Ein wenig zur Geschichte ...


Wie alles begann

In 2003 suchten wir vergeblich nach den exakten Daten für den nächsten Vollmond im Internet. Eigentlich unglaublich, dass man das bei Eingabe in GOOGLE nicht sofort findet, dachten wir. So entstand zunächst die Idee einen Vollmond-Kalender zu machen. Relativ schnell wurde klar, dass man hierzu passend Gedichte, Erlebnisse und auch Hintergrundwissen zum Thema Vollmond vermitteln könnte. Und gerade weil es bis dato kein vergleichbares Angebot gab, entschlossen wir uns, das umzusetzen.

Welche Internetadresse?
Zunächst suchten wir nach einer Domain, aber Pech gehabt: alle Namen mit "vollmond" waren besetzt, obgleich sie nicht benutzt wurden. Und es war klar, dass wir nach dem "www" und vor der Domain-Endung nichts anderes sehen wollten, als das Wort "vollmond". Also schrieben wir die Inhaber an und beschrieben unser Vorhaben. Neben einigen Absagen und Angeboten, die indiskutabel waren hinsichtlich der Preisvorstellung oder Modalitäten (z.B. eine Vermietung mit Gewinnbeteiligung) war auch ein Lichtblick dabei. Der Eigentümer der Domain "www. vollmond.info" war von der Idee angetan und leistete mit einem wirklich fairen Verkaufspreis von 150 EUR einen wichtigen Beitrag, dass die Vollmondseiten entstehen konnten.

Von der Farbe #000033 und misslungenen Fotos
Hinter dieser Farbnummer verbirgt sich das Dunkelblau im Hintergrund, das von Beginn an den Fond der Seiten bildete und das wahrscheinlich die erste aller gestalterischen Entscheidungen war, neben der Tatsache, dass es eben weiße Schrift auf dunklem Grund sein sollte. Parallel nutzten wir den ganzen Sommer 2003 um jeden Monat den Vollmond zu fotografieren. Und immer wieder mussten wir erstaunt feststellen, wie schwarz so ein Vollmondfoto aussehen kann (insbesondere mit einer analogen Kamera). So sind wir einige Nächte mit Fotokoffern und Stativen in der einen Hand und dem Maxi-Cosy für unsere damals sehr kleine Tochter in der anderen Hand mit dem Auto herumgefahren, um gute Bildmotive und Standorte zu finden. Denn die Kunst bei der Vollmondfotografie ist ja nicht nur den Mond selbst abzubilden, sondern zusätzlich etwas drumherum ... so wuchs unser Bildarchiv und die Möglichkeiten, die Vollmondseiten mit Leben zu füllen.

Start mit Zeitverzögerung
Eigentlich sollten die Seiten natürlich zum Vollmond online gehen. Aber weder am 12. August, noch am 10. September 2003 war mehr zu sehen, als ein kleiner Ankündigungstext – zu viele Kleinigkeiten und zu wenig Zeit in den kurzen mondbeschienenen Sommernächten. Erst am 29. September 2003 war der Weg frei und die Vollmondseiten konnten veröffentlicht werden.

Vollmondseiten am 29.09.2003

Vom Schneckentempo zum Quantensprung
Es folgte die lange Zeit eines sehr langsamen und kontinuierlichen Wachstums. Die Platzierung in GOOGLE und YAHOO wollte und wollte nicht besser werden, aber wenigstens stiegen die Besucherzahlen und immer mehr Beiträge (vor allem Gedichte) wurden geschrieben. Irgendwann war es dann soweit: die Vollmondseiten waren von so vielen externen Internetseiten verlinkt und empfohlen worden, dass die Platzierungen für alle Anfragen mit dem Suchbegriff "Vollmond" immer besser wurden und schließlich zur Nummer Eins. Seitdem kommen monatlich etwa 50.000 Besucher auf die Vollmondseiten, circa 70% davon wollen gern wissen, wann der nächste Vollmond ist.

Das Aussehen der Vollmondseiten ist über die Jahre mit kleinen Abwandlungen konstant geblieben, wie ein weiterer Screenshot aus 2008 zeigt:

Vollmondseiten im März 2008

Ein neues Erscheinungsbild
Es stand schon länger an, die Seiten inhaltlich zu erweitern (hier vor allem den Vollmondkalender) und in diesem Zusammenhang auch das Design zu überarbeiten. Die Komposition dieser "dreidimensionalen" Szenerie mit der Schriftrolle war schon eine Herausforderung – aber letzlich hat sich der Aufwand gelohnt, kommen wir doch auf diese Weise unserer Vision eines Vollmond-Gesamtkunstwerkes immer näher.

Vollmondseiten im April 2008

Das Vollmondforum
Die aktuellste Neuerung ist das Vollmond-Forum, das seit Februar 2009 online steht. Damit beginnt ein Dialog mit vielen Vollmondfreunden und eine Erweiterung der Vollmond-Idee, die auf diese Weise immer mehr Menschen erreichen kann.

Pat Edith Werner & Jörg Werner