Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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»Moondance« von Van Morrison

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Es ist wieder Zeit für einen Song zum Thema Mond: »Moondance« von Van Morrison. Das im Februar 1970 auf dem gleichnamigen Album veröffentlichte Stück des nordirischen Musikers gehört zu den Klassikern der Mondlieder. Es bewegt sich stilitisch zwischen Rhythm & Blues und Countryrock, lässt aber auch Jazz-Einflüsse erkennen. »Moondance« platzierte sich in den englischen und amerikanischen Charts. Es war zwar kein Megahit, gehört aber dennoch bis heute zum Konzert-Repertoire von ›Van the Man‹ und ist auch immer wieder im Radio zu hören.

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Die Mondblume

Es gibt eine Pflanze mit lateinischem Namen Ipomoea alba, die auch »Mondblume« genannt wird, weil sich ihre Blüten am Abend und in der Nacht öffnen und weil ihre runde, weiße Form an den Vollmond erinnert. Sie wächst in tropischen und subtropischen Gebieten, vor allem in Argentinien, Mexiko und Florida. Die Mondblume ist eine Kletterpflanze aus der Gattung der Prunkwinden (Ipomea), eine Gattung, zu der übrigens auch die Süßkartoffel gehört (vor allem in China, Nigeria und Uganda angebaut).

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Mondbrücken

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Eine Mondbrücke ist eine Brücke für Fußgänger, deren halbkreisförmiger Bogen sich durch die Reflexion im Wasser zu einem Kreis ergänzt und damit an den Vollmond erinnert. Die hohe Bogenform hatte früher vor allem den Sinn, dass Schiffe die Brücke unterqueren konnten. Mondbrücken haben ihren Ursprung in der asiatischen Kultur und wurden oft in japanischen und chinesischen Gärten gebaut. Die verwendeten Materialien waren meist Holz, Stein und Metall.

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Das Mondkalb

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Das Wort »Mondkalb« hat eine traurige Geschichte, denn es wurde in früheren Jahrhunderten verwendet für Kälber, die mit Fehlbildungen zur Welt kamen. Man nahm an, dass dafür der Mond verantwortlich sei, der allgemein für die weibliche und dunkle Seite des Lebens gesehen wurde. Nicht gerade fair gegenüber dem Mond und leider bezeichnend für eine Geisteshaltung, die das Männliche dem Guten und das Weibliche dem Bösen zuordnen wollte.

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Michael Jacksons Film „Moonwalker“

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„Moonwalker“ ist ein Musikfilm aus dem Jahr 1988 mit Michael Jackson in der Hauptrolle. Der Film ist eine wilde und poppige Mischung aus Musikvideos, Konzertmitschnitten, Aktionszenen, Science-Fiction-Effekten und Cartoons – also weniger ein klassischer Film, als vielmehr eine Collage. Die Filmhandlung dreht sich darum, wie Michael drei Kinder (gespielt u.a. von Sean Lennon, dem Sohn von John Lennon) und die Kinder der Welt vor den Machenschaften des Bösewichts Mr. Big (gespielt von Joe Pesci) rettet.

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Eugene Shoemaker und der Mond als letzte Ruhestätte

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Viele Menschen träumen davon, irgendwann ins Weltall zu reisen oder einen fremden Himmelskörper zu betreten. Und trotz der faszinierenden Bilder und Filme, die wir mittlerweile auf der Erde genießen können, bleibt der Wunsch, diesen Anblick selbst zu erleben. Der deutsche Wissenschaftsastronaut Ulrich Walter erzählte dazu kürzlich, dass der Blick auf die Erde in der Schwerelosigkeit und die Erkenntnis, selbst nicht das Zentrum zu sein, das eigene Denken grundlegend verändern würde. Er sei »da oben« im Weltall immer glücklich gewesen.

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Mooning – den nackten Hintern zeigen

Das Hinterteil des Menschen wird bisweilen mit dem Mond in Verbindung gebracht, wie sich auch bei der sogenannten Sexstellung „Vollmond“ zeigt. Dies liegt an der großen, runden Form der Gesäßbacken, die bei richtiger Beleuchtung und dem richtigen Blickwinkel bisweilen an die Mondkugel erinnern können.

Wenn jemand öffentlich seinen Popo zeigt, tut er oder sie dies in der Regel, um eine gesellschaftliche Norm zu brechen und Protest oder Geringschätzung auszudrücken. Oder aber aus Spaß daran, andere Menschen zu provozieren. Dieses „Hintern blankziehen“ nennt man im Englischen „mooning“. Es leitet sich vom Verb „to moon“ ab, was „dem (Mond)licht aussetzen“ bedeutet.

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Der Vollmond bei Marc Chagall

Es gibt wahrscheinlich wenige Maler, die so häufig den Vollmond in ihren Bildern verwendet haben wie Marc Chagall (1887–1985), der französische Künstler russisch-jüdischer Herkunft, der wegen seiner symbolhaften Formen und Farben als »le poète« (der Poet) unter den Malern galt.
Chagall hat fast ein Jahrhundert gelebt und wenn man ihn stilistisch überhaupt einordnen kann, dann am ehesten zum Expressionismus. Er hat in Russland, Frankreich (v.a. Paris) und in den USA (v.a. New York) gewirkt und war Zeit seines Lebens innerlich und äußerlich auf der Reise.

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Der Raumanzug

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Wenn man es genau betrachtet, werden wir Menschen den Mond nie direkt berühren können, denn selbst wenn ein Astronaut auf seiner Oberfläche steht und mit der Hand den Boden berührt, ist da immer ein Handschuh und Raumanzug dazwischen, ohne den das Überleben im Weltall oder auf fremden Himmelskörpern (man denke auch an den Mars) nicht möglich ist.

Es gibt verschiedene Gefahren, vor denen ein Raumanzug seinen Träger schützt: Vakuum, Kälte und Hitze, Schwerelosigkeit, Mikrometeoriten und Strahlung. Dabei wird unterschieden zwischen Anzügen, die nur innerhalb der Raumkapseln getragen werden bei bestimmten Manövern und Anzügen, mit denen Weltraumspaziergänge unternommen werden, das Raumschiff also verlassen wird.

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