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Der Traum vom Vollmond


Ich habe ihn gesehen, den blutroten, wie Diademe funkelnden Vollmond, bezaubernd wie die schönste Frau auf dieser weiten Welt, begehrlich wie einst die Jungfrauen, und zart wie eine blühende Rose im Garten der Lust. Ich habe sie gesehen, die Rundung des Vollmondes, gleich einer Rundung eines weiblichen nie endenden Busens. Habe die leichte Bewegung und die Röte ihres Mittelkernes gespürt, habe den Duft der andauernden Explosionen an der Oberfläche erhascht. Bin hinab in die Tiefen der Krater eingetaucht und erlebt, was noch nie einer erleben durfte. Spürte den eiskalten Wind, den Staub und die dunkle Nacht um den Vollmond herum. Durfte mein Haupt auf die Oberfläche legen und zarte Berührungen austauschen. Bin dann den endlos langen samtweichen Rundungen am Mondende entlang, wie auf Wolken getragen, gegleitet und habe den Monduntergang genossen ... und bin dabei aus dem Bett gefallen und aus meinem Traum ... der Traum vom Vollmond ...


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