Neil Armstrong – Pionier auf dem Mond

Neil Alden Armstrong (1930–2012) war ein US-amerikanischer Astronaut, der als Kommandant der Apollo-11-Mission am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond und damit einen fremden Himmelskörper betrat. Der Mission ging ein erbitterter Wettlauf der damaligen Supermächte USA und Sowjetunion um die »Herrschaft« im All voraus, so dass der Erfolg von Apollo 11 neben ihrer historischen auch eine große politische Bedeutung hatte.

Neil Armstrong wurde 1931 in einem kleinen Nest in Ohio geboren und war schon früh vom Fliegen begeistert. Seinen Pilotenschein erwarb er bereits mit 16 Jahren. Er studierte Raumfahrttechnik und musste als Pilot zur US-Marine nach Korea. Daraufhin schloss er sein Studium ab und wurde Testpilot für Flüge in großer Höhe. Offenbar faszinierte ihn die Nähe zum Weltall, so dass er sich 1962 bei der NASA bewarb. 1965 flog er im Rahmen der Gemini-8-Mission ins All und umrundete mehrfach die Erde.

Im Jahr 1969 folgte dann der historische Flug zum Mond, zusammen mit seinen Kollegen Buzz Aldrin und Michael Collins. Die Landung war alles andere als einfach, das Benzin drohte auszugehen und der Autopilot quittierte seinen Dienst, so dass es beinahe zur Katastrophe gekommen wäre. Nachdem der »Eagle gelandet« war, stieg Armstrong aus der Raumfähre und sprach zu den 600 Millionen Zuhörern und Zusehern auf Erden die historischen Worte: »That’s one small step for (a) man … one … giant leap for mankind« [*].

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Die Mission hatte neben ihrer spektakulären Wirkung natürlich  wissenschaftliche Zielsetzungen, so dass Armstrong, Aldrin und Collins in den 21,5 Stunden auf dem Mond alle Hände voll zu tun hatten. Dass auch die Rückkehr zur Erde unbeschadet gelang, kann man getrost als ein weiteres Wunder bezeichnen.

Es wird immer wieder diskutiert, ob es die Mondlandung tatsächlich gegeben hat oder ob dies eine trickreiche Inszenierung auf Erden gewesen sein könnte. Wir glauben persönlich, dass die Mission stattgefunden hat. Es wäre eventuell denkbar, dass es eine Bearbeitung des Bildmaterials gegeben hat, denn es ging natürlich darum, alles im besten Licht erscheinen zu lassen. Es wäre aber grotesk, deshalb den gesamten Wahrheitsgehalt der Mondlandung in Frage zu stellen. Die damals mit der USA verfeindete Sowjetunion hätte sicher alles Menschenmögliche unternommen, um einen etwaigen Schwindel aufzudecken.

Neil Armstrong ist Zeit seines Lebens ein bescheidener und zurückhaltender Mensch geblieben. Er hörte auf, Autogramme zu geben, als er merkte, dass diese für hohe Summen gehandelt wurden. Er war kein Superstar, sondern ein Befürworter der Wissenschaft und des Fortschritts. Mit 82 Jahren ist er im August 2012 an den Folgen einer Herzoperation gestorben. Er hat ein Stück des Himmels auf die Erde geholt. Wir sind dankbar für diesen bedeutungsvollen Schritt.

[*] »Das ist ein kleiner Schritt für (einen) Menschen … ein … riesiger Sprung für die Menschheit.«

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