Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
Mehr lesen
Wie im September 2013 berichtet, schickte die NASA die Mondsonde LADEE (Abkürzung für: Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) ins All um den Mond zu umkreisen und zu erkunden. Vor allem die Entstehung des Eises an den Mondpolen war von besonderem Interesse. Die Raumsonde sammelte außerdem Messdaten über Staubpartikel und Gase, die sich nah an der Oberfläche des Mondes befinden.
Mehr lesen
In Japan existiert ein Brauch, der „Tsukimi“ oder auch „Otsukimi“ genannt wird, was wörtlich „Mond-Betrachtung“ bedeutet (tsuki = jap. Mond). Diese Tradition geht bis in die Heian-Zeit (794–1192) zurück, in der sich die japanische Kultur und Künste in hohem Maße verfeinerten. Damals wurden Elemente des chinesischen „Mid-Autumn Moon Festival“ in Japan eingeführt und hierzu im achten Sonnenmonat (der nach unserem heutigen Kalender dem September entspricht) Feste gefeiert und Rituale abgehalten.
Mehr lesen
Was hat ein Astronaut am Handgelenk? Man möchte es nicht glauben, aber es ist etwas ganz und gar Irdisches: eine Armbanduhr. Denn die Zeitangabe ist neben den Koordinaten, die seine Position im Weltraum anzeigen die wichtigste Information für seine Mission und sein Leben. Und obwohl Astronauten umgeben sind von Instrumenten aller Art hat man bereits in den ersten Tagen der Raumfahrt daran gedacht, die Besatzung zur Sicherheit mit Armbanduhren auszustatten. Mit besonderen Modellen versteht sich.
Mehr lesen
Die Fotografie war noch nicht erfunden, als der britische Maler J. M. William Turner (1775–1851) im Jahr 1796 sein Bild »Fischer auf See« malte, auf dem er eine nächtliche Szenerie auf stürmischer See darstellte, die vom Vollmond in schweren Wolken beleuchtet wird. Das Bild war das erste ausgestellte Ölgemälde des damals 21-jährigen Turner und markierte den Beginn einer großen Karriere.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert,
Sehenswert | 3 Kommentare
Heute ist Freitag der 13. und wir wollen betrachten, ob man darin Glück sehen kann und was das mit dem Vollmond zu tun hat. Interessanterweise hat sich die Bewertung der Zahl 13 in verschiedenen Ländern und Kulturen in unterschiedliche Richtungen entwickelt und man findet ebenso viele Beispiele, die für Unglück, wie solche, die für Glück sprechen.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert | 5 Kommentare
… diese Zeile aus dem Gedicht „Abendlied“ von 1778 des Dichters Matthias Claudius (1740–1815) gehört zu den bekanntesten Gedichten der deutschen Literatur, nicht zuletzt deshalb, weil es vielfach vertont wurde und damit nicht nur durch seine Worte, sondern auch als Melodie in Erinnerung bleibt. Vor allem als Kinder-Schlaflied hat es jeder schon einmal gehört oder selbst für seine Kinder gesungen:
Mehr lesen
Wie wir bereits in unserem Artikel über das Schlafwandeln geschrieben hatten, wurde in der Vergangenheit ein Zusammenhang gesehen zwischen dem Mondlicht und Menschen, die sich ungewöhnlich, verrückt oder bedrohlich verhielten. Man nahm an, dass das Mondlicht dieses Verhalten verursacht und sprach dann von „lunatisch“, was vom Lateinischen „lunatus“ abstammt und soviel bedeutet wie »vom Mond beeinflusst«. Im Englischen wurde der Begriff „lunatic“ über mehrere Jahrhunderte für viele Formen von geistigen Krankheiten verwendet. Da man sich viele dieser Krankheiten über lange Zeit nicht erklären konnte (und es gibt auch heute genug offene Fragen), brauchte man einen Bezugspunkt, ein Wort, dass den Weg durch die Dunkelheit begleiten konnte. Der Mond kam da sehr gelegen.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert | 5 Kommentare
Vor über 400 Jahren, malte der deutsche Künstler Adam Elsheimer (1578–1610) das Bild »Die Flucht nach Ägypten« (1609) mit der er die bekannte biblische Szene der Flucht von Joseph und Maria mit dem Jesuskind darstellte. Das Besondere an diesem Gemälde ist, dass es den Vollmond und den Sternenhimmel mit bis dahin nie dagewesener Detailgenauigkeit zeigt. Wissenschaftler – so beispielsweise Dr. Christian Sicka vom Deutschen Museum München – haben das Werk untersucht und kommen zu dem Schluss, dass es sich wahrscheinlich um die erste astronomisch korrekte und naturgetreue Darstellung des Nachthimmels in der Malerei handeln dürfte. Man kann deutlich die Mondmeere auf der Mondoberfläche sowie die Milchstraße erkennen, außerdem eine klare Helligkeitsabstufung der einzelnen Sterne.
Mehr lesen
Es gibt Geschichten, die sind so kurios, dass man sie erst gar nicht glauben kann. So ist uns vor einigen Tagen die Meldung begegnet, dass sich einige Multimilliardäre zusammengeschlossen haben, um der Welt den Mond abzukaufen. Das Motiv für dieses ungewöhnliche Vorhaben ist offenbar eine Investition in Zukunftsprojekte.
Es ist seit längerem bekannt, dass der Mond für eine zukünftige Nutzung durch den Menschen interessant sein könnte und damit auch als wirtschaftliche Investition attraktiv ist. Dabei geht es vor allem um mögliche Bodenschätze, aber auch um die Möglichkeit einer Bildung von Mondkolonien. Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass der Anbau von Pflanzen – über lange Zeiträume betrachtet – so etwas wie eine sauerstoffhaltige Atmosphäre um den Mond erzeugen könnte. Damit wäre dann eine Besiedelung unseres Erdtrabanten vorstellbar und es scheint fast sicher, dass es genügend Freiwillige geben dürfte, die bereit wären, von der Erde wegzuziehen.
Mehr lesen
Rubrik:
Lesenswert,
Unbeschwert | 1 Kommentar
Wir haben ja bereits das Wort »Vollmond« in der Bibel gesucht und gefunden, allerdings nur an zwei Stellen im Alten Testament (Psalm 81, Vers 3–4 und Sprüche 7, Vers 18–20). Dies ist verwunderlich, da das Letze Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern bei Vollmond stattgefunden haben muss, und demzufolge im Neuen Testament erwähnt hätte werden müssen.
Wir haben die Suche nun erweitert und nach dem Wort »Mond« in der Bibel gesucht. Auch hier finden sich die meisten Stellen in den Prophetenbüchern und Psalmen des Alten Testaments. Drei Stellen gibt es allerdings auch im Neuen Testament, bei Lukas und Markus.
Mehr lesen