Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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„Dunkel war’s, der Mond schien helle …“

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Wer kennt dieses Gedicht nicht? Es ist ein faszinierendes Werk, das ungewöhnlicherweise keinem bestimmten Dichter zugeordnet werden kann. Wahrscheinlich ist es im 19. Jahrhundert entstanden und wurde dann dem „Volksmund“ zugeschrieben. Es gab immer wieder Spekulationen darüber, ob hinter den berühmten Zeilen eventuell bekannte Name, wie Johann Wolfgang von Goethe, Lewis Carroll oder Christian Morgenstern stehen könnten.

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Der »Moon Pie« – ein Mond-Keks

Wir haben bereits über Vollmond-Delikatessen berichtet, die bei Vollmond hergestellt werden. Besonders beliebt sind hier vor allem Vollmond-Brot, -Käse, -Wurst, -Kaffee, -Bier und -Wasser. Es gibt aber auch Nahrungsmittel die einfach durch ihre Form mit dem Mond in Verbindung gebracht wurden und damit den Mond im Namen tragen. So zum Beispiel der Mondkuchen beim chinesischen Mondfest oder der amerikanische »Moon Pie«, ein Sandwich-Keks, der seit 1917 hergestellt wird.

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Der Mond in der Astrologie

In der Astrologie, der Lehre von der Deutung und Bedeutung von Sternenkonstellationen für das menschliche Leben, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der Sonne in unserer Gesellschaft und die unbedeutende Rolle, die der Mond darin spielt. Jeder weiß »sein« Tierkreiszeichen, also den Stand der Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt. Wenn man beispielsweise sagt »Ich bin Wassermann« meint man damit, dass die Sonne bei der Geburt im Tierkreiszeichen Wassermann stand. Auch den Aszendenten, als das Zeichen, das zum Geburtszeitpunkt am östlichen Horizont stand (lat. ascendere = aufsteigen) wissen zumindest noch einige Menschen. Aber in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Geburtshoroskop steht, wissen nur die wenigsten.

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Vollmondzauber in „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“

In diesen Artikel geht es um den Stop-Motion-Film „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) von Tim Burton, dem Meister skurriler und subtiler Inszenierungen. Der Film basiert auf der russischen Sage „Die Leichenbraut“ und greift das Thema einer Hochzeit zweier Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftskreisen (Victor & Victoria) bzw. gegensätzlichen Welten (Victor & Emily) auf, mit den sich daraus ergebenden Spannungen.

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Der Vollmond, das Auge und das Rasiermesser im Film »Ein andalusischer Hund«

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Dieser Klassiker des surrealistischen Films (im französischen Original »Un chien andalou«) von Luis Buñuel und Salvador Dalí aus dem Jahre 1929 rief bei seiner Veröffentlichung in Paris sehr unterschiedliche Reaktionen hervor. Auch aus heutiger Sicht polarisiert der Film, wobei die Anerkennung seines künstlerischen Wertes unbestritten ist.

Das ca. 16-minütige Werk besteht aus einer Aneinanderreihung von einzelnen Sequenzen, die verschiedene Begegnungen von Männern und Frauen zeigen. Es sind traumartige, symbolhafte und teilweise absurde Szenen, die keine Handlung im klassischen Sinn ergeben. Dennoch bildet der Film so etwas wie eine Entwicklung ab, die aber wetgehend unverständlich bleibt.

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Die Mondreisen von Jules Verne

Es ist faszinierend, wie der französische Schriftsteller Jules Verne (1828–1905) in seinen Science-Fiction-Werken die Mondfahrt um 100 Jahre voraussah und in Worte fassen konnte. Zugegeben, die Beschreibungen von Reisen an unvorstellbare Orte hatten es ihm angetan: von der Tiefsee („20.000 Meilen unter dem Meer“), über die Erdumrundung („Reise um die Erde in 80 Tagen“) bis ins Erdinnere („Reise zum Mittelpunkt der Erde“). Da durfte der Weltraum nicht fehlen und so schrieb Jules Verne zunächst den Roman „Von der Erde zum Mond“ (»De la Terre à la Lune«, 1865) und später die Fortsetzung „Reise um den Mond“ (»Autour de la Lune«, 1870).

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Der Mond bei Mark Twain

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Es gibt ein berühmtes Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain (1835–1910), das aus seinem satirischen Reisebericht »Bummel durch Europa« aus dem Jahr 1880 stammt: »Jeder Mensch ist wie ein Mond, er hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt«. Er spielt dabei auf die astronomische Tatsache an, dass der Mond der Erde durch die gebundene Rotation stets nur eine Seite zuwendet. Die Rückseite des Mondes bleibt uns von der Erde aus betrachtet verborgen.

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Die Mondsonde LADEE – die Fortsetzung

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Wie im September 2013 berichtet, schickte die NASA die Mondsonde LADEE (Abkürzung für: Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) ins All um den Mond zu umkreisen und zu erkunden. Vor allem die Entstehung des Eises an den Mondpolen war von besonderem Interesse. Die Raumsonde sammelte außerdem Messdaten über Staubpartikel und Gase, die sich nah an der Oberfläche des Mondes befinden.

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Der Mondlicht-Topas

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Außer dem Mondstein gibt es noch ein anderes Mineral mit dem Mond im Namen: den Mondlicht-Topas. Der Topas ist eine Verbindung aus Aluminium, Fluor und Silizium und besitzt die Härte 8 auf der Mohshärte-Skala von 1 (= Selenit) bis 10 (= Diamant). Er ist somit ein sehr hartes Mineral. Topase existieren weltweit, die meisten Funde stammen aber aus Brasilien. Wenn die Bedingungen zum Wachstum dieses Minerals günstig sind, können sie leicht ein Gewicht von bis zu 100 kg und mehr erreichen. Der größte Topas, der je gefunden wurde, war 1 m lang und hatte ein Gewicht von 2500 kg (Mosambik, Afrika).

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Der Vollmond der Indianer

Wie alle Ureinwohner eines Landes haben auch die Indianer als Bewohner des amerikanischen Kontinents einen Bezug zum Mondgeschehen und zum Vollmond. Er findet sich in der Mythologie wieder und ebenso in den entsprechenden Lebensweisen. Statt des Begriffs »Indianer« wird heute übrigens allgemein die Bezeichnung »Indigene Völker Amerikas« (einheimische Völker Amerikas) verwendet. Man möchte hier politically correct sein.

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