Die Entstehung des Mondes

Der Mond war nicht immer da. Und obwohl niemand bei seiner Entstehung dabei war, sind sich die Forscher heute weitgehend einig, dass unser Erdtrabant vor rund 4,5 Milliarden Jahren durch eine große Kollision zwischen der Erde und einem anderen Planeten entstanden ist.

Unsere Erde – die damals noch gründlich anders aussah, als wir sie heute kennen – kreiste zusammen mit dem Planeten Theia, der ungefähr die Größe des heutigen Mars hatte, um die Sonne. Irgendwann kam es zum Zusammenstoß dieser beiden Himmelskörper, eine unvorstellbar mächtige Kollision, die Theia vollkommen zerstörte und Unmengen von Gestein in die Umlaufbahn der Erde schleuderte.

Aus diesen Trümmern bildete sich im Verlauf der Zeit der Mond, der zunächst glühend heiß war und dann über die Jahrmillionen hinweg langsam erkaltete. Durch das Absinken von schweren Mineralien bildete sich dabei eine helle Kruste. Da es lange Phasen von Meteoriteneinschlägen gab, wurde die Oberfläche des Monds immer wieder in Teilen zerstört und dunkleres Magma aus dem Inneren stieg nach oben. So entstanden die Mondmeere, die wir heute als dunkle Flecken erkennen können.

Für die Wissenschaft ist ein Element bei der Erforschung des Mondes von besonderer Bedeutung: Wasser. Nicht nur, dass das Vorkommen von Wasser auf dem Mond weiteren Aufschluss über seine Entstehung und auch die der Erde geben könnte, es würde auch die Möglichkeit eröffnen, den Mond zu besiedeln oder zumindest länger zu besuchen. Und es könnte Aufschluss über die mögliche Existenz von außerirdischem Leben bieten. Analysen von Mondgestein, Kristallen und Staub führen jedenfalls immer wieder zu dem Ergebnis, dass der Nachweis von größeren Wasservorkommen gelingen könnte. In diesem Fall müsste auch die Kollisionstheorie neu interpretiert werden, da durch die große Hitze, das Wasser eigentlich verdampft sein müsste.

Alles in allem bleibt es geheimnisvoll rund um unseren Mond, der uns nah und gleichzeitig unerreichbar erscheint.

Die Idee und einige Formulierungen zu diesem Beitrag stammen von unserer Tochter Elena Manja (9), die sich intensiv mit der Astronomie und dem Weltall beschäftigt. Vielen Dank für diese schöne Inspiration, Elena :-)

Rubrik: Lesenswert, Sehenswert | 2 Kommentare | Kommentieren
Stichworte:

Kommentare

  • Eine ganz andere, interessante Erklärung über die Entstehung des Mondes findet man bei Rudolf Steiner:
    http://wiki.anthroposophie.net/Mond#Die_Trennung_des_Mondes_von_der_Erde

    Die Trennung des Mondes von der Erde:
    In seiner heutigen Form ist der Mond in der lemurischen Zeit entstanden. Damals drohte die Erde durch die verhärtenden Kräfte des Mondes vollkommen in ihrer Entwicklung zu erstarren. Darum wurde der Mond aus der Erde herausgelöst und nahm von hier die schlimmsten physischen, ätherischen und astralischen Kräfte mit sich. Seitdem geht ein gewisser herabziehender Einfluß vom Mond aus. Um diese Kräfte auszugleichen, hat sich Jahve, einer der sieben Elohim, mit dem Mond verbunden und sendet von hier mit dem reflektierten Sonnenlicht sein Weisheitslicht herab, um dadurch auf Erden die Liebe vorzubereiten. Am Ende der Erdentwicklung werden die hemmenden Kräfte des Mondes überwunden sein.

    Mondphasen:
    Zur Neumond-Zeit wirken die Jahve-Kräfte auf den Kopfmenschen, bei Vollmond auf den unteren Menschen und in den dazwischenliegenden Phasen auf den mittleren Menschen. Die Mondkräfte wirken sehr stark einerseits auf das menschliche Gehirn, anderseits auf die Fortpflanzungsorgane. Die etwa 28 paarigen Nervenstränge, die vom Rückenmark ausgehen, entsprechen den 2 x 14 = 28 Mondphasen von Neumond zu Neumond. Überzählige Nervenstränge ergeben sich aus der Differenz zwischen Mondenjahr und Sonnenjahr.

    Mondenwirkungen in der Natur:
    Die Ätherströme, die von regelrecht entwickelten Geistern der Weisheit vom Mond herabgesendet werden, haben auf Erden das Silber erzeugt. Silber ist gleichsam verdichtetes Mondenlicht. In der Sprache entspricht dem Mond der Vokal EI. Im Pflanzenwachstum werden die Wachstumsknoten bzw. der Fruchtknoten durch den Mondeneinfluss gebildet, und unter den Bäumen entspricht die Kirsche dem Mond.

  • coooooooool

Kommentar/Antwort schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>