Wir hatten bereits über das Thema »Schlafen bei Vollmond« berichtet mit der Erkenntnis, dass das Phänomen eines unruhigen oder schlechten Schlafs rund um den Vollmond offenkundig für viele Menschen existiert, man aber über die Hintergründe im Dunkeln tappt. Von Skeptikern wird in der Regel angeführt, dass der mangelhafte Schlaf damit zusammenhängen müsse, dass den betroffenen Menschen mehr oder weniger bewusst sei, dass Vollmond ist und damit eine selbsterfüllende Prophezeiung eintreten würde. Die Betroffenen halten dem entgegen, dass sie oftmals erst im Nachhinein erfahren würden, dass Vollmond war oder bis dahin gar nicht auf die Idee gekommen seien, darin einen Zusammenhang zu sehen.
Es gibt Menschen, für die das Wissen um den Vollmond oder die Gedanken daran in der Tat keine Rolle für die Schlafqualität spielen dürften: Babys und Kleinkinder. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder bei Vollmond besonders unruhig schlafen. Und es ist fast immer so, dass sie zuerst erkennen, dass ihre Kinder unruhig schlafen, bevor das Wissen um den Vollmond dazukommt. Man kann also in vielen Fällen ausschließen, dass eine Übertragung des Glaubenssatzes »Vollmond = unruhiger Schlaf« auf die Kinder stattfindet.
Wir haben auch hier eine Kurzumfrage vorbereitet und möchten alle Leser bitten teilzunehmen:
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Die Tatsache, dass sich dieses Phänomen bisher nicht in wissenschaftlichen Studien abbilden ließ, könnte daran liegen, dass es nicht alle Menschen gleichermaßen betrifft. Herr PD. Dr. Dieter Kunz, Chefarzt der Abteilung für Schlafmedizin am St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin, sagte uns zu diesem Thema: »Bewiesen ist nichts. Meine persönliche Erfahrung bei Patienten ist eindeutig. Es gibt Menschen, die in den Tagen vor Vollmond schlechter schlafen. Auch wenn sie gar nicht wissen, dass gerade Vollmond ist. Da ist etwas, was nicht für alle Menschen gilt. Aber was, wissen wir noch nicht.«
Man müsste also erst noch mehr über die betroffenen Personen lernen, bis man das Phänomen entsprechend untersuchen und Hintergründe erforschen kann. Dies gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder.
Für Eltern gibt es eine ganze Menge Tipps, die helfen können, dass Kinder besser einschlafen und ruhiger werden. Hier zwei Beispiele:
- Es ist wichtig, dass das Schlafzimmer nicht zu warm ist. Ideal ist eine Temperatur um die 18° C. Stellen Sie ein Thermometer neben das Bett, um die Temperatur kontrollieren zu können.
- Für Kinder ist ein schönes Gute-Nacht-Ritual wichtig. Kreieren Sie einen Ablauf, der jeden Abend gleich ist und der auch Streicheleinheiten und liebe Worte beinhaltet. Verfeinern Sie diesen Ablauf, so dass auch Sie sich auf diese gemeinsamen Minuten freuen können.
Haben Sie weitere Tipps für den Schlaf? Insbesondere in Vollmondnächten? Schreiben Sie einen Kommentar unter diesem Artikel und teilen Sie anderen Ihre Ratschläge und Erfahrungen mit. Wir werden weiter vom Vollmond berichten und wünschen allen kleinen und großen Menschen ruhige Nächte!

Meine Tocher ist jetzt 2 Jahre alt und seit ca. 10 Monaten kommt es vor, das sie nachts wach wird obwohl sie sonst durchschläft und dann 1- 2 Stunden braucht um wieder einzuschlafen. Anfangs habe ich gedacht, sie sei durch einen heftigen Alptraum wach geworden und hatte dann Angst und war zu aufgedreht. Erst gestern Abend habe ich bemerkt, das genau in der Nacht Vollmond war, wo sie wieder aufgewacht ist. Ich weiß nicht genau, ob da wirklich ein Zusammenhang besteht, aber auch ich kann schlecht einschlafen bei Vollmond. Meine mittlerweile über 1jährige Erfahrung hat mir gezeigt, das es keine guten Tipps dafür gibt. Ich habe wirklich alles versucht, angefangen bei warmer Milch über dazu legen bis hin zum spielen oder Musik hören.
Aber nichts hat geholfen, deswegen mein “guter Tip”:
selber ruhig bleiben, auf keinen Fall nicht schimpfen oder das Kind weinen lassen, das kratzt noch mehr auf.
Stattdessen einen starken Kaffee gekocht, sich dazu legen, eventuell ein bischen Beschäftigung (Musik, lesen, auch spielen) und geduldig darauf warten, das das Kind wieder müde wird.
Die letzte schlaflose Nacht dauerte bei uns von 1.15 Uhr bis 4.20 Uhr, man muß ausdauerernder sein als der kleine Krümel!
Und am nächsten Tag das Kind ruhig ein bischen länger mittags schlafen und es sich so den Schlaf nachholen lassen, denn darüber freut man sich dann auch als Elternteil, der mit wach war!
Also ich habe bei meinen zwei Kindern noch keinen Unterschied beim Schlafen festgestellt, wenn gerade Vollmond ist.
Wir befolgen eine Schlafroutine, das scheint generell gut zu helfen. Auch sollte man ein paar anderen Fehler vermeiden, wie z.B. zu lange zu warten bis man sein Baby ins Bett bringt, zum Beispiel wenn es bereits stark übermüdet ist!
Das kann sonst unter Umständen böse Auswirkungen auf die normale und gesunde Entwicklung haben!
Unser “Großer” (2,5 Jahre) ist schon immer vollmond-fühlig. In den zwei Nächten vor Vollmond wacht er immer wieder auf, redet im Schlaf, schreit auf… Es legt sich dann immer einer von uns dazu, hält seine Hand und beruhigt ihn. Mit dem echten vollen Mond ist der Spuk dann vorbei. Da mögen Wissenschaftler herausfinden, was sie wollen. Mit 2,5 weiß er weder, daß Vollmond ist, noch ist sein Zimmer hell -wir haben komplett abgedunkelt deswegen, es hat aber nicht geholfen. Außerdem reagiert er auch, wenn der Mond wg Wolken nicht zu sehen ist..
Ein Einschlafritual gibt es seit seiner Geburt und er schläft in seinem eigenen Bett, seit er 6 Monate alt war. Und sonst immer gut durch!!
unser kleiner (10 monate) hat die letzten 2 nächte enorm schlecht geschlafen, und wir natürlich auch. Könnte aber auch an den Zähnen liegen.
Wenn der Mond die Gezeiten vom Meer beeinflussen kann, dann bestimmt auch die Flüssigkeiten im Körper. Zudem ist die Nacht zu hell.
Also meine Maus ist jetzt 18 monate und beim letzten Vollmond der war vor ca 2 Wochen hatte ich 4 tage vor und ein tag nach dem Vollmond das sie sehr schlecht geschlafen hat. Sie wurde normal abends hin gelegt schlief genau 1 stunde und 20 min. und wurde dann weinend wach. Das ging dann 4 nächte so. Als der vollmond dann da war war es wieder gut. Habe sie dann nachts ein paar mal auf den arm genommen beruhigt und dann wieder schlafen gelegt. Nach ca 5 – 6 mal auf den armnehmen war dann wieder gut und sie ist eingeschlafen. Warte schon auf den nächsten Vollmond der kommt am 25.04.2013. Wünsche allen muttis die darunter auch leiden alles gute und ruhige nächte. Und vor allen dingen ruhe bewahren, denn die kleinen wissen ja sdlbst nicht was los ist.
Bin schon fast am verzweifeln. Seit unser Sohn ca. 3 Monate war ist mir aufgefallen, dass er immer 2-3 Tage vor dem Vollmond schlecht schläft. (Immer im nachhinein, also immer wenn ich alles versucht habe das er wieder schlafen kann und einfach absolut nichts funktioniert) Es kommt immer drauf an wann der Vollmond ist, also zu welcher Tageszeit. Diesmal ist er am 25.05. ca. 6 Uhr nochwas. Tja und nun sitze ich mal wieder schlaflos hier rum. Unser Sohn, jetzt 3,5 Jahre alt wurde NICHT an Vollmond geboren. Trotzdem hat er dieses Problem…Bzw. mein Mann und ich weil wir ja dann auch die halbe Nacht wach liegen. (Uns beiden macht der Vollmond garnichts aus! Ich liebe es sogar wenns an den Tagen vor und am Vollmond hell ist. Könnte da schlafen wie ein Murmeltier. Wenns unser Sohn auch könnte..). Denn die Nächte sind der Horror. Und wir dürfen uns aber auch nicht zu ihm legen oder er will auch nicht zu uns ins Bett. Das war schon immer so. Jetzt warte ich einfach wieder bis er irgendwann schläft, mehr kann ich nicht machen, zumindest weiß ich nichts mehr. Wir werden jetzt einen Osteopathen aufsuchen oder einen Homöopathen und hoffen das wir da irgendwelche Erfolge damit haben werden weil sonst fällt uns nach all den Jahren nichts mehr ein. Ich hoffe nur das mein Baby im Bauch, dass in 5 Wochen ca. kommt, dieses Problem dann nicht hat oder nicht auch immer aufgeweckt wird wenn der große die halbe Nacht schreit, singt, weint, redet oder irgendwelche schlafraubenden Geräusche macht….