Charlie Chaplin und der Vollmond 

Sir Charles Spencer Chaplin (1889–1977) gilt als einer der ersten Kinostars überhaupt und hat mit seiner Schauspielkunst und seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Er ist des Weiteren einer der wenigen Künstler, die den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm bewältigt haben.

Gerade durch die archetypische Bildsprache und den Umgang mit Symbolen in seinen Filmen ist es naheliegend, dass irgendwo der Mond eine Rolle spielen könnte. Wir haben vier Bezüge gefunden:

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Ein Bad bei Vollmond

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Bei Vollmond oder im Vollmondlicht zu baden, ist eine faszinierende Erfahrung, die der eine oder andere sicherlich schon gemacht hat. Man kann darunter das Baden im Wasser bei Vollmond verstehen (im Freien oder in der Badewanne) oder das Bad im Mondlicht selbst (dabei lässt man das Licht des Vollmonds auf die Haut scheinen wie beim Sonnenbaden).

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Mondbeben

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Analog zu Erdbeben auf der Erde gibt es auf dem Mond sogenannte „Mondbeben“. Damit sind also Erschütterungen des Erdtrabanten gemeint. Die Astronauten der fünf Apollo-Missionen in den Jahren 1969 bis 1972 hinterließen Seismografen auf dem Mond, um diese seismischen Wellen zu messen. Die Daten wurden daraufhin bis zum Jahr 1977 zur Erde gefunkt und ausgewertet.

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Vollmondromantik bei „Susi und Strolch“

„Susi und Strolch“ aus dem Jahr 1955 gehört zu den schönsten und erfolgreichsten Zeichentrickfilmen von Walt Disney. Die Geschichte der eleganten Hundedame Susi (im englischen Original: Lady) und des lebensfrohen Vagabunden Strolch (im Original: Tramp) zeigt, wie die Liebe die gesellschaftlichen Grenzen überwinden kann. In Wirklichkeit ist dies natürlich ein Problem der Menschen und nicht das unserer vierbeinigen Freunde. Es ist aber – wie immer bei Disney – einfach überzeugend inszeniert. Und so gesellt sich in den nächtlichen Szenen ein guter Bekannter zu Susi und Strolch: der Vollmond.

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Halo und Korona

Wir wenden uns zwei interessanten Arten von Lichterscheinungen um den Mond zu: Halos und Koronas. Beide sind optische Phänomene in der Atmosphäre, die allerdings physikalisch betrachtet unterschiedlich zustande kommen und auch verschieden aussehen.

Ein Halo (Abbildung links) entsteht durch Brechung des Lichts an Eiskristallen und erzeugt einen klar abgegrenzten Lichtring um Sonne oder Mond, während die Fläche zwischen Himmelskörper und Ring fast leer erscheint. Es können auch Lichtflecken, -bögen oder -säulen entstehen.

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Was hat der Vollmond mit Ostern zu tun?

Eine ganze Menge! Das Osterdatum richtet sich nämlich nach dem Vollmond. Der Termin für das Osterfest, das im Gegensatz zu Weihnachten zu den beweglichen Festen gehört, wird wie folgt definiert: „Ostern ist am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.“

Das sieht auf den ersten Blick ganz einfach aus: ein Blick in den Kalender, Frühlingsanfang ist aktuell am 20. März (kann historisch oder zukünftig auch am 19. oder 21. März sein), dann den nächsten Vollmond suchen und am Wochenende danach ist Ostern.

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Neil Armstrong – Pionier auf dem Mond

Neil Alden Armstrong (1930–2012) war ein US-amerikanischer Astronaut, der als Kommandant der Apollo-11-Mission am 20. Juli 1969, 20:17:58 Uhr (UTC), als erster Mensch den Mond und damit einen fremden Himmelskörper betrat. Der Mission ging ein erbitterter Wettlauf der damaligen Supermächte USA und Sowjetunion um die „Herrschaft“ im All voraus, so dass der Erfolg von Apollo 11 neben ihrer historischen auch eine große politische Bedeutung hatte.

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Küss mich!

Passend zur Weihnachtszeit hängen wir hier einen virtuellen Mistelzweig auf und rufen alle Liebenden auf, sich zu küssen! Der Brauch hat in vielen Ländern eine lange Tradition. Dabei spielt die Symbolik der Fruchtbarkeit und Lebenskraft ebenso eine Rolle, wie die Suche nach einer Möglichkeit, den Kuss in der Öffentlichkeit gesellschaftsfähig zu machen. Der Mistelzweig hilft, die Hemmschwelle zu überwinden, die gerade bei einem ersten Kuss zwischen zwei Menschen stehen kann. Dabei wird übrigens für jeden Kuss eine Beere vom Zweig gepflückt – so lange, bis keine mehr vorhanden ist.

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Der Mond in der Astrologie

In der Astrologie, der Lehre von der Deutung und Bedeutung von Sternenkonstellationen für das menschliche Leben, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der Sonne in unserer Gesellschaft und die unbedeutende Rolle, die der Mond darin spielt. Jeder weiß »sein« Tierkreiszeichen, also den Stand der Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt. Wenn man beispielsweise sagt »Ich bin Wassermann« meint man damit, dass die Sonne bei der Geburt im Tierkreiszeichen Wassermann stand. Auch den Aszendenten, als das Zeichen, das zum Geburtszeitpunkt am östlichen Horizont stand (lat. ascendere = aufsteigen) wissen zumindest noch einige Menschen. Aber in welchem Tierkreiszeichen der Mond im Geburtshoroskop steht, wissen nur die wenigsten.

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Die Himmelsscheibe von Nebra

Diese Scheibe aus Bronze und Gold gehört mit einem Alter von etwa 3.600 Jahren zu den ältesten Fundstücken, die astronomische Phänomene darstellen und dabei Planeten und Sterne am Himmel zeigen. Sie ist deshalb von großem Wert, weil dadurch belegt wird, dass die Menschen aus der Bronzezeit (2200-800 v. Chr.) nicht nur über die handwerklichen Fähigkeiten verfügten, so eine Scheibe aus Metall in dieser Feinheit zu fertigen, sondern vor allem das Wissen über astronomische Vorgänge besaßen. Sie haben das Himmelsgeschehen mit bloßem Auge genau beobachtet und stellten dies in kunstvoller Form dar.

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„Full Moon Silhouettes“ von Mark Gee

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„Full Moon Silhouettes“ ist ein knapp 4-minütiges Echtzeitvideo des australischen Fotografen und Visuelle-Effekte-Künstlers Mark Gee, das den Mondaufgang des Vollmonds über der Aussichtsplattform des Mount Victoria in Wellington (Neuseeland) zeigt. Man sieht eine ungeschnittene Sequenz, in der der Mond von rechts unten über den Horizont steigt und sich nach links oben bewegt (weil es auf der Südhalbkugel stattfindet!). Dabei sind die Besucher der Aussichtsplattform als schwarze Silhouetten vor dem gelben Mond und seinen Mondmeeren zu sehen

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