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Das Gedicht vom Reh


Ich bin kein tisch,
ich bin kein fisch,
ich bin ein holz
das macht mich stolz.
doch wär ich kein dachs,
wär ich ein tisch,
wär ich kein lachs,
wär ich ein fisch,
dann wär ich ein reh,
das wär auch ok.
denn das reh springt hoch,
das reh springt weit,
warum auch nicht,
es hat ja zeit.
es springt über wiesen,
es springt über felder,
es springt über brücken,
und über wälder
denn das reh,
es hat ja zeit,
aber auch nur bis jemand schreit,
liebes reh bleib stehen,
ich möchte ein wegstück mit dir gehen, ...
so geht man zu zweit in reihen gereiht,
in den dunklen wald,
es ist Vollmond
und bitterlich kalt.
sie gehen hinein, sie gehen hinaus,
die geschichte ist aus.
doch eins ist ganz klar,
sie ist gar nicht wahr,
denn ich bin kein reh,
sondern ein holz,
und das macht mich stolz.


Anjalein



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