Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Ein Bad bei Vollmond

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Bei Vollmond oder im Vollmondlicht zu baden, ist eine faszinierende Erfahrung, die der eine oder andere sicherlich schon gemacht hat. Man kann darunter das Baden im Wasser bei Vollmond verstehen (im Freien oder in der Badewanne) oder das Bad im Mondlicht selbst (dabei lässt man das Licht des Vollmonds auf die Haut scheinen wie beim Sonnenbaden).

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Die Mondtäuschung

Haben Sie schon einmal ein Foto vom Vollmond gemacht und sich anschließend gewundert, dass der Mond auf dem Foto viel kleiner aussieht, als er Ihnen in natura erschien? Dieser Effekt tritt besonders dann auf, wenn der Mond über dem Horizont steht. Es handelt sich dabei um die sogenannte Mondtäuschung, die eine optische Täuschung ist, also nur von unserem Wahrnehmungsapparat so gesehen wird und daher auf einem Foto nicht abgebildet werden kann.

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Wann war Vollmond in der Silvesternacht?

Heute ist der letzte Tag des Jahres 2012 und wir haben uns die Frage gestellt, wann zum Jahreswechsel in der Vergangenheit oder Zukunft einmal Vollmond war oder sein wird. Was für ein faszinierendes Bild, wenn man sich vorstellt, dass neben dem Feuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres auch der Vollmond am Himmel zu sehen ist. Das Schauspiel des Menschen trifft die ewige Schönheit des Universums …

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Lunula – das Möndchen

Nachdem wir bereits vom Mondbein erzählt haben, einem der acht menschlichen Handwurzelknochen, der wegen seiner Sichelform nach dem Mond benannt wurde, werfen wir nochmals einen Blick auf die menschliche Hand – diesmal auf die Fingernägel. Und siehe da: Auch dort war der Mond Namensgeber. Der weiße, wie ein Halbmond geformter Bereich des Nagels wird »Lunula« (lat. das Möndchen) genannt und findet sich im Übrigen auch an den Fußnägeln. Die Lunula ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt,  bei manchen sieht man sie nur am Daumen, bei anderen an allen Fingern und Zehen.

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„Moonrise, New Mexiko“ von Ansel Adams

Ansel Adams (1902–1984) war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Fotografen, der vor allem durch seine großartigen Schwarzweißfotografien amerikanischer Landschaften und Nationalparks berühmt wurde. Er ist Vorbild vieler Fotografen und hat mit seinen Aufnahmen Maßstäbe gesetzt. Und wie es der Zufall so will, ist eine seiner bekanntesten Fotografien ein Bild mit dem aufgehenden Mond in New Mexiko.

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Chinesische Mondlandung in Sicht

Nach den USA und der Sowjetunion wird China mit seinem Raumfahrtprogramm als dritte Nation der Welt zum Mond reisen und langfristig wahrscheinlich dort auch mit Astronauten landen. Vorerst ist seit 1. Dezember 2013 ein unbemanntes chinesisches Raumschiff »Chang’e-3« (Mondfee) zum Mond unterwegs, das am 14. Dezember im Mare Imbrium landen soll und einen Rover zur Erkundung der Mondoberfläche transportiert. Das Fahrzeug heißt »Yutu« (Jadehase).

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Die Mondbilder von Lovis Corinth

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Der deutsche Maler Lovis Corinth (1858–1925) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus, im Spätwerk malte er auch expressionistisch. Im Jahr 1919 ließ ihm seine Frau ein Haus am Walchensee bauen, südlich von München in den Bayerischen Voralpen. Er verbrachte in den folgenden Jahren viel Zeit dort und ließ sich von der Landschaft und Lichtstimmung zu zahlreichen Gemälden inspirieren, die oft den Walchensee zeigen.

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Der Mond – kleiner als ein Daumen …

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Immer wieder wird über die, für uns Menschen auf der Erde sichtbare Größe des Mondes am Nachthimmel gesprochen und wir wollen einige Details hierzu in Erinnerung rufen bzw. nochmals erläutern und zusammenfassen:

Sonne und Mond am Himmel etwa gleich groß
Der Vollmond am Himmel erscheint fast gleich groß wie die Sonne bei Tag, denn die Sonne ist etwa 400-mal so groß wie der Mond, aber auch etwa 400-mal so weit entfernt. Das gleicht sich also aus und so kommt es, dass diese beiden, sehr unterschiedlich großen Himmelskörper für uns gleich groß erscheinen.

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Mondbrücken

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Eine Mondbrücke ist eine Brücke für Fußgänger, deren halbkreisförmiger Bogen sich durch die Reflexion im Wasser zu einem Kreis ergänzt und damit an den Vollmond erinnert. Die hohe Bogenform hatte früher vor allem den Sinn, dass Schiffe die Brücke unterqueren konnten. Mondbrücken haben ihren Ursprung in der asiatischen Kultur und wurden oft in japanischen und chinesischen Gärten gebaut. Die verwendeten Materialien waren meist Holz, Stein und Metall.

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„Der Hirte im Mond“ (Rumänien)

In dem rumänischen Märchen „Der Hirte im Mond“ wird die Geschichte eines Hirten erzählt:

Dieser kam einst zu einem reichen Bojar (einem Adligen) und erhielt von diesem als Gabe ein Stück Land und eine Herde Schafe. Er wurde als Hirte sesshaft und begann des Nachts auf seiner Flöte wundervolle Melodien zu spielen, die ihn – so erfährt man später – an seine verstorbene Liebe erinnerten. Diese Lieder waren so schön, dass alle Schafe zu ihm kamen um zu lauschen, auch die der benachbarten Hirten. Diese wurden neidisch auf den Flötenspieler und versuchten ihn beim Bojar anzuschwärzen. Als dieser aber zu dem Hirten mit der Flöte hielt, trachteten die anderen Hirten dem guten Hirten nach dem Leben und versuchten ihn umzubringen. Er entkam und verließ sein Land voller Trauer und Schmerz.

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