Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Eine Sonde ist ein unbemanntes Flugobjekt, mit dem man den Weltraum erkunden kann. Anders als ein Satellit umkreist eine Sonde nicht die Erde, sondern fliegt zu anderen Himmelskörpern, die sie dann auch umkreisen kann, man nennt sie dann Orbiter. Zwei von diesen Sonden sind seit 10. September 2011 unterwegs zum Mond, um diesen mit noch nie dagewesener Genauigkeit neu zu vermessen. Die GRAIL Mondsonden haben zum Jahreswechsel 2011/12 planmäßig die Umlaufbahn des Mondes erreicht und sind nun bei der Arbeit, bis sie irgendwann auf der Mondoberfläche zerschellen werden. In der Zwischenzeit werden sie aber jede Menge Daten an die Erde geschickt haben.
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Seit über 50 Jahren kämpft James Bond, der von Ian Fleming erfundene Geheimagent 007 des britischen Geheimdienstes MI6, auf der Leinwand gegen die Bösewichter dieser Welt, begleitet von technischen Spielereien, allerlei Explosionen und stets schönen Frauen. Es gibt viele Szenen bei Nacht und man möchte annehmen, dass hier öftermal der Vollmond zu sehen sein müsste … weit gefehlt! Wir konnten nur einen Bond-Streifen ausmachen, in dem der Vollmond zu sehen ist: MOONRAKER aus dem Jahr 1979 – und hier nur am Anfang und am Ende des Films.
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Wenn sich Sonnenlicht in feinen Wassertropfen in der Luft spiegelt und bricht, entsteht ein Regenbogen. Wie ist das nun, wenn sich das gleiche bei Mondlicht ereignet, gibt es dann auch einen Regenbogen? Wir finden die Vorstellung eines Mondregenbogens jedenfalls faszinierend …
Machen wir einen kleinen Abstecher in die Physik. Was wir beim Regenbogen als bogenförmiges Band aus farbigem Licht sehen, sind die Spektralfarben, die entstehen wenn das „weiße“ Sonnenlicht in seine verschiedenen Wellenlängen aufgefächert wird und diese von uns als verschiedene Farben wahrgenommen werden. Diese Zerlegung findet auch statt, wenn das Licht durch ein Prisma aus Glas geschickt wird.
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Inspiriert durch eine Reise an die Küste von Maine USA, kreierte der amerikanische Maler und Lithograf Fitz Hugh Lane (1804–1865) – auch bekannt als Fitz Henry Lane – im Jahr 1855 das Vollmondgemälde »Fishing Party«. Er war ein Vertreter des amerikanischen Luminismus, eine Kunstrichtung, die eine bestimmte Form der lichtdurchfluteten Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert bezeichnet (lumen = lat. Licht).
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Nun wird es heiß, denn es gibt sie tatsächlich: die Sexstellung, die sich „Vollmond“ nennt, zumindest in der deutschen Sprache. Nicht überall wird sie so genannt, im Englischen spricht man beispielsweise von „Reverse Cowgirl“. Das macht neugierig …
Bei dieser Stellung liegt ein Partner auf dem Rücken (in der Regel der Mann) und der andere Partner (in der Regel die Frau) sitzt in hockender Stellung auf ihm, wobei sie der liegenden Person den Rücken und damit das Gesäß zuwendet.
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Die Fotografie war noch nicht erfunden, als der britische Maler J. M. William Turner (1775–1851) im Jahr 1796 sein Bild »Fischer auf See« malte, auf dem er eine nächtliche Szenerie auf stürmischer See darstellte, die vom Vollmond in schweren Wolken beleuchtet wird. Das Bild war das erste ausgestellte Ölgemälde des damals 21-jährigen Turner und markierte den Beginn einer großen Karriere.
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Wie wir bereits in unserem Artikel über das Schlafwandeln geschrieben hatten, wurde in der Vergangenheit ein Zusammenhang gesehen zwischen dem Mondlicht und Menschen, die sich ungewöhnlich, verrückt oder bedrohlich verhielten. Man nahm an, dass das Mondlicht dieses Verhalten verursacht und sprach dann von »lunatisch«, was vom Lateinischen »lunatus« abstammt und soviel bedeutet wie »vom Mond beeinflusst«. Im Englischen wurde der Begriff »lunatic« über mehrere Jahrhunderte für viele Formen von geistigen Krankheiten verwendet. Da man sich viele dieser Krankheiten über lange Zeit nicht erklären konnte (und es gibt auch heute genug offene Fragen), brauchte man einen Bezugspunkt, ein Wort, dass den Weg durch die Dunkelheit begleiten konnte. Der Mond kam da sehr gelegen.
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Es ist wieder Zeit für einen Song zum Thema Mond: »Moondance« von Van Morrison. Das im Februar 1970 auf dem gleichnamigen Album veröffentlichte Stück des nordirischen Musikers gehört zu den Klassikern der Mondlieder. Es bewegt sich stilitisch zwischen Rhythm & Blues und Countryrock, lässt aber auch Jazz-Einflüsse erkennen. »Moondance« platzierte sich in den englischen und amerikanischen Charts. Es war zwar kein Megahit, gehört aber dennoch bis heute zum Konzert-Repertoire von ›Van the Man‹ und ist auch immer wieder im Radio zu hören.
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Nach den USA und der Sowjetunion wird China mit seinem Raumfahrtprogramm als dritte Nation der Welt zum Mond reisen und langfristig wahrscheinlich dort auch mit Astronauten landen. Vorerst ist seit 1. Dezember 2013 ein unbemanntes chinesisches Raumschiff »Chang’e-3« (Mondfee) zum Mond unterwegs, das am 14. Dezember im Mare Imbrium landen soll und einen Rover zur Erkundung der Mondoberfläche transportiert. Das Fahrzeug heißt »Yutu« (Jadehase).
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Ab und zu gibt es einen „Blue Moon“. So nennt man den zweiten Vollmond innerhalb eines Monats. Dies passiert von Zeit zu Zeit, da der Mondzyklus mit durchschnittlich 29,5 Tagen kürzer ist als der normale Kalendermonat. Warum der doppelte Vollmond „Blue Moon“ genannt wird, hatten wir ja bereits hier beschrieben.
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