Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.
Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:
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Die Fotografie war noch nicht erfunden, als der britische Maler J. M. William Turner (1775–1851) im Jahr 1796 sein Bild »Fischer auf See« malte, auf dem er eine nächtliche Szenerie auf stürmischer See darstellte, die vom Vollmond in schweren Wolken beleuchtet wird. Das Bild war das erste ausgestellte Ölgemälde des damals 21-jährigen Turner und markierte den Beginn einer großen Karriere.
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Ein 3D-Drucker ist ein Gerät mit dem man dreidimensionale Gegenstände ausdrucken kann. Das hört sich zunächst verwunderlich an, wird aber schnell verständlich, wenn man weiß, dass die Objekte in Schichten aufgebaut werden. Der Drucker trägt statt Tinte das entsprechende Material (z.B. Kunststoff) auf und formt somit das Ergebnis.
Da solche Drucker nun für den Endverbraucher zu normalen Preisen erhältlich sind, werden wir zukünftig statt der Produkte nur noch Druckdaten kaufen. Dieser Trend geht also weg vom Massenprodukt, hin zum individualisierten Einzelartikel.
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Es befinden sich derzeit exakt sechs amerikanische Flaggen auf dem Mond, die von den Mondlandungen der Apollo-Missionen 11,12,14,15,16, und 17 stammen und von den jeweiligen Astronauten hinterlassen wurden. Den Anfang machte die Flagge der Apollo-11-Mission. Am 21. Juli 1969 um 03:56 Uhr betrat Neil Armstrong als erster Mensch unseren Erdtrabanten und sprach dabei den legendären Satz: »That’s one small step for (a) man … one … giant leap for mankind« [*]. Zusammen mit seinem Kollegen Buzz Aldrin stellte er daraufhin die erste Flagge auf dem Mond auf, was offensichtlich nicht ganz einfach war, angesichts der Raumanzüge, des Gestänges und der Bodenbeschaffenheit.
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Wer sieht nicht gern eine Sternschnuppe am Nachthimmel? Man sagt, dass man dann einen Wunsch frei hat, der in Erfüllung gehen soll, wenn man ihn für sich behält, also nicht weitererzählt. Und wer möchte nicht, dass seine Wünsche Wirklichkeit werden?
Physikalisch gesprochen ist eine Sternschnuppe ein »Meteor«, also eine Leuchterscheinung, die beim Eintritt eines »Meteoroiden« (eines mehr oder weniger großen Gesteinsbrockens aus dem Weltall) entsteht, der in der Erdatmosphäre verglüht. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem »Meteoriten«. So heißt ein Meteoroid nur dann, wenn er auf die Erdoberfläche fällt (und dort entsprechenden Schaden anrichten kann). Also keine Angst: Sternschnuppen sind harmlos und schön anzusehen.
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Im Juni oder Juli jeden Jahres gedenken in Indien, aber auch in weiten Teilen Asiens, die Schüler mit einem großen Fest ihren spirituellen Lehrern (Gurus). Dieses Fest wird jeweils an einem Vollmond (Purnima) gefeiert:
3. Juli 2012 [*]
22. Juli 2013
12. Juli 2014
31. Juli 2015
Der Tag wird im Hinduismus auch dem Weisen Vyasa geweiht, der mit wichtigen indischen Schriften in Zusammenhang steht, wie die Veden, eine bedeutsame Sammlung religiöser Texte.
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Heute ist Freitag der 13. und wir wollen betrachten, ob man darin Glück sehen kann und was das mit dem Vollmond zu tun hat. Interessanterweise hat sich die Bewertung der Zahl 13 in verschiedenen Ländern und Kulturen in unterschiedliche Richtungen entwickelt und man findet ebenso viele Beispiele, die für Unglück, wie solche, die für Glück sprechen.
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Im Deutschen nennen wir die Wochen nach der Hochzeit »Flitterwochen« und das hat ganz offensichtlich gar nichts mit dem Mond zu tun. In vielen Sprachen klingt das anders, da spricht man vom »Honigmond«, was sich von »Honigmonat« ableitet, und somit eine bestimmten Zeit der besonderen Süße nach der Vermählung bezeichnet. Nicht immer wurde allerdings die Verbindung zum Mond positiv gedeutet, denn man sah im abnehmendem Mond symbolisch das Abnehmen der Anziehungskraft, die das glückliche Paar nach der Hochzeit im Verlauf der Zeit erfährt.
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Gegen Ende des 18. Jahrhunderts, also vor mehr als 200 Jahren, war in Deutschland eine neue Stilrichtung im Begriff, die Malerei zu erobern: die Romantik. Hierbei ging es auch um das, was wir heute noch darunter verstehen, nämlich die Betonung des Gefühls. Es war aber mehr als das …
Es ging um das Selbstverständnis einer ganzen Generation von Menschen, die sich künstlerisch, dichterisch und musikalisch ausdrückten. Sie versuchten, der bis dahin herrschenden Vernunft der Aufklärung und ebenso dem auf Ordnung bedachten Klassizismus eine Sichtweise entgegenzusetzen, die mit irrationalen Inhalten zu tun hatte, wie etwa der Fantasie, der Unendlichkeit oder Transzendenz. Es ging um das, was Wassily Kandinsky (1866–1944) viel später über das Künstlerische im Allgemeinen ausdrückte, als er sagte: „Das Glück des Künstlers ist die Möglichkeit, die Sehnsucht in Formen kleiden zu können.“
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Im Jahr 1984 wurde der Song »New Moon on Monday« der britischen Musikgruppe Duran Duran veröffentlicht. Das war tief in den 80er-Jahren, als die Männer ihre Frisuren kunstvoll drapierten und dazu Klamotten trugen, die man heutzutage nicht ohne ein Schmunzeln betrachten kann. Das Musikvideo kommt ambitioniert daher, mit der Handlung einer Widerstandsgruppe »La Luna«, die gegen ein militärisches Regime kämpft und dabei auch die Kräfte des Monds zur Hilfe holt. Mit großem Aufwand wurde damals in dem französischen Dorf Noyers bei winterlichen Temperaturen gedreht.
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Immer wieder wird versucht, eine Verbindung herzustellen zwischen den Mondphasen und Naturkatastrophen. Soweit uns bekannt ist, ist es bisher nicht gelungen, einen ursächlichen Zusammenhang herzustellen oder zu beweisen. Auffällig ist das bekannte Erbeben und der Tsunami im Indischen Ozean im Jahr 2004, das bei Vollmond stattfand. War das ein Zufall? Gab es andere Tsunamis, die bei Vollmond passierten?
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