Die griechische Mondgöttin Selene

Selene ist die griechische Göttin des Mondes, sie ist eine Tochter von Hyperion und Theia aus dem Göttergeschlecht der Titanen. Die beiden Geschwister von Selene sind Eos (die Göttin der Morgenröte), und Helios (der Gott der Sonne). Diese drei spannen den Bogen von Tag und Nacht, Sonne und Mond, männlich und weiblich. Selene wird in der griechischen Mythologie später auch mit Artemis gleichgesetzt, ebenso wie Apollon mit dem Sonnengott Helios verbunden wird.

Die Legende besagt, dass Selene bei ihrer Fahrt durch den nächtlichen Himmel den König Endymion auf Erden sah und sich in ihn verliebte. Daraufhin bat sie Zeus, er möge ihn in einen ewigen Schlaf versinken lassen, um ihn somit vor dem Tod als Sterblicher zu bewahren. Daraufhin besuchte Selene ihren schlafenden Geliebten Endymion Nacht für Nacht. So kam es zu dieser wahrhaft ungewöhnliche Liebesbeziehung, aus der – wie auch immer dies vonstatten gegangen sein mag – fünfzig Töchter hervorgingen.

Nach Selene wurde auch das chemische Element Selen benannt, das neben seinem Vorkommen als giftiges, graues Halbmetall in der Natur auch ein essentielles Spurenelement im menschlichen Körper ist und in entsprechend niedriger Dosierung mit der Nahrung aufgenommen wird. Es ist also lebenserhaltend und tödlich zugleich. Die Aufgabe ist, wie so oft im Leben, die goldene Mitte zu finden zwischen »zu wenig« und »zu viel«.

Ein Aspekt, der auch für den Vollmond gilt, von dem einige nicht genug und andere schnell zu viel bekommen. Hier scheint der Grenzwert allerdings individuell sehr verschieden zu sein. Wir empfehlen als Vollmond-Experten jedenfalls die Maximaldosis … ;-)

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