Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Magha Puja – die Vollmondfeier in Südostasien

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Māgha Pūjā ist ein bedeutender buddhistischer Feiertag, der in Thailand, Laos, Kambodscha und Sri Lanka am Vollmondtag des dritten Monats des thailändischen Mondkalenders im Februar/März gefeiert wird. Das Wort Māgha bezeichnet den Monat und Pūjā die Verehrung. Der Legende nach haben sich an diesem Tag 1.250 Mönche zusammengefunden, um Buddhas zu treffen.

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Der Tod von Cyrano im Vollmondlicht

Cyrano de Bergerac (1619–1655) war ein französischer Schriftsteller, der weniger durch seine eigenen Stücke [*], als durch ein Werk über seine Person von Edmond Rostand (1868–1918) aus dem Jahr 1897 bekannt wurde. Das Stück heißt wie er „Cyrano de Bergerac“ und wurde im selben Jahr in Paris als Theaterstück uraufgeführt.
Bis heute wurde es vielfach inszeniert und verfilmt. Am bekanntesten ist sicherlich der Film von 1990 mit Gerard Depardieu in der Hauptrolle. Alle Dialoge werden in Versform gesprochen, was dem Ganzen eine historisierende aber auch eindringlich poetische Wirkung verleiht.

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Neumond – das Gegenteil von Vollmond!

Neumond ist der Gegenpol zum Vollmond, also der Zeitpunkt, zu dem der Mond für uns Menschen nicht sichtbar ist am Himmel. Vielleicht wird ihm deshalb weniger Beachtung geschenkt, denn was man nicht sieht, das kommt weniger stark ins Bewusstsein.
Es gibt aber einen Aspekt, der dem Neumond immer wieder Bedeutung und Faszination verleiht. Es ist das Wort »neu« und der damit beschriebene Moment der Erneuerung und des Neubeginns. Dieses Wort findet sich in verschiedenen Sprachen wieder:

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Der Herzschlag des Vollmonds

Wir haben die Besucherzahlen unserer Vollmondseiten mit der Kurve eines Elektrokardiogramms (EKG) verglichen und eine erstaunliche Ähnlichkeit festgestellt. Fast erscheint es so, dass die Aufmerksamkeit, die wir Menschen dem Vollmond schenken, einen eigenen Herzschlag hat …

Es ist klar, dass das Interesse am Vollmond mit seinem Rhythmus zusammenhängt. Die durchschnittliche Länge eines Mondmonats beträgt ca. 29,5 Tage, also etwas mehr als vier Wochen und etwas weniger als ein Kalendermonat. Man kann sagen, dass bei Vollmond sehr viele Menschen auf den Mond schauen, in den anderen Mondphasen sind es deutlich weniger.

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Der Mond in den Flitterwochen

Im Deutschen nennen wir die Wochen nach der Hochzeit »Flitterwochen« und das hat ganz offensichtlich gar nichts mit dem Mond zu tun. In vielen Sprachen klingt das anders, da spricht man vom »Honigmond«, was sich von »Honigmonat« ableitet, und somit eine bestimmten Zeit der besonderen Süße nach der Vermählung bezeichnet. Nicht immer wurde allerdings die Verbindung zum Mond positiv gedeutet, denn man sah im abnehmendem Mond symbolisch das Abnehmen der Anziehungskraft, die das glückliche Paar nach der Hochzeit im Verlauf der Zeit erfährt.

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Die Mondblume

Es gibt eine Pflanze mit lateinischem Namen Ipomoea alba, die auch »Mondblume« genannt wird, weil sich ihre Blüten am Abend und in der Nacht öffnen und weil ihre runde, weiße Form an den Vollmond erinnert. Sie wächst in tropischen und subtropischen Gebieten, vor allem in Argentinien, Mexiko und Florida. Die Mondblume ist eine Kletterpflanze aus der Gattung der Prunkwinden (Ipomea), eine Gattung, zu der übrigens auch die Süßkartoffel gehört (vor allem in China, Nigeria und Uganda angebaut).

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Die Mondreisen von Jules Verne

Es ist faszinierend, wie der französische Schriftsteller Jules Verne (1828–1905) in seinen Science-Fiction-Werken die Mondfahrt um 100 Jahre voraussah und in Worte fassen konnte. Zugegeben, die Beschreibungen von Reisen an unvorstellbare Orte hatten es ihm angetan: von der Tiefsee („20.000 Meilen unter dem Meer“), über die Erdumrundung („Reise um die Erde in 80 Tagen“) bis ins Erdinnere („Reise zum Mittelpunkt der Erde“). Da durfte der Weltraum nicht fehlen und so schrieb Jules Verne zunächst den Roman „Von der Erde zum Mond“ (»De la Terre à la Lune«, 1865) und später die Fortsetzung „Reise um den Mond“ (»Autour de la Lune«, 1870).

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Das Letzte Abendmahl bei Vollmond

Kurz vor Ostern werfen wir einen Blick auf die christliche Religion und stellen fest, dass es ein wichtiges Ereignis gibt, das bei Vollmond stattgefunden haben muss: das letzte Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern. Geschichtlich betrachtet geht das Abendmahl auf das jüdische Pessachmahl zurück, das traditionell am Vorabend des Pessach stattfindet (Seder). Dieses Mahl wird am 14. Nisan gefeiert, der immer am ersten Vollmond nach der Tag- und Nachtgleiche – also dem Frühlingsbeginn – ist. So wurde später auch die Berechnung des Osterdatums festgelegt: »Ostern ist am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.«

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Ein Grundstück auf dem Mond?

Immer wieder liest man von der Möglichkeit, ein Mondgrundstück zu kaufen. Ist das eine ernstzunehmende Sache oder eher ein Gag beziehungsweise eine clevere Verkaufsidee? Betrachtet man das Ganze etwas genauer, werden einige erstaunliche Details sichtbar …

Als in den 1960er-Jahren der bemannte Raumflug begann und eine Reise zum Mond wahrscheinlicher wurde, versuchten die Nationen das Thema der Besitzverhältnisse im Weltraum zu regeln und entwarfen 1967 den »Weltraumvertrag«, der Staaten verbietet, den Weltraum und seine Himmelskörper zu eigennützigen oder militärischen Zwecken zu nutzen. Dieser Vertrag wurde von 98 Staaten unterzeichnet, darunter auch die damaligen Supermächte USA und Sowjetunion.

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Das römische Lunula-Amulett

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Im antiken römischen Reich wurden gern Lunula-Amulette getragen, oft als Talisman, aber auch als Schutz vor bösen Mächten und Dämonen. Für Mädchen wurden besondere halbmondförmige Amulette als Schmuckstücke angefertigt, um sie unter den Schutz von der Göttin Diana zu stellen. Diana ist die Göttin des Mondes und auch der Jagd in der römischen Mythologie. Ihr entspricht Artemis bei den griechischen Göttern.

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