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Schrei in der Vollmondnacht


Trauer. Kummer. Bloße Wut.
Kochend heiß mein blaues Blut
Prinzessin sein will ich nicht mehr
Hasse dieses Leben so sehr.

Traurig sitze ich da, ohne jedes Empfinden
Irgendwann muss es doch verschwinden
Mit diesem Unglück kann ich nicht fertig werden
Es ist mein Tod, ist mein Verderben

Ein Blick zum Messer, muss den Kampf gewinnen
Ich fühle mich tot, wie von Sinnen
Ich kann nicht mehr, ich muss es tun
Erst dann kann mein Herz wieder ruhn.

Ein Schnitt und die stechende Schmerzen
Vertreiben die Taubheit aus meinem Herzen.
Das blaue Blut fließt nun immer mehr
Als wenn ich noch am Leben wär.

Als ob mein Blut mein Leben schreibt
Bis nichts mehr von mir übrig bleibt.
Es ist nicht zu lindern, nur mein Blut
Verwischt die Schuld, nun ist es gut.

Es wird schwarz, ich sehe Licht
Ich verstehe diesen Zustand nicht
Doch auch ohne Worte kann ich verstehen
Ich soll das Leben verlassen zum licht gehen.

Ein kalter Windhauch fährt durch den Raum
Doch die Prinzessin spürt ihn kaum.
Nur dieser eine Gedanke lebt in mir
Im falschen Leben bin ich hier.

Das Fenster geöffnet, das Blut zeichnet alles auf
Ich stehe, das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Ein Schrei, ein kalter Zug durchs Zimmer
Die Prinzessin gibt es nimmer.

Nur ein wenig blaues Blut offenbart
Prinzessins Leben, lieblos und hart
Wurde hereingeboren in was sie verhasst
Das Leben war nur noch Qual und Last.


Lolle



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