Das Mondlicht in »Drachenzähmen leicht gemacht«

drachenzaehmen_198x198Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Cressida Cowell (2003), kam im Jahre 2010 in die Kinos und wurde mit Einnahmen in Höhe von rund 500 Mio US-Dollar zu einem der erfolgreichsten Animationsfilme. Es ist neben der eindrucksvollen technischen Qualität der Animationen vor allem die Geschichte um den Wikingersohn Hicks, der mit seinen Fähigkeiten, die bis dahin als menschenfeindlich geltenden Drachen zu zähmen, geradewegs in die Herzen der Zuschauer fliegt.

Auf einigen Filmplakaten und Bildern ist der Vollmond zu sehen, doch erstaunlicherweise bekommt man den Mond im Film selbst nicht zu Gesicht, sondern nur die vom Mondlicht beschienenen Landschaften und Personen.

[Nachtszene ab 2:31 Min.]

hicks-astrid_198x198So fliegt Hicks mit Astrid auf seinem Drachen »Ohnezahn« nachts über den Wolken und über dem Ozean, man erwartet förmlich den Mond, aber außer Nordlichtern ist nichts zu sehen. Wahrscheinlich war es eine bewusste Entscheidung, den Mond nicht zu zeigen, wie es in vielen anderen Animations- und Trickfilmen schon gemacht wurde, so auch in Shrek von 2001, der ebenfalls von DreamWorks stammt. Es tut der Intensität der nächtlichen Szenen auch keinen Abbruch, so meisterhaft wird das Mondlicht hier dargestellt. Letztendlich handelt es sich ja um Sonnenlicht, das vom Mond reflektiert wird und von dort auf unseren Gesichtern schimmert. In dieser indirekten Wirkung liegt die eigentliche Faszination.

Rubrik: Lesenswert, Liebenswert, Sehenswert, Unbeschwert | 1 Kommentar | Kommentieren
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Kommentare

  • Ich finde die Szene echt klasse. Ich liebe sowieso alle Teile von Dragons (Die Wächter von Berg). Vor allem liebe ich Astrid und Hicks, die beiden sind bei mir mit Ohnezahn und Sturmpfeil auf dem ersten Platz und dann kommen die anderen dran.

    Ich könnte die Filme jeden Tag schauen, weil die Grafik geil ist und alles andere übereinstimmt.
    Wer meiner Meinung ist schickt eure Meinung.

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