Rubrik: Unbeschwert

Der Hase auf dem Mond

Haben Sie schon einmal in vorbeiziehenden Wolken ein Gesicht oder die Formen eines Tiers gesehen? Diese Tendenz unserer Wahrnehmung, in Strukturen ein Bild oder Muster zu finden, nennt man Pareidolie (aus dem Griechischen eidolon = Bild). Im Grunde ist dies eine Sinnestäuschung, in der wir Gegenstände subjektiv verändert sehen. Es kann aber Spaß machen und die Fantasie beflügeln, solche Formen zu suchen und zu finden. Kinder sind darin ja bekanntlich besonders gut. [weiterlesen]

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Kein Terminator auf dem Vollmond!

Nein, es geht hier nicht um eine weitere Fortsetzung des Science-Fiction-Films oder darum, ob Arnold Schwarzenegger eine Reise zum Mond plant … Es dreht sich vielmehr um einen Begriff aus der Astronomie, in der mit dem »Terminator« die Tag-Nacht-Grenze eines Himmelskörpers bezeichnet wird. Dies ist die sichtbare Grenze zwischen der mit Licht beschienenen Seite und der Schattenseite des Objekts, also die Grenze zwischen Tag und Nacht auf diesem Himmelskörper. Das Wort Terminator kommt von Lateinisch terminare = beenden, abgrenzen.

Am besten lässt sich das für uns Menschen am Mond beobachten, zum Beispiel bei Halbmond, da verläuft der Terminator in der Mitte des Monds und bildet so den sichtbaren Halbkreis. In jeder Phase des Mondzyklus ist der Terminator somit zu sehen – mit zwei Ausnahmen: Neumond und Vollmond. Dort ist nämlich entweder keine Lichtseite (Neumond) oder keine Schattenseite zu sehen (Vollmond) und damit auch keine Licht-Schatten-Grenze.

Aber auch wenn es bei Vollmond keinen Terminator gibt, taucht dieser unmittelbar danach schon wieder auf. »I’ll be back« … haben wir das nicht schon einmal irgendwo gehört?

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