bewohnen, seitdem er sich damit beschäftigt, in den Weltraum zu fliegen. Und glaubt man den Aussagen der verschiedenen Unternehmen, die Hotels jenseits der Erde planen, muss es eine große Nachfrage geben. Die wäre auch notwendig, wenn sich so ein Projekt rechnen soll. Oder ist es nur das Prestige und die Öffentlichkeitswirkung, die so ein Vorhaben einbringen und damit rechtfertigen würde?

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