Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Das Mondlicht in „Drachenzähmen leicht gemacht“

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Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Cressida Cowell (2003), kam im Jahre 2010 in die Kinos und wurde mit Einnahmen in Höhe von rund 500 Mio US-Dollar zu einem der erfolgreichsten Animationsfilme. Es ist neben der eindrucksvollen technischen Qualität der Animationen vor allem die Geschichte um den Wikingersohn Hicks, der mit seinen Fähigkeiten, die bis dahin als menschenfeindlich geltenden Drachen zu zähmen, geradewegs in die Herzen der Zuschauer fliegt.

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Der Mond in der Astrologie

In der Astrologie, der Lehre von der Deutung und Bedeutung von Sternenkonstellationen für das menschliche Leben, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der Sonne in unserer Gesellschaft und die unbedeutende Rolle, die der Mond darin spielt. Jeder weiß »sein« Tierkreiszeichen, also den Stand der Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt. Wenn man beispielsweise sagt »Ich bin Wassermann« meint man damit, dass die Sonne bei der Geburt im Tierkreiszeichen Wassermann stand. Auch den Aszendenten, als das Zeichen, das zum Geburtszeitpunkt am östlichen Horizont stand (lat. ascendere = aufsteigen) wissen zumindest noch einige Menschen. Aber in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Geburtshoroskop steht, wissen nur die wenigsten.

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Der Vollmond im »Tanz der Vampire«

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Die Horrorkomodie »Tanz der Vampire« aus dem Jahr 1967 von Regisseur Roman Polański ist ein Klassiker des Genres. Der Film erzählt die Geschichte um den Vampirforscher Professor Abronsius und seinen Assistenten Alfred (gespielt von Roman Polański selbst), die in den verschneiten Bergen Transsylvaniens auf Vampirjagd gehen und dabei allerlei skurrilen Gestalten begegnen und natürlich der schönen Wirtstochter Sarah (gespielt von Sharon Tate, die Polański 1968 heiratete). Der Film besticht durch seine bizarre und gleichzeitig komische Atmosphäre, erzeugt durch das gekonnte Zusammenwirken von Licht, Musik, Kulissen und Darstellern. Dabei schwingen auch satirische Elemente mit, wenn die marode Aristokratie in Form von Untoten dargestellt wird.

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Halloween und der Vollmond

Im Jahr 2020 fällt der Vollmond auf einen 31. Oktober und die Halloween-Party kann im Vollmondlicht stattfinden. Das passt offenbar gut zusammen in der Vorstellung der Menschen, denn wo man hinsieht, ist in Darstellungen zu Halloween der Vollmond zu sehen. Historisch gesehen gibt es allerdings keinen Zusammenhang. Halloween ist der Abend vor Allerheiligen (Englisch: »All Hallows‘ Eve«). Der Grundgedanke des Festes ist das Gedenken der Heiligen und in diesem Zusammenhang der Wunsch, die bösen Geister zu vertreiben. So kamen die gruseligen Kostüme ins Spiel.

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Peter Pan und der Vollmond

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen wurde. Sie ist schon über 100 Jahre alt (Uraufführung als Bühnenstück in London im Jahr 1904) und unzählige Male aufgeführt und verfilmt worden. Und immer wieder begegnet einem neben dem Zauber und den fantasievollen Figuren eines: der Vollmond.

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Moonraker – eine englische Legende

Auch wenn der Titel dieses Artikels dies nahelegt, geht es im Folgenden nicht um James Bond, den berühmten Geheimagenten Ihrer Majestät, sondern um eine andere Legende, die sich im südenglischen Wiltshire zugetragen haben soll.

Eine Bande von Alkohol-Schmugglern versuchte damals, ihre Fässer im Teich eines Dorfes vor den Augen der offiziellen Steuereintreiber zu verstecken. Als sie von diesen nachts am Ufer angetroffen und zur Rede gestellt wurden, versuchten die Schmuggler mit Gartenwerkzeugen die Wasseroberfläche zu rechen, um den Blick auf die Fässer zu erschweren. Sie behaupteten dabei, sie wollten einen runden Käse aus dem Teich holen und deuteten auf das Spiegelbild des Vollmonds im Wasser. Die Amtspersonen erklärten sie für nicht ganz bei Verstand und ließen sie gewähren.

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Die Sexstellung „Vollmond“

Nun wird es heiß, denn es gibt sie tatsächlich: die Sexstellung, die sich „Vollmond“ nennt, zumindest in der deutschen Sprache. Nicht überall wird sie so genannt, im Englischen spricht man beispielsweise von „Reverse Cowgirl“. Das macht neugierig …
Bei dieser Stellung liegt ein Partner auf dem Rücken (in der Regel der Mann) und der andere Partner (in der Regel die Frau) sitzt in hockender Stellung auf ihm, wobei sie der liegenden Person den Rücken und damit das Gesäß zuwendet.

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Zunehmend oder abnehmend?

Hier geht es nicht um Diäten oder die neuesten Tricks für die ewig unerreichbare schlanke Linie, sondern darum, wie man am Himmel den zunehmenden Mond vom abnehmenden Mond unterscheiden kann. Man bezeichnet mit »zunehmend« die Mondphasen zwischen Neumond und Vollmond (also den Zeitraum, wenn die Sichel sich immer mehr rundet), während »abnehmend« die Mondphasen zwischen Vollmond und Neumond bezeichnet (wenn also die Sichel immer dünner wird). Um sich zu merken, auf welcher Seite die Rundung ist, gibt es einige nette Eselsbrücken.

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Der Vollmond auf japanischen Farbholzschnitten

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Japanische Holzschnitte haben eine jahrhundertelange Tradition und stehen für hohes handwerkliches Können und künstlerische Ausdruckskraft. Gerade wenn man sich vergegenwärtigt, dass diese Drucktechnik schon im 8. Jahrhundert praktiziert wurde (als der Buchdruck in Europa noch in weiter Ferne lag), wird klar, welche kulturelle Leistung darin liegt. Ein Holzschnitt funktioniert wie ein Stempel, der in einen Holzblock geschnitzt wird. Daraufhin wird die Farbe auf das Holz aufgetragen und auf ein Papier gedruckt. Wenn man verschiedene Farben übereinander druckt benötigt man je Farbe einen eigenen Holzschnitt und erhält somit die charakteristische Tiefenwirkung.

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