Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Bekanntlich ist der Mond keine Scheibe, sondern eine Kugel und man könnte sich die Frage stellen, ob wir demnach verschiedene Seiten dieser Mondkugel zu sehen bekommen? Die Antwort lautet: nein! Zumindest gilt dies für einen Beobachter, der sich auf der Erde befindet.
Wir sehen tatsächlich bei Vollmond immer nur eine Hälfte des Mondes. Das kommt daher, weil der Mond an die Drehbewegung der Erde gebunden ist. Man nennt dies »gebundene Rotation«. Das bedeutet, dass wir die uns abgewandte Seite von der Erde aus nicht zu sehen bekommen. Und bis es möglich wurde, mit Raumsonden und später mit Raumschiffen die Rückseite des Mondes zu fotografieren, wusste kein Mensch, was sich dort befinden und wie es dort aussehen würde.
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Wir nähern uns einem finsteren Thema, dem Werwolf, einem Wesen, das sich bei Vollmond vom Menschen in einen Wolf verwandeln soll. Jeder hat davon gehört oder in Filmen mehr oder weniger glaubwürdige Darstellungen gesehen. Woher kommt dieser Glaube? Warum gerade ein Wolf? Und warum im Vollmondlicht?
Im Wort »Werwolf« steckt unschwer erkennbar der »Wolf« und das Wort »Wer«, was soviel wie »Mann, Mensch« bedeutet und sich in vielen alten Sprachen wiederfindet, so im Germanischen, Althochdeutschen, Altenglischen u.a. Wir sprechen also von einem Mannwolf oder Wolfsmensch, jemand der die Gestalt eines Wolfes annehmen kann oder muss. Dieser Glaube war in alten Zeiten weit verbreitet. Und es ging dabei nicht um die Klischees, die wir heute in Horrorfilmen zu sehen bekommen.
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In seinem ersten Soloalbum »The Dream of the Blue Turtle« aus dem Jahr 1985 veröffentlichte Sting das Lied »Moon over Bourbon Street«, in dem es nicht nur um den Mond geht. Er besingt darin das Dasein als Vampir, zu dem er vor Jahren wurde und das ihn nun dazu verdammt, im Mondschein und fahlen Laternenlicht den Passanten in dieser Straße zu folgen …
Es ist eine Besonderheit des Lieds, dass es den blutige Teil der Tat ausspart und nur indirekt beschreibt. Auch das Wort Vampir kommt nicht vor, wird allerdings eindeutig thematisiert, zum Beispiel durch die Zeile: »… you’ll never see my shade or hear the sound of my feet …«
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Es gibt Geschichten, die sind so kurios, dass man sie erst gar nicht glauben kann. So ist uns vor einigen Tagen die Meldung begegnet, dass sich einige Multimilliardäre zusammengeschlossen haben, um der Welt den Mond abzukaufen. Das Motiv für dieses ungewöhnliche Vorhaben ist offenbar eine Investition in Zukunftsprojekte.
Es ist seit längerem bekannt, dass der Mond für eine zukünftige Nutzung durch den Menschen interessant sein könnte und damit auch als wirtschaftliche Investition attraktiv ist. Dabei geht es vor allem um mögliche Bodenschätze, aber auch um die Möglichkeit einer Bildung von Mondkolonien. Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass der Anbau von Pflanzen – über lange Zeiträume betrachtet – so etwas wie eine sauerstoffhaltige Atmosphäre um den Mond erzeugen könnte. Damit wäre dann eine Besiedelung unseres Erdtrabanten vorstellbar und es scheint fast sicher, dass es genügend Freiwillige geben dürfte, die bereit wären, von der Erde wegzuziehen.
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Nun wird es heiß, denn es gibt sie tatsächlich: die Sexstellung, die sich „Vollmond“ nennt, zumindest in der deutschen Sprache. Nicht überall wird sie so genannt, im Englischen spricht man beispielsweise von „Reverse Cowgirl“. Das macht neugierig …
Bei dieser Stellung liegt ein Partner auf dem Rücken (in der Regel der Mann) und der andere Partner (in der Regel die Frau) sitzt in hockender Stellung auf ihm, wobei sie der liegenden Person den Rücken und damit das Gesäß zuwendet.
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Der Begriff »Mondpause« bezeichnet in der Astrologie eine bestimmte Zeitspanne beim Lauf des Mondes durch die Tierkreiszeichen. Die Rahmenbedingungen hierzu schaffen die sogenannten »Aspekte« des Mondes, also seine Beziehungen zu anderen Planeten am Himmel. Wenn sich der Mond und ein Planet beispielsweise gegenüberstehen, spricht man von einer »Opposition«. Weitere wichtige Aspekte sind die »Konjunktion« (nebeneinander), »Quadrat« (Winkelabstand 90°), »Trigon« (120°) und »Sextil« (60°). Wenn der Mond nun also durch ein Tierkreizeichen wandert, tauchen verschiedene dieser Aspekte auf. Nach etwa 2,5 Tagen wechselt er in das nächste Tierkreiszeichen, um dort wiederum neue Aspekte zu bilden. Die Phase zwischen dem letzten Aspekt im aktuellen Tierkreiszeichen und dem Übergang zum nächsten Tierkreiszeichen wird »Mondpause« oder »Mond im Leerlauf« (engl.: »Void Of Course / VOC«) genannt. Die Länge einer Mondpause kann von ein paar Minuten bis zu zwei Tagen betragen.
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Wenn man zum Vollmond hinaufblickt, sieht man einen Kreis und hat keinen Zweifel: der Mond muss rund sein. Und wir gehen wie selbstverständlich davon aus, dass eine Kugel um unsere Erde kreist. Das stimmt auch, wenn man die Definition von Kugel nicht so exakt nimmt. Der Mond ist kugelförmig, weicht aber deutlich von der perfekten Form ab. Zum einen ist er am Nordpol und Südpol abgeflacht, zum anderen ist seine von der Erde abgewandte Rückseite nach außen gewölbt.
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Wer kennt ihn nicht, Batman, den Comic-Helden, der des Nachts als Fledermausmann mit Superkräften gegen die dunklen Subjekte der Großstadt zu Felde zieht. Wer hat ihn nicht im Film gesehen oder eines der Comichefte in Händen gehalten? Was uns an dieser Stelle besonders interessiert, sind allerdings nicht seine stattliche Erscheinung oder das schicke Outfit, sondern die Nähe zum Vollmond. In unzähligen Abbildungen sieht man Batman vor dem kreisrunden Mond stehen, den schwarzen Umhang im Winde wehend. Und auch das berühmte Batman-Logo ist immer wieder in Zusammenhang mit dem Mond zu sehen, ob im Gegenlicht davor schwebend oder als vollmondartige Lichtprojektion am schwarzen Nachthimmel (das sogenannte »Bat-Signal«).
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Beginnen wir also das neue Jahr 2011 mit dem Start des Vollmond-Blogs, einer echten Neuerung auf den Vollmondseiten.
Für diejenigen, die vielleicht nicht so genau wissen, um was es sich bei einem Blog handelt, sei kurz erläutert, dass dies so eine Art Internet-Tagebuch ist. Das Wort »Blog« ist eine Abkürzung von »Weblog«, was sich wiederum aus »Web« (für Internet) und »Logbuch« herleitet, einem Begriff aus der Seefahrt für die Aufzeichnung der täglichen Ereignisse. Interessanterweise findet sich in WIKIPEDIA der Hinweis, dass ein Logbuch im Sinne eines Beweismittels fungiere und damit verbindlich zu führen sei, also nicht freiwillig. Als Blogger (so nennen sich diejenigen, die in Blogs schreiben) wollen wir das hier natürlich anders halten: Es soll freiwillig sein und vor allem Spaß machen. Und wann immer es geht, werden wir einen Bezug zum Vollmond herstellen.
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Der Song »Space Oddity« (dt.: Weltraumkuriosität) des britischen Musikers David Bowie (1947–2016) hat Geschichte geschrieben. Bowie wurde zu dem Stück 1968 durch den Science-Fiction-Klassiker »2001: Odyssee im Weltraum« von Stanley Kubrick inspiriert.
Erzählt wird die fiktive Geschichte des Astronauten Major Tom, der auf seinem Flug durchs Weltall sein Raumschiff verlässt und Abschied nimmt von den Menschen. In den letzten vier Zeilen des Textes wird dabei auch der Mond erwähnt:
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