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Vollmond


Die Nacht ist klar, erfüllt mit Schatten.
So viele suchen nach der Ruh'.
Es sehen Wölfe, Menschen, Ratten
dem Vollmond noch beim Aufgehn zu.

Geheimnisvolle Düsternis,
der Wind heult durch der Bäume Äste.
da ist jemand, es ist gewiss.
Die Kälte kriecht durch meine Weste.

Ich steh am Friedhof, ganz allein.
Mein Vater liegt vor mir begraben.
Er war gequält, mit Schmerz und Pein.
Über mir fliegen schwarze Raben.

Ich will nach Hause, jetzt sofort.
Verfolgung fühle ich in mir.
Eilig verlasse ich den Ort,
wo es doch ist so schrecklich hier.

Der Weg ist dunkel, kalt und grausam,
verlassen ist die Straße, leer.
Ich höre Schritte in der Ferne,
ich dreh mich um – und seh nichts mehr.


Lisa



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